Ermittlungen gegen Blackwater
US-Söldner töteten ohne Not

Die US-Sicherheitsfirma Blackwater soll im Irak für Sicherheit sorgen. Doch bei einem Zwischenfall im September wurden Blackwater-Leute selbst zu Tätern - sie töteten 17 Zivilisten. Nach neuen Erkenntnissen des FBI handelten die Söldner nicht aus Notwehr.

HB WASHINGTON. Wachleute der umstrittenen amerikanischen Sicherheitsfirma Blackwater haben nach Ermittlungen der US-Bundespolizei FBI im Irak ungerechtfertigt mindestens 14 tödliche Schüsse auf Zivilisten abgefeuert. Das ergaben FBI-Ermittlungen zum Tod von 17 irakischen Zivilisten, wie die Tageszeitung „New York Times“ am Mittwoch unter Berufung auf Militärs und Zivilisten berichtete. Das Ergebnis sei ein Hinweis, dass die Wachleute rücksichtslos Gebrauch von der Waffe gemacht hätten.

Auch US-Armee und die irakische Regierung waren zu diesem Schluss gekommen. Das Sicherheitsunternehmen betont dagegen, dass seine Mitarbeiter zuvor angegriffen worden seien. Es ist derzeit noch unklar, ob die Wachleute in den USA angeklagt werden. Die bisherigen Ergebnisse lägen dem Justizministerium bereits vor.

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