EU-Sanktionen

Putin will sanktionierten Branchen helfen

Langsam aber sicher greifen die internationalen Sanktionen gegen Russland, daher will Präsident Putin den betroffenen Branchen nun mit staatlichen Geldern unter die Arme greifen.
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Die von den USA, der Europäischen Union und anderen Staaten infolge der Ukrainekrise erlassenen Sanktionen verletzten die Grundprinzipien der Welthandelsorganisation und blockierten die internationale Wirtschaft, kritisierte Putin. Quelle: AFP

Die von den USA, der Europäischen Union und anderen Staaten infolge der Ukrainekrise erlassenen Sanktionen verletzten die Grundprinzipien der Welthandelsorganisation und blockierten die internationale Wirtschaft, kritisierte Putin.

(Foto: AFP)

MoskauDer russische Präsident Wladimir Putin will den durch die internationalen Sanktionen betroffenen Branchen in seinem Land staatliche Hilfe zukommen lassen. „Der Staat ist bereit, den Branchen und Unternehmen Unterstützung bereitzustellen, die durch die unberechtigten ausländischen Sanktionen getroffen worden sind“, sagte er am Donnerstag auf einem Investorenforum. Das Land sei wegen der Folgen der Sanktionen aber unbesorgt.

Die von den USA, der Europäischen Union und anderen Staaten infolge der Ukrainekrise erlassenen Sanktionen verletzten die Grundprinzipien der Welthandelsorganisation und blockierten die internationale Wirtschaft, kritisierte Putin. Nach Inkrafttreten der Sanktionen war die russische Währung Rubel stark gefallen. Russische Unternehmen dürfen nur streng begrenzt Geld auf westlichen Kapitalmärkten aufnehmen.

  • ap
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15 Kommentare zu "EU-Sanktionen: Putin will sanktionierten Branchen helfen"

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  • @Frau Dr. Max Motte


    Da sollte man sich mal die Frage stellen, wem gehören eigentlich die Medien?


    In Deutschland gehören die Medien zu über 60% den Verlegern, dann kommen die öffentlich rechlichen und Diverses.

    Für Russland ist die Frage einfach zu beantworten.
    Die russischen Medien gehören oder werden geleitet von Putins Vasallen zu 99%.

    Schönen Abend noch.

  • >> entscheident ist, dass man wieder Frieden findet <<

    Entscheidend ist, das der europäische Steuerzahler für "Verbrechen anderer gegen die Menschlichkeit" als Unbeteiligter BLECHEN muß ....!

    Das bewirken die Sanktionen !

  • Wenn Sie die Kosten der EU-Sanktionen UND die Kosten der Russen-Sanktionen über einen längeren Zeitraum zusammenlegen, könnte die Billion rund werden.

    Ausgehen könnten Sie von einem Handel der EU mit Russland ( Größenordnung ca. 400 Milliarden, also schon mal 0,4 Billionen € ) und einer zunehmenden Sanktionsspirale.

    Wenn man den Handel komplett aussetzt und das über z.B. 3 Jahre lang tut, sind sie bei über 1 Billion € !

    Man geht davon aus, dass die Verluste der EU am Ende der Sanktionswelle über 1 Bio € groß sein wird ( es gibt da Experten, die sowas spekulieren ).

  • >>Insgesamt könnte der Sankti-Spaß der EU sie langfristig an die 1 Billion € kosten.<< Wie kommen Sie auf eine Bio?

  • Wie gesagt, bei den Sanktuionen es geht um die Gesamtsituation und nicht um nur um einen Faktor. Es ist egal welche Seite das geschossen hat, entscheident ist, dass man wieder Frieden findet.

  • >> Ziel ist 25 Dollar pro Barrel <<

    Warum nicht 8 $ pro Barrel...?

    Sind Sie nicht ehrgeizig genug bei Ihren Zielsetzungen...:-)

  • >> Nach den Branchen könnte Putin auch den Ländern helfen <<

    In diesem Satz ist die Poente versteckt.

  • Warlord Putin will den sanktionierten Unternehmen helfen
    -------------
    Mit was? Mit den staatlichen Renten? Mit den Einnahmen aus Öl und Gas? Der Ölpreis ist schon gefallen; er macht ein Drittel der Staatseinnahmen aus. Er wird noch weiter sinken; Ziel ist 25 Dollar pro Barrel.

  • >> Es spielt keine Rolle wer das Ding runter geholt hat <<

    Der, der das Ding runtergeholt hat, hat Blut an seinen Händen !

    Blut von unschuldigen ca. 300 Menschen.

    Im Gegensatz zu denen, die man fälschlicherweise propagandistisch beschuldigt.

    Wenn Sie zwischen "Schuld" und "Unschuld" nicht mehr unterscheiden können, sollten Sie sich vom "Kommentieren" fernhalten.

  • Wie kommen Sie auf eine Bio? Der gesamte Export nach Russland beträgt grade mal 120 Mrd. und die Importe um die 200 Mrd. Wenn Putin seine Devisenreserven verbraucht, dann hat das auch Auswirkungen auf den Rubel.

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