EU-Jubiläumserklärung „Ein Signal der Gemeinsamkeit“

Am 25. März steht der 60. Jahrestag der Römischen Verträge an. Zum EU-Jubiläumstreffen in Rom äußerte sich Angela Merkel zuversichtlich über die Zukunft Europas – und rief zu Selbstbewusstsein und Optimismus auf.
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Bundeskanzlerin Angela Merkel sieht in der geplanten Erklärung beim Jubiläumstreffen in Rom ein Signal für die europäische Gemeinschaft, die Aufschluss über die Zukunft Europas geben werde. Quelle: AFP
Merkel zu EU-Jubiläumserklärung

Bundeskanzlerin Angela Merkel sieht in der geplanten Erklärung beim Jubiläumstreffen in Rom ein Signal für die europäische Gemeinschaft, die Aufschluss über die Zukunft Europas geben werde.

(Foto: AFP)

BrüsselKanzlerin Angela Merkel (CDU) ist zuversichtlich, dass die geplante Erklärung beim kommenden EU-Jubiläumstreffen in Rom „ein Signal der Gemeinsamkeit“ und Antworten zur Zukunft Europas geben wird. Bei dem am Freitagmittag zu Ende gegangenen Brüsseler Gipfel habe Einigkeit geherrscht, dass die Europäische Union „bei allen Problemen, die wir haben, ein gelungenes Modell ist“, sagte Merkel im Anschluss. Der Gesamtton der Erklärung von Rom dürfe daher „selbstbewusst und optimistisch“ sein.

Die 27 verbleibenden EU-Länder - also ohne die im Brexit-Prozess befindlichen Briten - hatten am zweiten Gipfel-Tag in Brüssel beraten, wie es für die kriselnde Gemeinschaft grundsätzlich weitergehen soll. Anlass war der bevorstehende 60. Jahrestag der Römischen Verträge am 25. März, der in zwei Wochen beim Gipfel in der italienischen Hauptstadt gefeiert werden soll.

Merkel betonte, das vorgeschlagene „Europa der unterschiedlichen Geschwindigkeiten“ solle nicht zu der Befürchtung führen, dass es „verschiedene Klassen von Europa“ gebe. In der europäischen Familie habe jedes Familienmitglied Zugang zu den Projekten, müsse sich aber nicht beteiligen. Die Brexit-Entscheidung Großbritanniens bezeichnete die Kanzlerin erneut als „Weckruf“, der zur Frage nach der Effizienz der EU führe. Es gehe in Europa darum, sich „auf das zu konzentrieren, was heute wirklich wichtig ist“.

  • dpa
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  • Am Ende ist dann "Kerneuropa" Deutschland. Die anderen Länder machen, was sie wollen, bekommen weiter unser Geld und Merkel ist zufrieden.

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