EU sucht neue Gas-Quellen
„Die Risiken verschieben sich nur“

Aserbaidschan, Iran, Nordirak oder Algerien? Woher soll das Gas nach dem Aus der South-Stream-Pipeline kommen? Die EU sondiert den Markt und wartet auf kaspisches Gas. Energieexperten raten dagegen zu einem anderen Deal.
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DüsseldorfDie Drohung aus Moskau ist in Brüssel angekommen: Wenn ihr unsere South-Stream-Pläne boykottiert, dann liefern wir unser Gas eben in die Türkei. So hat Kremlchef Wladimir Putin das Aus für die Gas-Pipeline durch Südosteuropa kommentiert. Die Konsequenzen formulierte Gazprom-Chef Alexej Miller: Die EU sehe sich künftig einem neuen mächtigen Transitland Türkei gegenüber, sagte er. Als strategischer Partner Russlands werde die Türkei künftig in Europa 50 Milliarden Kubikmeter Gas verteilen können. Dieses „Gasventil“ könne das Land im geopolitischen Machtpoker mit der EU einsetzen.

Die EU-Kommission wirft Russland dagegen vor, das Aus für die Pipeline provoziert zu haben. Moskau sei nicht willens gewesen, sich an die europäischen Spielregeln zu halten, sagte der für die Energieunion zuständige Kommissions-Vizepräsident, Maros Sefcovic, im Handelsblatt-Interview. Und weiter: „Für Europa hat Versorgungssicherheit oberste Priorität. Und dabei geht es natürlich nicht nur um neue Lieferwege für russisches Gas, wie es South Stream wäre, sondern vor allem um neue Bezugsquellen.“

Die neuen Quellen liegen beispielsweise in Aserbaidschan. Durch die TAP-Leitungen (Trans-Adria-Pipeline) soll spätestens ab 2019 Gas aus der Kaspischen Region über die Türkei nach Europa gelangen. Laut Sefcovic steht der Zeitplan, es gehe gut voran. „Alle Beteiligten hätten nur finanzielle Nachteile, wenn sich die Inbetriebnahme nachhaltig verzögern würde. Das hat das Konsortium bestätigt. Und auch der politische Wille ist auf allen Seiten groß, das Projekt zu einem Erfolg zu machen.“

Der Haken: Auch bei TAP führen die Leitungen durch die Türkei. Das europäische Konsortium übernimmt die Kontrolle der Pipeline erst, wenn das Gas die europäische Türkei erreicht. Außerdem führt bereits die Blue-Stream-Pipeline russisches Erdgas durch das Schwarze Meer in die Türkei. Sie ist für den Transport von 19 Milliarden Kubikmeter Gas pro Jahr ausgelegt.

Und Russlands Strategiewechsel stärkt die Drehscheibe weiter. Zwar habe Russland für South Stream bereits vier Milliarden Euro auf seinem eigenen Gebiet in den Leitungsbau investiert, sagt Gazprom-Chef Miller. Allerdings würden diese Kapazitäten künftig für die Lieferungen in die Türkei genutzt. Die bestellten Leitungsrohre würden ebenfalls – wie für South Stream geplant – durch das Schwarze Meer verlegt, sagte Miller. Möglicherweise parallel zu den Blue-Stream-Leitungen. Anlandepunkt ist in jedem Fall die Türkei und nicht das EU-Mitgliedsland Bulgarien.

Der russische Konzern Gazprom teilte am Montag mit, es werde eigens eine neue Firma zum Bau einer Rohrleitung in die Türkei gegründet. Das neue Unternehmen firmiert unter dem Namen Gazprom Russkaya und wird seinen Sitz in St. Petersburg haben.

„Der Strategiewechsel in der russischen Energiepolitik macht die EU wie auch Russland selbst zu Verlierern“, sagt Kirsten Westphal, Energieexpertin und Politikwissenschaftlerin bei der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP). „Sie haben sich ein sehr schwieriges Transitland eingekauft – die Türkei ist kein einfacher Partner und hat zugleich selbst einen hohen Energiebedarf.“

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  • Unglaublich, der Stand von Wissenschaft und Technik verpflichtet u.a. auch die Politik und Verwaltung zur Anwendung vorteilhafter Lösungen in gesellschaftlich- wichtigen Strukturen.
    Aufzüge mit Gegengewicht sparen seit über 100 Jahren mit Hilfe überall, jederzeit verfügbarer, völlig umweltfreundlicher potenzieller Ausgleichsenergie, bis zu 100% schädliche kinetische Energie ein.

