Euro-Beitritt
Bulgarien will baldige Gespräche

Nach dem Beitritt zur Europäischen Union im Jahr 2007 will Bulgarien nun auch dem Euro möglichst rasch beitreten. Bisher scheiterte das Land aber an der im Land herrschenden Korruption und Kriminalität.
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SofiaDie bulgarische Regierung will bald Gespräche über einen Euro-Beitritt beginnen. Er werde dabei die 19 Euro-Länder fragen, welche strukturellen Anpassungen notwendig sind, damit Bulgarien den Euro-Wartesaal WKM-II betreten darf, sagte Finanzminister Wladislaw Goranow dem Fernsehsender Nova. Bulgarien könne dem WKM II noch während der aktuellen Legislaturperiode beitreten, die bis Ende 2018 läuft, sagte Goranow.

Vor einem Beitritt zum Euro muss ein Land mindestens zwei Jahre dem Wechselkursmechanismus II (WKM II) angehören. Währenddessen dürfen die Wechselkurse um höchstens 15 Prozent um den zum Euro festgelegten Leitkurs schwanken, wobei auch engere Bandbreiten vereinbart werden können.

Bulgarien ist 2007 der Europäischen Union (EU) beigetreten. Seine Währung hat das Land bereits seit 1997 an den Euro gekoppelt. Diplomaten zufolge sind frühere Versuche des ärmsten EU-Mitglieds, dem WKM II beizutreten, an der wuchernde Korruption und der weit verbreiteten organisierten Kriminalität gescheitert.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Bulgarien will ...
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    ■ Dem Euro beitreten
    ■ Dem Schengenraum beitreten
    ■ Die Korruption bekämpfen
    ■ Die organisierte Kriminalität bekämpfen

    Bisher scheiterte das Land aber an der im Land herrschenden Korruption und Kriminalität.

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