ESM-Rettungseinsatz Spanische Bankenhilfen starten

Es ist der erste Einsatz für den ESM: Der Dauer-Rettungsschirm stattet den spanischen Banken-Hilfsfond mit Anleihen aus. Bis zu 100 Milliarden Euro könnten in Zukunft an spanische Kreditinstitute fließen.
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Spanien hatte im Juli einen Antrag bei seinen Euro-Partnern gestellt, um Hilfe für seinen angeschlagenen Banken zu erhalten. Quelle: dpa

Spanien hatte im Juli einen Antrag bei seinen Euro-Partnern gestellt, um Hilfe für seinen angeschlagenen Banken zu erhalten.

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Luxemburg Startschuss für den ersten Hilfseinsatz des ESM: Um die Bankenhilfen für Spanien zu finanzieren, stattet der Euro-Dauer-Rettungsschirm den spanischen Banken-Hilfsfonds Frob mit einem Paket an Anleihen aus. Das geht aus einer ESM-Mitteilung vom Mittwoch hervor. Mit insgesamt fünf Schuldtiteln im Volumen von fast 39,5 Milliarden Euro soll der Frob den maroden spanischen Finanzsektor aufpäppeln. Der größte Teil der Mittel dient dazu, die härtesten Krisenfälle unter den spanischen Kreditinstituten zu rekapitalisieren.

Mit 2,5 Milliarden Euro wird die spanische Bad Bank Sareb finanziert. Dabei handelt es sich um eine Auffanggesellschaft, die den spanischen Geldhäusern schwer verkäufliche Immobilien und faule Hypothekendarlehen abnimmt. Das rezessionsgeplagte und unter einer geplatzten Immobilienblase leidende Spanien hatte im Juli einen Antrag bei seinen Euro-Partnern gestellt, um Hilfe für seinen angeschlagenen Banken zu erhalten. Bis zu 100 Milliarden Euro wurden dem Euro-Schwergewicht zugesichert - ein Rahmen, der aber bislang nicht ausgeschöpft wird.

 


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5 Kommentare zu "ESM-Rettungseinsatz : Spanische Bankenhilfen starten "

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  • Um den Euro zu retten wird jetzt die NPD verboten, denn es könnten ja bei den nächsten Wahlen immer noch zu viele gegen den Euro sein und lieber eine "deutschlandfreundlichere" Partei wählen. Wenn es diese Partei bis dahin aber nicht mehr gibt, kann das nur gut sein für "Europa". ... Viel gefährlicher als so eine kleine rechte Partei sind doch eigentlich die vielen gewaltbereiten Fußballvereine, wie erst diese Woche wieder bewiesen. Eventuell sollten die Grünen mal über ein Verbot der Gewaltquelle Fußball nachdenken.

  • Geht mir so durch den Kopf: "...jetzt geht's looos...jetzt geht's looos..." sozusagen der finale Wahnsinn des Fiskal-ESM-ESFS-ETC-Schuldenterror geht in die Endrunde.

    Wer oder Welches SOUVERÄN hat den Politikdarstellern das erlaubt?

  • Wahrscheinlich geht da noch deutsches Steuergeld an diejenigen spanischen Banken, die dem maroden spanischen Baukonzern ACR die feindliche Übernahme des deutschen Hochtief-Konzern finanziert haben. Der gesunde deutsche Vorzeigekonzern steht jetzt vor seiner Zerschlagung.

  • Nichts anderes als Umverteilung von arm und fleissig (Steuerzahler) zu reich und faul ("Investoren" - Milliardäre und Multimillardäre, führende Konzerne).

    "Die Banken" werden als angebliche Notwendigkeit vorgeschoben um den Raub an der Bevölkerung zu verschleiern.

  • Wie schon von den Linken richtig erkannt, dient der ESM nicht den Bürgern sondern der Casino Politik der Banken und Hedge Fonds.

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