Entführung verhindert
Palästinenser greifen israelischen Grenzposten an

Vermutlich um einen israelischen Soldaten zu entführen, griffen militante Palästinenser am Samstag einen israelischen Grenzposten an. Israel reagierte mit dem Einsatz von Kampfhubschraubern.

HB GAZA. Ein Jahr nach der Entführung eines israelischen Soldaten sind militante Palästinenser mit einer ähnlichen Aktion an einem Grenzposten zum Gazastreifen gescheitert. Vier Bewaffnete stürmten nach Angaben der Gruppe Islamischer Dschihad am Samstag den Grenzübergang Kissufim und lieferten sich eine zweistündige Schießerei mit israelischen Soldaten. Einer von ihnen wurde nach palästinensischen und israelischen Angaben erschossen.

Dschihad-Sprecher Abu Ahmed sagte, ein 19-jähriger Kämpfer, Mohammed Dschaabari, sei in dem Gefecht getötet worden. Die anderen drei seien unverletzt nach Gaza zurückgekehrt. „Das Ziel der Operation war, einen Soldaten gefangen zu nehmen“, sagte Ahmed. „Aber die Beteiligung israelischer Kampfhubschrauber verhinderte das.“ Es war das erste Mal seit einem Jahr, das palästinensische Kämpfer die Grenzanlagen durchbrachen. Ahmed sagte, an der Aktion seien auch die Al-Aksa-Märtyrer-Brigaden beteiligt gewesen.

Der israelische Generalmajor Joav Galant sagte, die Wachsamkeit der Soldaten und die richtigen Abwehrmaßnahmen hätten den Angriff vereitelt und eine mutmaßliche Entführung verhindert. Am 25. Juni vergangenen Jahres töteten militante Palästinenser nahe dem Grenzübergang Kerem Schalom zwei israelische Soldaten. Sie entführten den bis heute verschwundenen Soldaten Gilad Schalit.

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