EU - China Das Gespenst des Handelskriegs geht um

Der Handelsstreit zwischen China und Europa spitzt sich zu. Während Europa noch um Strafzölle auf chinesische Solartechnik diskutiert, schafft China Fakten. EU-Kommissar Oettinger warnt vor den Folgen eines Handelskrieges.
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Arbeiter verpacken in einer chinesischen Solarfabrik in Baoding ein Panel. Das Brüsseler Anti-Dumping-Verfahren um chinesische Solarpaneele sorgt für Verstimmungen - auch innerhalb Europas. Quelle: dpa

Arbeiter verpacken in einer chinesischen Solarfabrik in Baoding ein Panel. Das Brüsseler Anti-Dumping-Verfahren um chinesische Solarpaneele sorgt für Verstimmungen - auch innerhalb Europas.

(Foto: dpa)

Brüssel/Berlin/München/PekingChinas Handelsministerium hat jetzt ein Anti-Dumping-Verfahren gegen spezielle Chemie-Importe aus der EU und den USA eröffnet. Die Einfuhr des Lösungsmittels Tetrachlorethen werde untersucht, kündigte das Ministerium in einer knappen Mitteilung bereits am Freitag auf seiner Internetseite an. Die Ankündigung kommt mitten im Streit zwischen der EU-Kommission und Peking um mögliche Strafzölle gegen Solarprodukte aus China. China hatte seinerseits kürzlich eine Anti-Dumping-Untersuchung zu Importen von Stahlrohren aus Europa eröffnet.

Das Brüsseler Anti-Dumping-Verfahren um chinesische Solarpaneele sorgt für Verstimmungen – auch innerhalb Europas. Brüssel hält an vorläufigen Strafzöllen fest. Dazu muss kommende Woche entschieden werden. Deutschland will eine Verhandlungslösung.

Wer auf der Terminvorschau der EU-Kommission für die nächste Woche etwas zur Verhängung von vorläufigen Strafzöllen auf chinesische Solarpaneele sucht, wird enttäuscht. Dabei muss die EU-Behörde bis zum Mittwoch darüber entscheiden, ob sie im Handelsstreit um Preisdrückerei bei diesen Produkten einen durchschnittlichen Zollsatz von 47 Prozent erhebt. „Das ist vertraulich“, meint ein Mitarbeiter der Behörde zwischen Tür und Aufzug.

Die Dominanz der Chinesen lässt nach
Q-Cells firmiert als Hanwha Q.Cells
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Platz 9: Hanwha Solar One und REC

Das Research-Team des Handelsblatts hat aus Daten von Bloomberg, des Marktforschers IHS und Unternehmensangaben die aktuell zehn größten Solarmodul-Hersteller der Welt ermittelt. Die Liste dürfte vor allem für die Deutschen ernüchternd sein.

Den zehnten Platz teilen sich das koreanische Unternehmen Hanwha Solar und das norwegische Unternehmen REC. Beide verkauften 2012 jeweils Solarmodule mit einem Erzeugungspotenzial von 750 Megawatt.

File photo of Obama touring the DeSoto Next Generation Solar Energy Center in Arcadia
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Platz 8: Sun Power

Das 1985 im US-amerikanischen Silicon Valley gegründete Unternehmen Sun Power machte im vergangenen Jahr rund 1,9 Milliarden Euro Umsatz und verkaufte Solarmodule mit einer Erzeugungskapazität von 850 Megawatt; des entspricht in etwa der Leistung eines mittleren Kohlekraftwerks.

Im Bild besichtigt US-Präsident Barack Obama eine Solaranlage in Florida.

Studie: Deutsche Solarfirmen unter Druck
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Platz 7: Jinko Solar

Auf dem siebten Platz befindet sich das chinesische Unternehmen Jinko Solar. Es setzte 2012 mit Auslieferungen von Solarmodulen mit einer Erzeugungskapazität in Höhe von 900 Megawatt insgesamt 591 Millionen Euro um.

Sharp Corporation net loss of 1.27 Billion US Dollars for April-J
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Platz 6: Sharp

Zu den großen Gewinnern beim Ranking 2012 gehört Sharp. Das Unternehmen lieferte im vergangen Jahr Solarmodule mit einem Stromerzeugungspotenzial von 1050 Megawatt aus. 2011 waren es noch 725 MW, was Sharp damals den 16. Platz in der Weltrangliste brachte.

huGO-BildID: 30343792 A man walks outside the headquarters of Suntech Power Holdings Ltd. in Wuxi, in eastern China's Jiangsu province Thursday
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Platz 5: Suntech

Der chinesische Konzern Suntech stürzte mit verkauften Solarmodulen mit einer Erzeugungskapazität von geschätzt 1390 Megawatt vom ersten Platz im Jahr 2011 auf den fünften Platz ab. Im April musste das Unternehmen seine Zahlungsunfähigkeit mitteilen und ist nun offenbar auf der Suche nach einem strategischen Investor.

