Ermittler und Juristen nach Irak geschickt: US-Juristen planen Hussein-Prozess

Ermittler und Juristen nach Irak geschickt
US-Juristen planen Hussein-Prozess

Die USA entsenden rund 50 Juristen und andere Ermittler nach Irak, um ein Gerichtsverfahren gegen Ex-Regierungschef Saddam Hussein vorzubereiten. Andere Länder unterstützen sie dabei.

HB BERLIN. Eine Gruppe von rund 50 US-Ermittlern will in Irak ein Kriegsverbrechertribunal gegen den früheren Staatschef Saddam Hussein vorbereiten. Auch weitere Mitglieder seines Regimes sollen dort aussagen. Nach US-Angaben schickt das Justizministerium in Washington eigene Beamte, Mitarbeiter der Bundespolizei FBI und ranghohe Vertreter anderer Justizbehörden nach Irak, um das Gerichtsverfahren zu ermöglichen.

Sie würden bei ihrer Arbeit vor Ort dem US-Zivilverwalter Paul Bremer unterstellt, hieß es aus US-Regierungskreisen. Ermittler aus anderen Ländern unterstützen die US-Amerikaner: Zum Ermittlungsteam gehören den Angaben zufolge auch Justizbeamte aus Großbritannien, Spanien und Polen. Diese Länder haben die USA im Krieg gegen Irak unterstützt.

Wie es hieß, sollen die Juristen das Tausende Seiten starke Beweismaterial sichten. Auf dieser Grundlage könnte dann ein Plan für ein Verfahren gegen Saddam Hussein und seine Mitstreiter vor einem irakischen Kriegsverbrechertribunal erarbeitet werden.

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