Erlöse aus Privatisierungen
Griechenland rechnet 2016 mit drei Milliarden Euro

Mehr als geplant – aber weniger, als sich die Institutionen erhofft haben: Im kommenden Jahr rechnet Athen damit, Staatsbesitz im Wert von drei Milliarden Euro verkaufen zu können. Das Filetstück hat noch keinen Käufer.

AthenGriechenland rechnet im kommenden Jahr mit Erlösen von drei Milliarden Euro aus dem Verkauf von Staatsbesitz. Das ist deutlich mehr als im Haushaltsplan vorgesehen, liegt aber unter den im Rettungsplan angepeilten Einnahmen, wie der Chef der Privatisierungsbehörde, Stergios Pitsiorlas, am Dienstag sagte. Die Regierung in Athen hat sich in dem bis 2017 laufenden Rettungsprogramm verpflichtet, 6,4 Milliarden Euro durch den Verkauf von Staatsbeteiligungen einzunehmen. Für das kommende Jahr waren zunächst Erträge von 3,7 Milliarden Euro geplant. Im Staatshaushalt wurden allerdings nur 1,9 Milliarden angesetzt.

Zum Verkauf stehen unter anderem 14 Regionalflughäfen, für die der deutsche Flughafenbetreiber Fraport innerhalb der nächsten Tage den Zuschlag erhalten soll. Die Privatisierung des größten Hafens Piräus lässt dagegen weiter auf sich warten. Fortschritte bei Privatisierungen waren eine wichtige Bedingung für das dritte Hilfspaket, das die Regierung mit den Euro-Partnern ausgehandelt hat.

Agentur
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/ Nachrichtenagentur
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