The International Photovoltaic Power Generation Expo in Japan
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Platz 4: Canadian Solar

Das Unternehmen Canadian Solar wurde erst im Jahr 2001 im kanadischen Ontario gegründet. Nun befindet es sich bereits auf dem vierten Platz der Weltrangliste. Im Jahr 2012 verkaufte es Solarmodule mit einem Stromerzeugungspotenzial von 1550 Megawatt.

Neuer Solarpark geht ans Netz
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Platz 3: Trina Solar

Das chinesische Unternehmen Trina Solar schaffte einen großen Sprung vom fünften Platz 2011 auf den dritten Platz 2012. Im vergangenen Jahr lieferte das Unternehmen Solarmodule mit einer Erzeugungskapazität von 1600 Megawatt aus.

In den Hauptstädten wird das anders gesehen. Aus Deutschland kommt massiver Protest gegen die geplanten Strafmaßnahmen. „Wir glauben, dass eine Verhandlungslösung allemal besser ist, als sich mit protektionistischen Maßnahmen wohlmöglich gegenseitig aufzuschaukeln“, meinte Wirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) unlängst bei einem EU-Ministertreffen. 17 weitere EU-Staaten haben laut Diplomaten ebenfalls Bedenken.

Die Kommission sieht sich in dem Anti-Dumping-Verfahren jedoch an rechtliche Vorschriften und Fristen gebunden. Die Superbehörde pocht dabei – wie so häufig – auf ihre Macht und Kompetenzen: „Wir haben mit den Römischen Verträgen 1957 die exklusive Zuständigkeit für die Handelspolitik erhalten“, so ein Sprecher. Verhandlungen mit Peking werden nicht ausgeschlossen. Da Brüssel aber aus einer Position der Stärke verhandeln will, sollen erst mal die vorläufigen Sanktionen kommen.

Hinter den Kulissen ist deutliche Verärgerung über den deutschen Kurs zu spüren, der nach dem Besuch des chinesischen Regierungschefs Li Keqiang in Berlin öffentlich gemacht wurde. Und die von reihenweisen Firmenpleiten und Werksschließungen gebeutelten europäischen Solarhersteller waren geschockt vom Nein aus Berlin – sie fühlten sich mächtig hängen gelassen. Sie befürchten ohne Anti-Dumping-Maßnahmen weitere Insolvenzen.

Große Sorgen vor Handelskrieg
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19 Kommentare zu "EU - China: Das Gespenst des Handelskriegs geht um"

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  • Für mich stellt sich das so dar:

    Deutschland ist auf die Exporte nach bzw. den Handel mit China angewiesen, weil die Exporte in die EU wegen der verkehrten Währung (dem Euro) wegbrechen.
    Das wiederum ist aber der EU, die mehrheitlich aus notleidenden und unterstützungsbedürftigen EU-Ländern besteht, nicht recht. Denn deren politischer Fortbestand hängt ja vom Fortbestand des Euro ab. Was also liegt näher, als den Handel Deutschlands mit China empfindlich zu stören!

    Je weniger Deutschland Handel mit China treiben kann, umso mehr wird es auf die Exporte in die EU angewiesen sein. Die Kommission denkt, dass Deutschland dann den Euro behalten wird.

    Die Zölle sind auf diese Weise eine Art Euro-Rettungsmaßnahme – von hinten durch die Brust direkt ins Herz...

    Ich freue mich auf den September. Da wähle ich unsere Euro-Retter einfach ab. Die AfD wird nicht nur in Berlin, sondern auch in Brüssel schauen, was es so zu verbessern gibt. Mit der Demokratie steht es ja nicht so toll – wenn es sogar möglich ist, mit einem ungewählten Gremium 27 EU-Länder mit gewählten Parlamenten gegen ihren Willen zu Zöllen zu verdonnern…
    Alternative für Deutschland!

  • Unsere grünen Politiker (aller Parteien) können froh sein daß China seine Solarindustrie subventioniert. Damit konnte man hierzulande so tun als ob es große technische Fortschritte - wie planwirtschaftlich vorgesehen - bei Solarpaneelen geben würde. In Wahrheit wurden diese nur billiger, weil die Produktion nach China verlagert wurde. Ironischerweise ist die Produktion dort so billig wegen den niedrigen Energiekosten dort (4 Cent/kWh).

    Wenn man mit Zöllen eine Produktion in Deutschland erzwingen will, wird das die wirtschaftliche Unfähigkeit des deutschen Sozialismus nur noch deutlicher herausstellen. Also her mit den Zöllen.

