EU-Sanktionen
Putin will sanktionierten Branchen helfen

Langsam aber sicher greifen die internationalen Sanktionen gegen Russland, daher will Präsident Putin den betroffenen Branchen nun mit staatlichen Geldern unter die Arme greifen.
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MoskauDer russische Präsident Wladimir Putin will den durch die internationalen Sanktionen betroffenen Branchen in seinem Land staatliche Hilfe zukommen lassen. „Der Staat ist bereit, den Branchen und Unternehmen Unterstützung bereitzustellen, die durch die unberechtigten ausländischen Sanktionen getroffen worden sind“, sagte er am Donnerstag auf einem Investorenforum. Das Land sei wegen der Folgen der Sanktionen aber unbesorgt.

Die von den USA, der Europäischen Union und anderen Staaten infolge der Ukrainekrise erlassenen Sanktionen verletzten die Grundprinzipien der Welthandelsorganisation und blockierten die internationale Wirtschaft, kritisierte Putin. Nach Inkrafttreten der Sanktionen war die russische Währung Rubel stark gefallen. Russische Unternehmen dürfen nur streng begrenzt Geld auf westlichen Kapitalmärkten aufnehmen.

Agentur
ap 
Associated Press / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " EU-Sanktionen: Putin will sanktionierten Branchen helfen"

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  • @Frau Dr. Max Motte


    Da sollte man sich mal die Frage stellen, wem gehören eigentlich die Medien?


    In Deutschland gehören die Medien zu über 60% den Verlegern, dann kommen die öffentlich rechlichen und Diverses.

    Für Russland ist die Frage einfach zu beantworten.
    Die russischen Medien gehören oder werden geleitet von Putins Vasallen zu 99%.

    Schönen Abend noch.

  • >> entscheident ist, dass man wieder Frieden findet <<

    Entscheidend ist, das der europäische Steuerzahler für "Verbrechen anderer gegen die Menschlichkeit" als Unbeteiligter BLECHEN muß ....!

    Das bewirken die Sanktionen !

  • Wenn Sie die Kosten der EU-Sanktionen UND die Kosten der Russen-Sanktionen über einen längeren Zeitraum zusammenlegen, könnte die Billion rund werden.

    Ausgehen könnten Sie von einem Handel der EU mit Russland ( Größenordnung ca. 400 Milliarden, also schon mal 0,4 Billionen € ) und einer zunehmenden Sanktionsspirale.

    Wenn man den Handel komplett aussetzt und das über z.B. 3 Jahre lang tut, sind sie bei über 1 Billion € !

    Man geht davon aus, dass die Verluste der EU am Ende der Sanktionswelle über 1 Bio € groß sein wird ( es gibt da Experten, die sowas spekulieren ).

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