EU-Kommissionspräsident
Merkel will über Inhalte reden

Angela Merkel will eine stärkere Zusammenarbeit in der Euro-Zone erreichen. Daher will sie vor einer Personalentscheidung über den nächsten EU-Kommissionspräsidenten eine Verständigung über Inhalte anstrengen.
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BrüsselVor der Entscheidung über den EU-Kommissionspräsidenten will Bundeskanzlerin Angela Merkel erst ein inhaltliches Paket für die EU-Arbeit der kommenden fünf Jahre schnüren. Viele EU-Staaten wollten dabei unterschiedliche Akzente setzen, sagte Merkel am Donnerstag zum Abschluss des G7-Gipfels in Brüssel. Deutschland wolle vor allem die Zusammenarbeit in der Euro-Zone verstärken. „Wenn ich an Großbritannien denke, dann ist dort ein großes Thema Bürokratieabbau“, sagte Merkel, die sich am Rande des G7-Gipfels auch mit dem britischen Premierminister David Cameron, Frankreichs Präsident Francois Hollande und Italiens Ministerpräsident Matteo Renzi jeweils bilateral getroffen hatte.

Für Frankreich und Italien stünden die Themen Wachstum und Beschäftigung im Mittelpunkt, sagte Merkel. „Es wird darauf ankommen, daraus ein Paket zu schnüren, das wir alle als Arbeitsgrundlage nutzen können“, sagte sie. Ob dies mit einer Änderung der EU-Verträge verbunden sei, könne sie nicht sagen. Eine Einigung über die Inhalte der Kommissionsarbeit soll dann auch die Verständigung auf den Kommissionspräsidenten erleichtern.

Merkel bekräftigte erneut, sie setze sich dafür ein, dass der konservative Spitzenkandidat für die Europawahl, Jean-Claude Juncker, nächster EU-Kommissionspräsident werden solle. Sie vermied zugleich eine Festlegung, ob die 28 EU-Regierungen sich bereits bei ihrem Treffen Ende Juni auf einen Kandidaten einigen müssen, den sie dem Europäischen Parlament zur Wahl vorschlagen. Am Mittwoch hatte Merkel darauf verwiesen, dass EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy dem nächsten EU-Gipfel Ende Juni das Ergebnis seiner Konsultationen mit den Regierungen und dem Parlament mitteilen solle.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Zitat : Merkel will über Inhalte reden

    - es gibt NICHTS mehr zu reden. Der Wähler hat sein Votum gesprochen.

    Zum Reden muß Murksel auch erstmal eine Ethik-Kommission einsetzen : bestehend aus Sozialpädagogen, Theaterwissenschaftlern, Pfarrern, Verwaltungsbeamten, etc. !

    Den nur mit solchem Gesindel ist sie imstande zu reden.

    Reden mit Fachleuten erübrigt sich bei der Murksel : hier würde ihr schon alleine der Camaron den Rodetzky-Marsch blasen !

    .

  • Zitat : Merkel will über Inhalte reden

    - dafür müßte aber vorher eine Ethik-Kommission her !

    Denn über Inhalte kann Murksel nur mit Sozialpädagogen, Theaterwissenschaftlern, Pfarrern, Verwaltungsbeamten, etc. reden.

    Wenn Sie sich mit Fachleuten über Inhalte einläßt, kann sie es gleich bleiben lassen !

    Da bläst ihr schon alleine der Camaron den Rodetzky Marsch.

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