  • Ungeachtet dessen gilt es auch unsere Werte zu verteidigen.

    Individualismus, Pluralismus, Gleichheit, Menschenrechte, Menschenwürde und die daraus resultierenden sozialen Komponenten.

    Mittlerweile ist es aber so, dass unsere Werte dem globalisierten Gedankengut vollständig zum Fraß vorgeworfen werden. Unsere eigenen Volksvertreter betrachten dies dann auch noch im Einklang mit der Wirtschaft als alternativlos. Aber was sind dann überhaupt noch diese Werte wert, wenn unseren eigenen Volksvertreter im günstigen Fall diese, zu Gunsten eines freien und uneingeschränkten Handels, einer untergeordneten und nachgelagerten Betrachtung unterziehen?

    Ein Auto das den TÜV Kriterien nicht entspricht, wir auf deutschen Straßen nicht zugelassen und damit hat offensichtlich die ganze Welt auch kein Problem. Aber unter welchen menschlichen und umweltkritischen Bedingungen ein Produkt hergestellt wird, ist vollkommen egal. Wer hier versucht gewisse Mindestanforderungen zu erheben und diese auch wirksam an den jeweiligen wirtschaftlichen Außengrenzen einfordert, wird sofort in die Ecke des Protektionismus geschoben.

    Freier Handel um jeden erdenkbaren Preis, ist umwelt- und menschenverachtend.

  • "Zu leicht werden Ideen und Prozesse veräußert, um noch schneller und mehr zu produzieren und zu verdienen."

    Richtig, und dabei werden die Ideengeber rechts überholt, nach dem Überholvorgang dürfen die Ideengeber dann die Auspuffgase kaufen.
    Märkte masakrieren sich so selbst, und merken es nicht mal. Wenn die Verbraucher anfangen sich ernsthaft zu fragen welche Produkte diese eigentlich wirklich brauchen, bin ich mal gespannt welche Gase dann noch übrig bleiben. Aber auch hier ist eine zentral planwirtschaftlich aufgestellte Volkswirtschaft deutlich flexibler. Es sei denn diese erstickt irgendwann in den eigenen Abgasen, was ich schon deutlich vor mir sehe, denn die Chinesen mögen ihre eigenen Produkte schon nicht mehr kaufen.
    Aspirin als Glucose, Babymilchpulver durch Umweltschäden vergiftet, Handtaschen mit "richtigen" Etiketten u.v.m.
    China sollte sich auch den Markt schaffen, den andere schon lange haben, in Sachen Umwelt und Wiederverwertung, dann kann man vielleicht über freien Handel reden. Den einen Teil der Erde vergiften (und sich auf den Status eines Entwicklungslandes berufen) und den anderen Teil mit Importen "beglücken" kann auf Dauer auch nicht funktionieren. Das muß auch eine absatzorientierte kapitalistische Ordnung erkennen (können). Denken von der Wand bis zur Tapete, und sich dann wundern wenn andere lieber wetten (äh, handeln), und daraufhin Millionen Arbeitslose noch mehr auf diese Handelsgifte angewiesen sind, sollte zumindest bei einigen den gesunden Menschenverstand hervorkommen lassen. Fairer Handel kann nur geben und nehmen von gleich starken Partnern sein, und sich nicht gegenseitig vergiften.

  • Es geht doch garnicht um die Solarindustrie. Die Chinesen kombinieren clever die Vorzuege des Kapitalismus und der "kommunistischen" Diktatur. Nicht bekaempfen, sondern wirtschaftlich abhaengig machen. Subtil, Schritt fuer Schritt mit der ganzen Macht des Staates. "Ist doch nur eine Branche". Und dann die naechste. Das funktioniert, weil eine menschliche Schwaeche ausgenutzt wird: Geiz oder Gier, moeglichst billig kaufen. Dass eine deutsche Bohrmaschine 20 Jahre haelt, eine chinesische mit Glueck 1 Jahr, wird verdaengt. In den USA ist der Prozess abgeschlossen: es gibt bei Walmart fast kein heimisches Non-Food-Produkt mehr. Die Amerikaner erkennen jetzt ihre Abhaengigkeit und versuchen langsam, gegenzusteuern mit der Foerderung heimischer Industrie. Europa sollte daraus lernen und nicht warten, bis es die amerikanische Stufe der Dekadenz erreicht hat. Und dann auch nicht das wirklich wichtige vergessen: die Einpreisung der Umweltzerstoerung!

