Erschöpfung

Griechischer Finanzminister in Klinik

Die Schuldenkrise fordert von griechischen Politikern immer wieder gesundheitlichen Tribut. So musste sich der griechische Finanzminister Yannis Stournaras gerade erst behandeln lassen. Und er ist nicht der Erste.
6 Kommentare
Griechenlands Finanzminister Yannis Stournaras verlangt sich viel ab. Quelle: Reuters

Griechenlands Finanzminister Yannis Stournaras verlangt sich viel ab.

(Foto: Reuters)

Griechenlands Finanzminister Yannis Stournaras hat am Donnestag die Teilnahme an einer Parlamentssitzung abgesagt und sich wegen Erschöpfung und Grippe im Krankenhaus behandeln lassen. Nach Angaben eines Ministeriumssprechers war Stournaras bis in die frühen Morgenstunden im Parlament gewesen. Die Nacht davor habe er mit der sogenannten Troika der internationalen Geldgeber über eine weitere Tranche von 32 Milliarden Euro aus dem zweiten Hilfsprogramm für das hochverschuldete Land verhandelt. Donnerstag morgen sei der Minister dann zum Arzt gegangen, "und dieser hat Erschöpfung und eine schwere Grippe diagnostiziert", sagte der Sprecher. Stournaras sei angeraten worden sich auszuruhen. Er beabsichtige aber, sich später am Tag mit Regierungschef Antonis Samaras zu treffen.

Die Schuldenkrise verlangt den griechischen Politikern auch körperlich viel ab: Stournaras Vorgänger Vassilis Rapanos war kurz nach seiner Ernennung im Juni wegen schwerer Magenschmerzen, Übelkeit und Schwindel ins Krankenhaus eingeliefert worden. Der frühere Finanzminister Evangelos Venizelos war im November ebenfalls wegen Magenproblemen in einer Klinik behandelt worden.

  • rtr
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6 Kommentare zu "Erschöpfung: Griechischer Finanzminister in Klinik"

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  • Warum werden die 2000 superreichen Griechen der Lagarde-Liste nicht endlich zur Verantwortung gezogen?
    Dann ginge es vielleicht auch dem Magen des Finanzministers wieder etwas besser.

  • Einfach mal den rottzfrechen männerhetzenden Alleinerziehenden die Gelder streichen dann stimmt der Haushalt wieder.

  • Beitrag von der Redaktion editiert. Bitte achten Sie auf unsere Netiquette: „Nicht persönlich werden“ http://www.handelsblatt.com/netiquette

  • Egal. Das Ergebnis steht eh schon fest. Vielleicht fällt es ja nicht mal auf, wenn er fällt

  • ...für weitere Milliarden hätte ich mir den Mund auch bis zur Erschöpfung franselig geredet...

  • OchJottchen, gestern noch markige Sprüche und heute abtauchen.

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