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EU-Embargo: Iran rüstet zum Ölkrieg

Irans Führung scheint entschlossen, einen Lieferstopp von Öl nach Europa im Parlament durchzusetzen. Rufe nach einer Deeskalation verhallen ungehört.

Wird von der internationalen Gemeinschaft beschuldigt, ein Atomwaffenprogramm voranzutreiben: Irans Präsident Mahmud Ahmadinedschad. Quelle: dpa
Wird von der internationalen Gemeinschaft beschuldigt, ein Atomwaffenprogramm voranzutreiben: Irans Präsident Mahmud Ahmadinedschad. Quelle: dpa

TeheranIm Streit über das iranische Atomprogramm erwägt die Islamische Republik einem hochrangigen Parlamentarier zufolge der Europäischen Union (EU) langfristig den Ölhahn zuzudrehen. Fünf bis 15 Jahre könnten sämtliche Exporte in die EU unterbunden werden, sagte Mohammad Karim Abedi der Nachrichtenagentur Fars zufolge am Sonntag.

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Die EU hat unlängst ein Import-Embargo für iranisches Öl ab dem 1. Juli beschlossen, um den Iran zum Einlenken im Atomstreit zu zwingen. Mitten in der Verschärfung des Konflikts reisten Beobachter der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) in den Iran. Die Regierung in Teheran steht entgegen eigener Darstellung im Verdacht, heimlich an Atomwaffen zu arbeiten.

Das Teheraner Parlament verschob am Sonntag zunächst die Debatte über ein Notgesetz, das mit sofortiger Wirkung Öllieferungen in die EU stoppen würde. Noch sei kein solcher Entwurf vorgelegt worden, sagte ein Sprecher des Energie-Ausschusses im Parlament. Es gebe aber einen Vorschlag von Abgeordneten, der ernsthaft begutachtet werde. „Wir hoffen, dass wir unsere Diskussionen bis Freitag abschließen können“, sagte der Sprecher.

Öl aus dem Iran Welche EU-Staaten am meisten importieren

  • Öl aus dem Iran: Welche EU-Staaten am meisten importieren
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Mit dem Gesetz will das zweitgrößte Opec-Ölexportland den Plan der EU vereiteln, den geplanten Importstopp erst nach sechs Monaten voll wirksam werden zu lassen. In der Übergangszeit sollen sich besonders vom iranischen Öl abhängige Länder - wie das von der Schuldenkrise ohnehin schwer angeschlagene Griechenland - der Lage anpassen können.

Die EU wird aber nach Einschätzung von Bundesaußenminister Guido Westerwelle Wege finden, um Lieferausfälle zu kompensieren. „Wir lassen uns von Drohgebärden nicht von unserem Weg der Entschiedenheit gegen eine atomare Bewaffnung Irans abbringen“, sagte Westerwelle in der „Welt am Sonntag“.

Konflikt mit Iran Das iranische Atomprogramm

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Er forderte den Iran zur Mäßigung und zum Einlenken auf. Die Verantwortlichen in Teheran hätten eine Reduzierung der Spannungen selbst in der Hand. „Beim Iran erleben wir eine ebenso bedauerliche wie gefährliche Eskalation der Worte.“ Am Sonntag erklärte der Iran, mit den geplanten EU-Sanktionen drohe der Ölpreis bis auf 150 Dollar je Barrel zu steigen. Eine Spanne von 120 bis 150 Dollar sei denkbar, sagte ein Regierungsmitglied der amtlichen Nachrichtenagentur Irna zufolge. Derzeit kostet Rohöl zu knapp 100 Dollar. Analysten zufolge könnten Ersatz-Lieferungen aus Saudi-Arabien einen iranischen Ausfuhrstopp ausgleichen. Profitieren dürften dagegen China und Indien, die mehr vom iranischen Öl zu geringeren Preisen beziehen könnten.

  • 30.01.2012, 09:17 UhrTrouby

    Keine Frage: Unter GWB sind die USA ganz schön nach unten abgesackt. Dieser Präsident hat mehr Unsinn gemacht als fast alle anderen vor ihm zusammen.

    Aber Ihre Ausführungen sind genauso unsinnig wie Vieles, was in Geschichtsbüchern steht. Wenn man alles glaubt, was man in irgendwelchen "alternativen" Quellen liest, kommt auch selten etwas Sinnvolles dabei heraus.

  • 30.01.2012, 07:41 UhrAnonymer Benutzer: 7Rings

    Meinungsfreiheit ist die Meinung der anderen. Achmadinijad wurde absichtlich falsch übersetzt: "als würde man Israel dem Erdboden gleichmachen" nicht: "ich will....". So schürt man Kriege. Die Briten/Amis haben die Diktaturen dieser Erde doch erst installiert und mit ihren Geheimdiensten/Militärs Diktatoren gestürzt oder auf den Thron gesetzt, so wie es garade passte. (Letztendlich sind Putin/Achmadenijad/Saudis/Scheichs/Rote Khmer/Pinochet/Taliban und so weiter über ganz Afrika, Asien, Süd-Mittelamerika und halb Europa alles Produkte des Raubtierkapitalismus der Rothschild-Staaten). Demokratie Amerikas:
    Wahlcomputer, die manipulierbar sind(Florida). Bis auf Obama stellten die Familien der Hochfinanz den Präsidenten. Finanzminister kommt von Goldmann. Geldsystem kommt aus privaten Händen mit Chef von Goldmann. Wenn man in seiner größten Stadt eine A-Bombe zündet, 2 Türme sprengt, um die Welt mit Terror zu überfallen, zeigt das die Güte einer Demokratie. Über 500 Geheimdienste spionieren die Bürger aus. Jeder Bürger kann jederzeit ohne richterlichen Beschluss und Anrecht auf einen Anwalt wegen Terrorverdachts eingesperrt werden. Der Justizvollzug ist ein Milliardengeschäft in privaten Händen mit Zwangsarbeit. Es gibt die Todesstrafe. Der intern. Gerichtshof in Den Haag wird von den Amis nicht anerkannt. Man hat gedroht, ihn mit einer Bombe in die Luft zu sprengen, sollte ein AMI dort angeklagt werden. Obama kam aus dem Nichts; seine Staatsangehörigkeit kann er nicht zweifelsfrei nachweisen, seine Mutter stellt diese in Frage. Die UN wird nur anerkannt, wenn es dem Zweck Amerikas dient. IWF und Weltbank(von Rothschild-Rockefeller-Bankern geführt) sind Helfershelfer bei der Plünderung der Staaten der Erde. Bald auch in Europa. Eine Demokratie, die sich wie ein Raubtier aus Unterdrückung von anderen Ländern ernährt, ist für mich keine. Die Schulbücher nach dem WK2 wurden von den Amis geschrieben, deshalb ist die Suche nach einer "anderen" Wahrheit etwas schwierig.

  • 30.01.2012, 06:49 Uhrrokober

    Sind denn die jüdischen Atomanlagen und Atombomben jemals kontrolliert worden? Gelten für Juden Sonderrechte? Hat der jüdische Staat nur Rechte, und alle Anderen müssen kuschen? Entweder, wir lassen den Iran seine Bomben bauen, oder wir nehmen Israel alle Atombomben weg!

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