Erster Streiktag
Schwere Ausschreitungen bei Streik in Chile

In Chile sind Demonstranten für Verfassungs- und Rentenreformen auf die Straße gegangen. Am ersten Tag eines landesweiten Streiks kam es zu Zusammenstößen mit der Polizei. Autos und Barrikaden brannten.
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Am ersten Tag eines landesweiten Streiks in Chile ist es am Mittwoch in der Hauptstadt Santiago zu schweren Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und der Polizei gekommen. Die Demonstranten steckten Barrikaden in Brand und bewarfen die Beamten mit Steinen, die Polizei antwortete mit dem Einsatz von Tränengas.

Einem Polizisten sei in die Hand geschossen worden und ein Auto sei angezündet worden, sagte Polizeimajor Christian Kunstmann. Zu dem zweitägigen Streik Ausstand am Mittwoch und (morgigen) Donnerstag hatten Gewerkschaften, Studenten und linksgerichtete Parteien aufgerufen. Sie wollen mit der Protestaktion ihrer Forderung nach einer Verfassungs- und einer Rentenreform Nachdruck verleihen.

Sie verlangen außerdem Reformen des Gesundheits- und des Bildungssystems sowie des Arbeitsrechts. An dem Streik wollten sich auch die Mitarbeiter von Verkehrsbetrieben und Kindertagesstätten beteiligen. In Chile kommt es schon seit Monaten zu Streiks und Demonstrationen wegen Problemen im Bildungswesen.

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