Euro-Krise
EU gibt Milliarden-Hilfe für Spaniens Banken frei

Bis zu 100 Milliarden Euro kann Spanien für die Rettung seiner Banken bei den Euro-Partnern abrufen. Die EU-Kommission gab jetzt grünes Licht - doch ganz so viele Milliarden werden vorerst nicht benötigt.
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Spanien bekommt zur Rettung seiner Banken insgesamt 39 Milliarden Euro von den Euro-Partnern. Diese Summe hat EU-Wettbewerbskommissar Joaquín Almunia am Donnerstag in Brüssel genannt.

Der Betrag liege deutlich niedriger als die 100 Milliarden Euro, die die Euro-Partner Madrid im Juli als Sonderprogramm für Krisenbanken zugesagt hatten. Die spanische Regierung hatte zuletzt von 40 Milliarden Euro gesprochen.

Die Hilfe stand unter dem Vorbehalt der Erlaubnis durch die Wettbewerbshüter der EU-Kommission. Diese haben nun für eine weitere Gruppe von vier spanischen Geldhäusern Notkredite der Euro-Partner von knapp 1,9 Milliarden Euro genehmigt.

Der geplante Umbau der vier Institute mit staatlichen Beihilfen sei mit dem EU-Recht vereinbar, teilten die obersten Wettbewerbshüter Europas in Brüssel mit. Dabei geht es um die vier Institute Liberbank, Caja3, Banco Mare Nostrum (BMN) und Banco CEISS.

Bereits Ende November hatte die EU-Kommission die Euro-Rettungsaktion für die großen Institute Spaniens, darunter Bankia, genehmigt. Spanien musste seine maroden Institute mit Milliarden vor der Pleite retten und bekommt dafür Notkredite aus dem Euro-Rettungsfonds.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Euro-Krise: EU gibt Milliarden-Hilfe für Spaniens Banken frei"

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  • @Wegweiser

    Sehe ich auch so. Bloß bin ich mir bei den deutschen Politikern nicht mehr sicher, ob es "nur" ein politisches Projekt ist. Mittlerweile wird es mit einem Fanatismus bis zur Selbstaufgabe verfolgt, dass es sich eher um ein religiöses Projekt handelt, ein Goldenes Kalb dessen überleben über das Leben der Menschen in Deutschland gestellt wird und somit werden unsere Politiker zur Gefahr.

    Schäuble ist ein Fanatiker wie Hitler und es ist nie gut, wenn solche Leute an der Macht sind.

  • Das ist ein Artikel einer Nachrichtenagentur (dapd, dpa usw.) zur "Meinungsmache" bzw. Meinungsdiktatur. Da entscheidet auch die Regierung und auch Brüssel was da rein kommt und was nicht und was weggelassen wird. Die Zeitungen kopieren den Schrott nur. Geprüft oder nachgefragt wird da garnichts. copy&pase, das wars.

  • Frau Merkle und Herr Schäuble sind dabei unsere Vermögen zu
    vergeuden an korrupte Banken und Staaten.Wer diese Partei wählt hat nichts besseres verdient.

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