Erklärung im Internet
El Kaida droht mit Tötung von US-Geisel in Saudi Arabien

Mit der Tötung ihrer Geisel haben die islamistischen Entührer eines US-Bürgers in Saudi-Arabien gedroht, falls die Regierung in Riad nicht innerhalb von 72 Stunden alle inhaftierten Gefolgsleute aus drei Gefängnissen freilässt.

HB WASHINGTON. Ein Video mit dem Amerikaner Paul Johnson war am Dienstag auf der Internetseite einer islamistischen Gruppierung veröffentlicht worden. Es zeigt den Mann mit verbundenen Augen. In dem Video ist außerdem ein bewaffneter Mann zu sehen, der sich selbst als Abdelasis Issa el Mukrin, Chef der el Kaida auf der arabischen Halbinsel, ausgibt.

In der im Internet veröffentlichten Erklärung wird die saudi- arabische Regierung aufgefordert, alle Mudschaheddin aus den Gefängnissen in Hair, el Ruwais und Alischa zu entlassen. Außerdem müssten alle Ungläubigen die arabische Halbinsel binnen 72 Stunden verlassen. Geschehe dies nicht, werde Johnson getötet. Die Erklärung in arabischer Sprache ist von einer Gruppe „el Kaida auf der arabischen Halbinsel“ unterzeichnet. Eine Überprüfung ihrer Echtheit gibt es bislang nicht.

Der 49-jährige Ingenieur Paul Johnson, der für den US- Rüstungskonzern Lockheed Martin in Saudi-Arabien arbeitet, war am Samstag entführt worden.

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