Erneuerte Waffenruhe
Ukraines Präsident lobt Lage in der Ostukraine

Es ist nicht die erste erklärte Waffenruhe in der Ostukraine. Und noch immer geht der Artilleriebeschuss weiter. Doch diese Woche sei kein Soldat bei Kämpfen umgekommen, sagt Poroschenko – ein Anlass zur Hoffnung.

KiewDer ukrainische Präsident Petro Poroschenko hat die erneuerte Waffenruhe in der zwischen prorussischen Rebellen und ukrainischem Militär umkämpften Ostukraine begrüßt. Nicht ein einziger ukrainischer Soldat sei diese Woche bei Kämpfen getötet worden, sagte Poroschenko am Samstag. Dies sei in dem Konflikt bisher nicht vorgekommen.

Mehrere Soldaten starben den Angaben zufolge allerdings durch Landminen und bei Autounfällen. Beide Konfliktparteien hatten erklärt, zum 1. September den im Februar in Minsk ausgehandelten Waffenstillstand endgültig umzusetzen.

Die Kämpfe seien zwar nicht komplett eingestellt worden, aber der Artilleriebeschuss sei von durchschnittlich 200 Mal pro Tag auf wenige Male drastisch gesunken, sagte Poroschenko weiter.

Seit Ausbruch des Konflikts im April vergangenen Jahren wurden mehr als 6800 Menschen getötet. Nach dem im Februar von Deutschland und Frankreich vermittelten Waffenstillstand flauten die Kämpfe zwar ab, wurden aber nicht beendet.

Agentur
ap 
Associated Press / Nachrichtenagentur
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