  • Das Versagen liegt in der Politik, aber auch in der Industrie.
    Zu leicht werden Ideen und Prozesse veräußert, um noch schneller und mehr zu produzieren und zu verdienen.
    Nachhaltigkeit und Mäßigung sind Fremdworte geworden in Deutschland.
    China spielt unfair - eine autokratische Struktur kann das leisten.
    Europa ist durch Brüssel auch hier auf dem Weg in ( wenn auch schwächere )solche Strukturen.
    China hat aber auch schon in einigen Bereichen die Führungsposition erarbeitet, für Gegenmaßnahmen ist es jetzt zu spät.
    Also meine Empfehlung: Handel mit China ja...aber immer mit gebotener Vorsicht und Verlässlichkeit ( auf beiden Seiten ).
    Deutschland allein, ist hier kein Verhandlungspartner, dazu sind wir einfach zu schwach aufgestellt.
    Allein die WHO oder andere Institutionen - können hier ein pol.Gegengewicht darstellen.

  • @Oliver42

    "Gegenüber China bedarf es protektionistischer Schritte, weil China im Unterschied zu anderen westlichen Demokratien nicht fair spielt. "

    Sehe ich auch so. Brüssel wird hier als Schiedsrichter für deutschen Subventionsunsinn her genommen, der eine andere Volkswirtschaft als Steilvorlage für Markt- und Machtkonzentration dient.
    So kann man den schwarzen Peter abgeben, und sich auch noch als guter Mensch hinstellen.
    Hier zählt mal wieder nicht der faire Handelsgedanke, sondern wie schaffe ich mir einen Absatzmarkt, der nicht anders kann als mein Zeug abzunehmen.
    Würden in diesem Zusammenhang auch die Produkte und Scheinprodukte zählen die westliche Märkte billig überschwemmen, sähe das Bild ganz anders aus.
    Nämlich das der Handelskrieg schon lange tobt. Wenn jeder der neue Absatzmärkte erschließen will, seine Firma auch dort gründen müsste wo er diesen Absatz generieren will, so wie China das preferiert/macht, sähe die Verteilung auch anders aus.
    Aber die Realität sieht so aus - willst du in China was verkaufen, mußt du hier produzieren, sonst zahlst du für deine Produkte Einfuhrsteuern.
    Und wenn du in China produzierst, nehmen wir auch dein Wissen und machen selbst genug davon, und zwar soviel billig das ihr unser Zeug dann kaufen müßt, ohne Einfuhrsteuer, weil ihr ja so blöde seid und "freien Handel" wollt. Das ist Monsanto auf chinesisch.
    Die EU müßte also noch viel mehr über Einfuhrzölle diskutieren, und gegen Markenklau und Schwarzeinfuhren vorgehen. Mit Frontex funktioniert das merkwürdigerweise schon für Menschen.
    Wenn schon, dann bitte auch für Dumpingwaren und vergiftetes Milchpulver.

  • Branchen werden klar gegeneinander ausgespielt bzw. hier dominiert klar ein "made in China". Hier wird nur noch Geld im Handel lokal eingespielt, die vom logistischen Verteilen auf dem letzten Meter zum Kunden leben. Der Handel sagt hier natürlich auch nicht "wir wollen eine spezielle Textil-, Unterhaltungselektronik-, Schuh-, Hausgeräteartikelsteuer", um mit den Einnahmen die verbliebenen Reste lokaler Industrien mit Forschungs- und Ausbildungsengagements zu unterstützen.

    Die Solarindustrie hat in Deutschland eine absolut merkwürdige verquirlte Wahnsinnslogik. Da werden extrem Stromeinspeisungsvergütungen gewährt, die zu einem künstlichen Boom in der Anwendung von Solarzellen führen. An dieser Logik verdienen die Chinesen gewaltig, indem sie schlicht den Markt mit preiswerten Solarzellen überschwemmen. Vom Tönen vieler Politiker auf eine erfolgreiche deutsche Solarindustrie mit Jobschaffung im Bereich der neuen Energien, hört der Bürger plötzlich weniger Lobgesänge. Die neuen Realitäten sind zu "real" und politisch zu unangenehm zu vermitteln.

    Nun droht China mit "anti-Dumping auf Chinaimporte" ... nur wanderten bereits viele Prozessketten nach China aus. Immer weniger muss von chin. Unternehmen importiert werden.

    Europa versucht nur ausgewählte Industrien, die ordentlich aabgeschrumpft sind, vor der Bedeutungslosigkeit zu schützen. Um Kerne zu erhalten. Was stört eigentlich H. Oettinger daran ?

  • "Ach wäre doch in Frau Merkel eine Spur von Margaret Thatcher!" - Gehen Sie doch nach Großbritannien. Ist nicht weit und Sie dürften mit ihrer Sichtweise glücklich werden? Vielleicht unter stärker spürbarer Ungleichheit, bröselndem Brot, Toast mit meist toten Mäusen von dortigen SUPER-?-märkten...und krepierenden Bahnsystemen, hygienisch unterentwickelten Hospitälern...

  • Klass-ss-sse!

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