    Das geht auch z.B. bei Generatoren in Kraftwerken und ermöglicht erstmals wirklich autarke E-Autos, alles völlig unschädlich bzw. umweltfreundlich.
    Niemand kann das widerlegen, aber keiner will es- obwohl alle solche Lösungen fordern. Wie lange kann sich Politik und Wirtschaft noch so widersprüchlich, öffentlich zeigen? Warum äußert sich keiner dazu?

  • Man hätte gute umd sichere Kernkraftwerke zumindest bis zur kalkulierten Laufzeit am Netz lassen sollen, wohlgemerkt, solange die Sicherheit hohen Ansprüchen genügt, denn wir haben keine Kernkraftwerke in erdbebengefährdeten Regionen die dazu noch n in atark Sturmgefährdeten Zonen am Meer liegen wie Fukushima.
    Jetzt kommt nochmGabriel und geht den Kindern hlekraftwerken an den Kragen,
    das bringt uns in die Bredoullie.
    Datteln durfte nicht weitergebaut werden, damit hätte man ein sehrmodernes Kohlekraftwerk gehabt und alte Stinker baschalten können, doch es wurde gekippt, wie Grüne und Alternative jubelten.
    jetzt stehen nicht nur jedes Jahr tausende Arbeitsplätze auf dem Spiel, weil unsere Energie zu teuer ist, sondern sie wandern bereits seit Jahren aus Deutschland heraus dahin, wo die Energie billig ist und witzigerweise kommt mehr Schmutz von Osteuropa zu uns zurück, wo nicht nur Stromkraftwerke, sondern auch Fabriken nach Umweltstandarts betrieben werden,mdie wir vor 20 Jahren hatten.
    Es ist schon verrückt, durch als grün bezeichnete Politik exportieren wir Arbeitsplätze und importieren schlechte Luft, denn Wind kennt keine Grenzen.
    Der nächste große Schub steht bevor, wenn die Ausnahmegenehmigungen für stromintensive Betriebe, wie z.B. die Aluminiumindustrie entfallen, dann geht's ab nach Polen, Ungarn, Bulgarien etc. und dort wierden dann etwa 3 mal so viel Schadstoffe verursacht, wie in good old Germany. Wirklich durchdacht so etwas und auf Parteitagen werden dann blödsinnige Statistiken beklatscht, die belegen, dass vom deutschen Boden weniger Schadstoffe emittiert werden, was interessiert mich dies, wenn die Schadstoffmenge in Europas Luft insgesamt wächst, von der weltweiten mal ganz abgesehen, denn nicht alle bleiben in Europa, wenn sie hier verschwinden.

  • Die Energiepreise in Europa im Vergleich zu den USA hochzutreiben - wem nützt es?
    Die Versorgungssicherheit in Europa zu zerstören, wem nützt es?

    Merkel, die eigentlich Kamierzcak heissen soll und aus Polen stammt, hat wohl auch nicht von ungefähr die höchste israelische Medaillie 2013 erhalten, rechtzeitig bevor der Jude Klitschko, von der Adenauer-Stiftung aufgebaut, zum Rabutz in der Ukraine auftauchte, hat sienicht freimütig einbekannt, daß Staatsräson der BuRep der Dienst an Israel sei?

    Rußland, egal ob ein beinahe Weltkrieg ausbricht, oder die Sowjetunion auseinanderbricht, Rußland Staatsankrott erleidet, in Rußland Umstürze stattfinden - Jahrzehntelang hat Rußland bewiesen, daß es weltweit der zuverlässigste Energielieferant überhaupt ist!
    Wem also nützt es, wenn Rußland aus Europa getrieben wird?

    Seit mehr als 200 Jahren ist es die Politik der City of London und New York Konflikte in Kontinentaleuropa zu schüren. Denn die NATÜRLICHE ACHSE Paris-Berlin-Moskau würde bedeuten, daß sie Europa nicht mehr an Gängelband hätten! Und diese Raubwanzen würden ohne ihren Wirt Deutschland, respektive Kontinentaleuropa ziemlich schnell auf den Parasiten gebührenden Stand zurückfallen.
    Deshalb muß jetzt TTIP her und Rußland soll aus Europa rausgedrängt werden, wirtschaftlich so geschädigt werden, damit es zu einem Umsturtz kommt, damit die City und NY wieder die Rohstoffe unter Kontrolle bekommen, die sie sich bereits unter Jelzin ergaunert hatten. Gleichzeitig ist Rußland der Kristallisationspunkt, der den souveränen BRICS-Staaten und anderen hilft, sich vom Petrodollar zu lösen.

    Germany must perish - wurde ja erreicht.
    Jetzt heißt es von diesen Kräften: Russia must perish.

    Und das kann verhindert werden, wenn Politiker, auch Alt-Politiker, der IM Erika und den kriminellen Hiwis die rote Karte und ein Stop-Schild zeigen!

    Alte Männer haben doch nichts mehr zu verlieren!

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