EU-Kommission zu Deutschland
Verbesserte Wettbewerbsfähigkeit

Die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands hat sich nach Einschätzung der Europäischen Kommission auf der Kostenseite in den vergangenen zwei Jahren verbessert.

vwd BRÜSSEL. Wie in Frankreich, Finnland und Österreich habe sich die deutsche Kostenwettbewerbsfähigkeit im Vergleich zu anderen Eurostaaten günstiger entwickelt, stellte die EU-Behörde in ihrer Studie zur Entwicklung der Wettbewerbsfähigkeit der EU-Staaten im zweiten Quartal 2003 fest. Als Grund nannte sie die moderate Lohnentwicklung in diesen Ländern. In den Niederlanden, Spanien, Italien und Portugal habe sie sich dagegen verschlechtert.

Langfristig im Vergleich zur Zeitperiode 1980 bis 2002 gesehen erwartet die Generaldirektion von EU-Wirtschafts- und Währungskommissar Pedro Solbes eine verbesserte Wettbewerbsfähigkeit bei den Kosten in Frankreich und Österreich sowie vor allem in Finnland. Dagegen stünden Portugal, Griechenland, Spanien und die Niederlande deutlich schlechter da als in ihrem langfristigen Durchschnitt. Die Aufwertung des Euro gegenüber dem Dollar habe in der Eurozone die Wettbewerbsfähigkeit der Hersteller auf der Kostenseite gegenüber 2002 um 14 Prozent auf einen Wert gesenkt, der in etwa jenem des langjährigen Durchschnitts 1980 bis 2002 entspreche, so die Kommission.

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