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EU-Kommission: Länder sollen Rentenalter erhöhen

Die EU-Kommission liefert Vorschläge, um die Rentensysteme zukunftsfähig zu machen. Dass Rentenalter soll an die Lebenserwartung gekoppelt und die Arbeitsmärkte für Ältere angepasst werden.

Die EU-Länder sollen ihre Rentensysteme fit machen. Quelle: dpa
Die EU-Länder sollen ihre Rentensysteme fit machen. Quelle: dpa

BrüsselAngesichts steigender Lebenserwartung der Europäer schlägt die EU-Kommission vor, in der EU das Renteneintrittsalter anzuheben. Entsprechende Vorschläge macht die Brüsseler Behörde in einem sogenannten Weißbuch, das der für Beschäftigung zuständige Kommissar László Andor am Donnerstag offiziell vorstellt. Renten sind den Kommissionsunterlagen zufolge die Haupteinkommensquelle für rund ein Viertel der EU-Bevölkerung, ohne ein stabiles Rentensystem drohe Millionen Menschen Altersarmut.

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Als Herausforderungen für die europäischen Rentensysteme nennt Andor die steigende Lebenserwartung, geringere Geburtenzahlen und somit eine schrumpfende erwerbstätige Bevölkerung. Während im Jahr 2008 noch vier Erwerbsfähige (15 bis 64 Jahre) auf einen EU-Bürger im Alter von mindestens 65 Jahren kamen, wird dieses Verhältnis bis 2060 auf zwei zu eins sinken.

Die Kommission ruft die EU-Staaten daher auf, das Renteneintrittsalter an die steigende Lebenserwartung ihrer Bevölkerung zu koppeln, die Möglichkeiten zur Frühpensionierung einzuschränken und das bisher im Durchschnitt kürzere Arbeitsleben von Frauen an das der Männer anzugleichen. Die EU-Kommission kann den Mitgliedstaaten in der Renten-Politik allerdings keine Reformen vorschreiben, sondern nur Vorschläge unterbreiten.

Rentenpolitik

Besonders in Zeiten leerer Kassen setzten die Rentenzahlungen nationale Haushalte unter Druck, heißt es in den Unterlagen der Kommission. Die Rentenzahlungen machen demnach derzeit im Durchschnitt zehn Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) aus, dieser Anteil werde bis zum Jahr 2060 auf 12,5 Prozent steigen, erwartet die Kommission.

Dabei gibt es den Angaben zufolge jedoch erhebliche Unterschiede zwischen den Mitgliedsländern, obwohl die EU-Länder „ähnlichen demographischen Herausforderungen“ gegenüberstehen. Demnach machen die Rentenzahlungen in Irland sechs Prozent des BIP aus, in Italien jedoch 15 Prozent.

Andor ruft die Sozialpartner in den EU-Ländern auf, die Arbeitsmärkte für ältere Erwerbstätige anzupassen. Auch Gelder aus dem EU-Sozialfonds sollen demnach eingesetzt werden, um ältere Menschen ins Arbeitsleben einzubinden.

  • 17.02.2012, 08:04 UhrW.Fischer

    An das HB,
    wie kommt meine Meinung zu Wulff, unter Erhöhung des Rentenalters???
    Danke

  • 17.02.2012, 07:56 UhrW.Fischer

    Nun ist der Zeitpunkt gekommen, wo der ungeliebte Bundespräsident Wulff seinen Rücktritt verkünden muss.
    Es wird ihm sehr leicht fallen, da seine reichen Freunde ihn mit offenen Armen empfangen werden. Wulff steht vor dem Scherbenhaufen seines ganzen Lebens, was für ein Leben?
    Sofortiger Rücktritt jetzt.
    Danke

  • 17.02.2012, 01:04 UhrAnonymer Benutzer: debrasseur

    Die Leibeigenschaft wird offen eingeführt und alle finden es toll!

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