EU-Haushaltskommissar
London soll sich zur EU bekennen

Die Europäische Union hat angesichts des Widerstands der britischen Regierung gegen den zukünftigen EU-Haushalt Klarheit von Großbritannien über seinen Verbleib in der EU verlangt.
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BerlinEU-Haushaltskommissar Janusz Lewandowski hat im Streit über die Ausgaben der Europäischen Union Klarheit von London verlangt. „Entweder es sieht für längere Zeit seine Zukunft in der Europäischen Union oder nicht“, sagte Lewandowski der „Süddeutschen Zeitung“ (Freitag). Die festgefahrenen Verhandlungen über den EU-Etat drohen an einem Veto aus Großbritannien zu scheitern.

„Das Spiel in der Europäischen Union heißt Kompromiss“, sagte der Haushaltskommissar. „Aber natürlich gibt es Grenzen: Wir können nicht mehr Europa mit substanziell weniger Geld schaffen.“ Die EU-Kommission fordert eine Erhöhung der Ausgaben zwischen 2014 und 2020 auf knapp 1000 Milliarden Euro. Eine Einigung über den künftigen EU-Haushalt soll beim Sondergipfel Ende November in Brüssel erzielt werden.

Lewandowski verteidigte seine Position gegen Kritik, die Kommission fordere für die EU mehr Geld, während gleichzeitig überall die Staatshaushalte zusammengestrichen würden. „Wir brauchen das Geld, weil die EU jetzt viel mehr Aufgaben hat. Denken Sie allein an die Erweiterung und ihre Folgekosten.“ Hinzu kämen neue Aufgaben etwa beim Bau transeuropäischer Netze. „Deshalb ist mein Haushaltsentwurf der Versuch, mit gleichem Geld mehr Europa zu finanzieren. Mein Ausgangspunkt ist der Haushalt 2013 plus Inflationsausgleich“, sagte Lewandowski.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur
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Kommentare zu " EU-Haushaltskommissar: London soll sich zur EU bekennen"

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  • Angesehen von einigen deutschen Politiker wie Schulz vertreten doch alle Politiker indirekt die Interessen ihrer Länder. So vertritt Lewandowski die Interessen der Nehmerländer, weil Polen halt ein Nehmerland ist.

    Ich kann Cameron voll und ganz verstehen! Er hat in seinem Land sehr viele schmerzliche Sparmaßnahmen durchgesetzt. Wie kann da der Brüsseler EUdSSR-Moloch erwarten, dass er ungeschoren davon kommt, sind sie doch die Geldverschwender Nr.1! Nein, hier muß knallhart der Rotstift alles prüfen und zusammenstreichen das die Geldvernichter in Brüssel aus dem Gejaule nicht mehr rauskommen!

    Man gibt das Geld der anderen immer leichtfertiger aus als das eigene Geld.

  • der polnische Politiker aus Danzig, Janusz Lewandowski, kann grosse Sprueche klopfen. Besonders die Polen sind die grossen netto Gewinner EU. Sollte ein grosser Zahlmeister der EU ausfallen, muessen die Polen ihren Guertel enger schnallen.

  • „Das Spiel in der Europäischen Union heißt Kompromiss“, sagte der Haushaltskommissar. „Aber natürlich gibt es Grenzen: Wir können nicht mehr Europa mit substanziell weniger Geld schaffen.“

    Noch mehr von DIESEM Europa der diktatorischen Eliten will auch keiner mehr!

    Vielleicht klappt's ja irgendwann einmal in ferner Zukunft mit einem Europa der Völker, die freiwillig von unten her von selbst zusammenwachsen.

    Deshalb meine Bitte an die Briten:
    Stimmt ehrlich ab und kehrt der EU den Rücken, wenn's dafür reicht!

    Dann wird ja vielleicht CO.UK als Nicht-EU-Land irgendwann sogar wieder genauso interessant für Projekt-Einsätze wie die Schweiz.

    Wie früher, VOR der Gleichschaltung durch die EU...

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