EU-Parlament findet offenbar Kompromiss
Investmentfonds sollen transparenter und billiger werden

Das Europäische Parlament und die EU-Regierungen haben in ihrem Bemühen, Investmentfonds in Europa transparenter und zugleich billiger zu machen, einen Kompromiss gefunden, heißt es aus Parlamentskreisen. Die Abgeordneten würden am 13. Januar über die Einigung abstimmen, so die Kreise weiter.

HB BRÜSSEL. Die Zustimmung der Staaten wird unmittelbar danach erwartet. Der Kompromiss sieht den Angaben zufolge für Investoren ein Informationsdokument über den Fonds vor, das alle Kerndaten enthalten soll. Die Reform soll das Angebot von Investmentfonds in Europa transparenter und zugleich billiger machen sowie ihre Verwaltung erleichtern. Die EU erhofft sich davon für die Branche Einsparungen im Umfang von sechs Mrd. Euro. Die Regelung kann nach Angaben der Europäischen Kommission nach einer zweieinhalbjährigen Umsetzungsphase Mitte 2011 in Kraft treten.

Irland und Luxemburg haben sich als Branchenzentren gegen weitergehende Rationalisierungen und einen EU-weiten Fonds-Pass gesperrt, von dem sich die großen Fondsgesellschaften in Deutschland, Frankreich und Großbritannien ein zentrales Management ihrer in Europa angebotenen Finanzanlagen erhofft hatten.

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