ETA hatte zuvor gedroht
Bombenexplosionen in Madrid

In der spanischen Haupstadt Madrid sind am Freitagabend nach einer Bombendrohung der baskischen Separatistenorganisation ETA fünf Bombenanschläge an Tankstellen verübt worden.

HB MADRID. Die Polizei teilte mit, alle Tatorte seien rechtzeitig evakuiert worden, so dass niemand zu Schaden gekommen sei. Kurz zuvor hatte die baskische Zeitung „Gara“ berichtet, ein Anrufer habe im Namen der ETA damit gedroht, fünf Bomben an Tankstellen in der Region Madrid hochgehen zu lassen.

Die ETA hat seit Monaten keine großen Anschläge mehr verübt. Die Gruppe hatte zuletzt im August Bomben in den von einheimischen Touristen stark besuchten Städten Santander und Gijon an der nordspanischen Küste gezündet. Dabei waren zwei Menschen verletzt worden. Auch die Detonation eines kleineren Sprengsatzes wenige Tage später in der nordspanischen Hafenstadt Llanes ging nach Ansicht der Behörden auf das Konto der ETA. Zunächst war die ETA auch bei dem verheerenden El-Kaida-Anschlag am 11. März auf Pendlerzüge in Madrid von der damaligen konservativen spanischen Regierung als mögliche Urheberin ins Gespräch gebracht worden.

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