Euro-Beitritt

Bulgarien treibt Pläne nicht voran

Bulgarien hat den angestrebten Beitritt zur Euro-Zone auf Eis gelegt. Damit reiht sich Bulgarien ein in die Liste der Staaten, die ihre ursprünglichen Beitrittspläne nicht weiter vorantreiben.
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Die EU-Flagge in Brüssel. Quelle: AFP

Die EU-Flagge in Brüssel.

(Foto: AFP)

SofiaBulgarien schiebt seine Pläne für einen Beitritt zur europäischen Währungsunion auf die lange Bank. "Derzeit erkenne ich keine Vorteile durch ein Eintreten in die Euro-Zone, nur Kosten", sagte Bulgariens Finanzminister Simeon Djankow dem "Wall Street Journal". Es sei zu riskant. Zudem sei nicht wirklich klar, wie die Regeln jetzt beziehungsweise in ein bis zwei Jahren aussehen würden.

Bulgarien reiht sich mit seiner abwehrenden Haltung ein in die Liste der Staaten, die ihre ursprünglichen Beitrittspläne nicht weiter vorantreiben. Das ärmste EU-Mitglied ist bekannt für seine Haushaltsdisziplin und gehört zu den am geringsten verschuldeten EU-Ländern.

Bulgariens Finanzministerium war zunächst für eine Stellungnahme nicht erreichbar. 17 EU-Länder haben den Euro bislang eingeführt - zuletzt Estland Anfang 2011. Derzeit erfüllt keiner der potenziell acht Beitrittskandidaten alle ökonomischen und rechtlichen Bedingungen für die Euro -Einführung.

  • rtr
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8 Kommentare zu "Euro-Beitritt : Bulgarien treibt Pläne nicht voran"

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  • ohhh, magrittle aus der Küche...doch noch Ausgang bekommen gestern Nacht. Die mit der Eigenverantwortung prahlt, dass sie vor 22 Jahren aus den USA zurück kam - von einem Urlaub - und dann sich natürlich bei den Eltern anmeldete...um in der gesetzlichen, deutschen Krankenversicherung drin zu sein. Günstig, weil Mio. Mitglieder dort einzahlen: Eigen-Verantwortung...Hui-Pfui und rückwärts. Billige Prahlerei!

  • Da wird nun der Imperatorkasper Barroso und sein Schosshündchen, auch bekannt als: "Der feuchte Lappen" mit einem ganzen Geschwurbel-Geschwader an Marionetten einfallen, und die Ostblockler von der Notwendigkeit des Beitritts zu einer Klopapier-Währung überzeugen wollen. Es wird täglich lächerlicher und man könnte lachen, wäre es nicht ernst.

  • Die Brüsseler EU Figuren beherrschen noch nicht einmal die Grundrechnungsarten, was sich immer wieder am Euro zeigt.Bulgarien wäre ja schizzo, wenn sie denn Euro nehmen.

  • Das zeigt doch, wie schlimm es wirklich um den Euro steht. Wenn nicht mal mehr BULGARIEN! beitreten will, dann kann der EUro echt keinen Nutzen mehr haben. Blöd sind sie nicht, die Bulgaren.

  • Na, da sind wohl welche schlau geworden. Richtig so.
    In so eine Euro-Zone tritt ja auch kein normaler Mensch mehr ei

  • "Derzeit erfüllt keiner der potenziell acht Beitrittskandidaten alle ökonomischen und rechtlichen Bedingungen für die Euro -Einführung."

    Das entlockt mir nur ein fettes Grinsen (übrigens das erste heute). Ob die Brüsseler Bonzen mal darüber nachdenken, ob das nicht vielleicht gewollt ist?

  • Als Bulgarien würde ich das zum jetzigen Zeitpunkt auch nicht machen, da ich wenn ich weiter sparsam bin die EU ja bald kaufen kann. Wichtig ist nur, dass bis forthin die Grenzen für meine Plünderbanden weiter offen bleiben damit wenigstens dieser Zufluß gesichert ist.........

  • "Treibt Pläne nicht voran" ist hirngewaschenes PC-deutsch. In normales Deutsch übersetzt heißt das, "will mit dem kriminellen Pleitenuttenverein EU nichts mehr zu tun haben".

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