Barroso will gemeinsame Währung und Haftung

EU-Kommission
Barroso will gemeinsame Währung und Haftung

EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso hat sich für Änderungen der EU-Verträge ausgesprochen. Er setzt sich für eine EU-weite Wirtschafts- und Währungsunion mit gemeinsamer Haftung ein. Aus Berlin gab es Gegenwind.
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BrüsselDie EU-Kommission will die EU in den kommenden Jahren grundlegend erneuern und strebt dafür auch Änderungen der EU-Verträge an. „Wir brauchen eine tiefe und echte europäische Wirtschafts- und Währungsunion, um die Vertrauenskrise zu überwinden“, sagte EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso am Mittwoch in Brüssel. Vorgesehen sind langfristig auch ein Schuldentilgungsfonds und die Ausgabe gemeinsamer Schuldscheine der Euroländer.

Manche seiner Vorschläge forderten mehr Disziplin der Mitgliedsstaaten, andere mehr Solidarität unter den Europäern - beides sei notwendig, sagte Barroso. Die Kommission will erreichen, dass alle wichtigen wirtschaftlichen und finanziellen Entscheidungen im Rahmen von engerer Zusammenarbeit und Überwachung auf europäischer Ebene getroffen werden.

Die Vorschläge sehen in einem ersten Schritt für die kommenden anderthalb Jahre vor, bereits beschlossene Reformen entschieden umzusetzen und eine einheitliche Bankenaufsicht aufzubauen. Bei diesem umstrittenen Thema fordert Brüssel eine Einigung der Mitgliedsstaaten bis zum Jahresende.

Es sei aber auch ein gemeinsamer Abwicklungsmechanismus für Banken in Schwierigkeiten nötig. Ein Sonderfonds im EU-Budget soll in den Mitgliedsstaaten die zügige Umsetzung von Reformen durch finanzielle Anreize belohnen. Dieser Fonds soll langfristig zu einem Budget für die Eurozone umgebaut werden.

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Barroso will gemeinsame Währung und Haftung

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„Gesamtschuldnerische Haftung nicht akzeptabel“

Kommentare zu "Barroso will gemeinsame Währung und Haftung"

Alle Kommentare
  • ...das wünsch ich mir vom Weihnachtsmann...

    Spass beiseite: Wir brauchen keine EUdSSR, wir brauchen diese Super-EU nicht, um mit die aufstrebenden Wirtschaftsmächten konkurrieren zu können.

    Was wir in der Tat brauchen ist eine europäische Außen- und Wirtschaftspolitik. Vielleicht sogar eine Verteidigungspolitik jenseits des NATO-Bündnisses/bzw der NATO-Verpflichtungen.

    Auf europäischer Ebene müssten folgende Themen angegangen werden:

    1. Überarbeitung der Außenhandelsgrundsätze/intelligenter, gemäßigter Protektionismus (-> zB Thema Deindustrialisierung) +
    Förderung des Binnenhandels

    2. Bändigung des Bankensektors in EUROPA

    3. Bekämpfung der Kapitalflucht aus Europa (des Erpressungspotentials)

  • "Barroso will gemeinsame Währung und Haftung"

    Damit wäre dann die eigentliche Funktion der Währung EURO erreicht.

    Der Bundesstaat wäre durch wirtschaftliche Zwänge errichtet. Allerdings ohne jegliche demokratische Grundlage, ohne Verfassung ohne EIN VOLK, welches diese Super-EU möchte. Ein Zombie ist das.

  • Vielleicht hätte GEORGE ORWELL heute ein anderes Supersystem (welches wohl?) im Sinn, als er die Fabel „ANIMAL FARM: A Fairy Story“ oder „AUFSTAND DER TIERE“ geschrieben hat. Im Hinblick auf diese Fabel kann ich ihre Emotionen verstehen. Besonders das Ende des folgenden Videos ist aufschlussreich.
    http://www.youtube.com/watch?v=gotmlALAkY8

  • Wann begreifen die Vollpfosten, dass die "Völker Europas" nicht gleichzuschalten gehen. Sie haben nun mal unterschiedliche Mentalitäten.

  • Barroso wird wohl definitiv in die Geschichte eingehen!

    Als einer jener rollenden Köpfe, die die Großmachtsfantasien der Europäischen Union und deren kalten Bürgerkrieg gegen die Völker Europas aktiv und mit aller Gewalt vorangetrieben haben.

    Das Einzige was ganz sicher sofort aus dem Stand eine breite Mehrheit unter den Bürgern Europas erzielen könnte, wäre ein AUFHEBUNGSVERTRAG für Eurozone und EU. Und danach "Nürnberger Prozesse" in jedem einzelnen Mitgliedsland. Um die nationale Eurokratur für ihre Beihilfe zur Unterwerfung des eigenen Landes zur Rechenschaft zu ziehen. Vielleicht wird ja auch deshalb Stuttgart Stammheim dieser Tage vorsorglich geschleift...

    Nach der Aufarbeitung dieser "EU-Vergangenheit" Europas können wir dann auch endlich das Europa der Völker werden, das die Vordenker des Europa-Gedankens eigentlich im Sinn hatten.

    Freiwillig!

    Als das Europa DER VÖLKER!

  • Jetzt zeigen sie langsam ihr wahres Gesicht (ihre Fratze, müsste es eigentlich heißen)
    Da braucht man sich über den Typen aus Norwegen auch nicht mehr wundern, der die ideologische Nachzucht Brut dieser Bande abgeballert hat.

    Der war nicht geisteskrank, der hat genau gewusst, was er tat.

  • In Deutschland sollte unbedingt eine echte ANTI-EU-PARTEI in den Bundestag gewählt werden. Diese Partei sollte auch so stark werden, daß man ohne diese keine Koalition schmieden kann. Erst dann kann man dem Spuk ein Ende setzen.
    Das Ziel müßte heißen : die EU zurück auf Koordinierungsaufgaben reduzieren und das EU-Schmarotzerparlament auflösen !!!
    Für eine Revolte is der Deutsche Michel nicht zu haben
    ( Deutsche Mentaltät ). Also bleibt nur die Wahl nächstes Jahr. Zur Wahl gehen und die Nomenklatura abwählen !!

  • "Euch"? Na, Sie gehören doch wohl auch zu dem Clan oder sind Sie tatsächlich "Brasilianer", der hier den Teutonen die Leviten liest?

  • Barroso sollte wegen Befangenheit sein Amt niederlegen!

  • Schickt diesen korrupten Kriminellen, der in den Yachten der Empfänger der Milliardengeschenke aus Brüssel übers Mittelmeer schaukelt, nach Palermo. Wenn er da die ausstehenden Steuern der letzten 5 Jahre eingetrieben und damit die Solidarität in Europa praktisch umgesetzt hat (statt Deutschland zu auszurauben), darf er zurückkommen.

    Vorteil: Von der Mission kommt er nie zurück und dafür wäre ich der ehrenwerten Gesellschaft sogar dankbar!

    Um es im Umgangston der CDU zu sagen: Ich kann dessen Fresse nicht mehr sehen!

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