EU-Vorstoß im Konflikt kann zu Kampfabstimmung führen
Atombehörde IAEA berät über Iran-Resolution

Im Atomstreit mit dem Iran hat die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) Beratungen über eine EU-Resolution aufgenommen, die den Konflikt vor den UN-Sicherheitsrat bringen soll.

HB WIEN. Russland, China und einige andere Länder haben bereits Widerstand gegen die Initiative der Europäischen Union (EU) signalisiert. „Wir haben versucht, Russland zu überzeugen“, sagte ein EU-Diplomat vor der Sitzung des IAEA-Gouverneursrates. „Aber ohne Erfolg.“ Der Diplomat ging aber dennoch davon aus, zwar keine einstimmige Entscheidung, aber zumindest eine einfache Mehrheit erreichen zu können.

Nach der dem 35-köpfigen Gremium vorgelegten EU-Resolution soll der Atomstreit zwar nicht sofort, aber zu einen nicht näher genannten Zeitpunkt vor den Sicherheitsrat der Vereinten Nationen (UN) gebracht werden. Der UN-Sicherheitsrat könnte Sanktionen gegen den Iran verhängen.

Die EU und die USA befürchten, der Iran könne unter dem Deckmantel der zivilen Nutzung von Atomenergie nach Nuklearwaffen streben. Dies hat die Islamische Republik wiederholt bestritten. Russland und China vertreten die Auffassung, eine Überweisung an den Sicherheitsrat könnte den Streit eskalieren und zu einer internationalen Krise werden lassen.

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