EU sieht gute Wachstumsaussichten
Infineon-Werk in Porto erhält Staatsbeihilfen

Die EU-Kommission hat die von Infineon beantragten Staatsbeihilfen über knapp 72 Millionen Euro für den Ausbau seines Werks in Portugal in vollem Umfang genehmigt.

HB BRÜSSEL/ MÜNCHEN. Förderungswürdig sei das Vorhaben wegen der Wachstumsaussichten bei DRAM-Speicherbausteinen und Flashkomponenten sowie der angekündigten Schaffung von 584 neuen Arbeitsplätzen, teilten die europäischen Wettbewerbshüter am Mittwoch in Brüssel mit. Die Mittel, die vom portugiesischen Staat gewährt werden, entsprechen 32 Prozent der Investitionssumme. Die EU-Kommission hatte die Prüfung vor fast genau einem Jahr begonnen.

Infineon betreibt im portugiesischen Vila do Conde die nach eigenen Angaben letzte europäische Backend-Fertigung und hatte das Werk kürzlich erweitert. In der Halbleiterbranche wird zwischen Frontend- und Backend-Prozessen unterschieden. Im ersten Prozess entstehen die Chips auf den Siliziumscheiben (Wafer). Im zweiten werden die Wafer zersägt, die einzelnen Chips in Gehäuse montiert und getestet. Insgesamt beschäftigt Infineon, siebtgrößter Halbleiterkonzern der Welt, in Porto rund 1 500 Mitarbeiter.

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