EU-Kommission
Jugendarbeitslosigkeit mit Milliardensumme bekämpfen

Geldspritze gegen Jugendarbeitslosigkeit: 7,3 Milliarden Euro aus dem EU-Budget will die Europäische Kommission ausgeben, um Jobs für junge Leute zu schaffen.
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BrüsselKommissionschef José Manuel Barroso hat am Mittwochabend beim Brüsseler EU-Gipfel einen Vorschlag präsentiert, um die Jugendarbeitslosigkeit zu bekämpfen. In den von der Wirtschaftskrise besonders gebeutelten Ländern Griechenland und Spanien ist mehr als jeder zweite junge Erwachsene arbeitslos.

Bei ihrem Treffen im Januar hatten die Staats- und Regierungschefs die EU-Kommission aufgefordert, konkrete Ideen gegen die Unterbeschäftigung zu entwickeln. Einige Vorschläge legte Barroso nun auf den Tisch. So sollen Jobs für Jugendliche im griechischen Bausektor entstehen, irische Schulabbrecher sollen weitergebildet werden.

Gedacht sind die Mittel für jene acht EU-Länder, in denen die Jugendarbeitslosigkeit zum Jahreswechsel über 30 Prozent lag: Dies sind Griechenland, Irland, Italien, Lettland, Litauen, Portugal, die Slowakei und Spanien.

Mindestens 460 000 Jugendlichen sowie 56 000 kleinen und mittelständischen Unternehmen soll die Förderung nach Angaben der EU-Kommission zugutekommen. Das Geld dazu soll aus dem aktuellen EU-Budget für die Jahre 2007 bis 2013 kommen. Dabei geht es um Mittel, die bisher noch nicht verplant waren oder neu zugewiesen werden sollen.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " EU-Kommission: Jugendarbeitslosigkeit mit Milliardensumme bekämpfen"

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  • Und was ist, wenn die Lehre vorbei ist, dann stehen sie wieder auf der Strasse.....

  • Vollkommen nachvollziehbar und wäre auch meine Strategie, nur Stimmenenthalt heisst konkret, dass man seine Stimme den etablierten Parteien gibt und den Gefallen sollte man ihnen nicht mehr tun. Enthalt der Stimme ist Schweigen und somit Zustimmung, leider.

  • Wenn die Anzahl der Unternehmen in keinem guten Verhältnis zur Anzahl der Jugendlichen steht, ist es ein Bevölkerungswachstum und Unternehmensproblem. Beides kann nicht "über Nacht" oder durch "flotte politische Sprüche" gelöst werden. Beides hätte schon vor Jahren ernsthaft angegangen werden müssen. Hätte ... könnte.

    Eine schmerzhafte habe konkrete hilfreiche Maßnahme ist es, die Anzahl der Auszubildenenarbeitsplätze zu verdoppeln, aber bei halbierten Auszubildenenentlohnungen.

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