Euro-Krise
EZB entwirft Horror-Szenario für Griechen-Pleite

Die Warnung der EZB ist drastisch: Kippt Griechenland, wird das Chaos den Crash von Lehman-Brothers übertreffen. Sie gießt damit Öl ins Feuer: Die Angst vor der Umschuldung treibt die Zinsen jetzt schon auf Rekordhöhen.
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Brüssel/DüsseldorfDer Chefvolkswirt der Europäischen Zentralbank, Jürgen Stark, hat rund ein Jahr nach dem Ausbruch der Euro-Schuldenkrise vor einer neuen Bankenkrise gewarnt. Wenn es in strauchelnden Euroländern zu Umschuldungen komme, sei das für die Geldhäuser verheerend: "Im schlimmsten Fall könnte die Umschuldung eines Mitgliedslandes die Auswirkungen der Lehman-Pleite in den Schatten stellen", sagte Stark in einem Interview mit dem ZDF-Nachrichtenportal heute.de. Eine schwere lokal begrenzte Haushaltskrise könne negative Auswirkungen auf das ganze europäische Bankensystem haben.

Eine Umschuldung berge weitere unvorhersehbare Gefahren. "Eine Schuldenreduzierung erscheint vielleicht als der einfache Weg, aber die zugrunde liegenden Haushalts- und Strukturprobleme würden nicht gelöst", sagte Stark. In der Folge wären die betreffenden Länder "auf unabsehbare Zeit von den Finanzmärkten abgeschnitten und auf fremde Finanzhilfe angewiesen", betonte der EZB-Chefvolkswirt. Die in Schieflage geratenen Länder müssten verloren gegangenes Vertrauen an den Finanzmärkten zurückgewinnen und notwendige Reformen durchführen. Einige Mitgliedsländer hätten "ihre Reform-Hausaufgaben, die übrigens von der Europäischen Zentralbank immer wieder angemahnt wurden, seit Beginn der Währungsunion sträflich vernachlässigt", so Stark.

Mit seiner Warnung gießt Stark erneut Öl ins Feuer: Die Märkte glauben längst nicht mehr daran, dass Griechenland seine Schulden pünktlich und vollständig zurückzahlen wird. Am Dienstag schnellten die Zinsen für griechische Staatsanleihen auf neue Rekordstände: Auf seine zweijährigen Anleihen musste Griechenland 23.65 Prozent Zinsen zahlen, auf Zehnjährige sogar 15.06 Prozent. Damit sind die Zinsen auf zweijährige Staatsanleihen allein im April um acht Prozent gestiegen. Der Zinsabstand zwischen zehnjährigen griechischen und deutschen Anleihen hat sich in diesem Monat um 2,13 Prozent ausgeweitet. Auch die Kreditausfallversicherungen für Griechen-Anleihen erreichten mit 1345 Basispunkten einen neuen Höchststand. Die Wahrscheinlichkeit, dass Griechenland in den nächsten fünf Jahren umschulden muss, beträgt damit aus Sicht des Marktes 66 Prozent.

Auch die neuesten Nachrichten aus Griechenland dürfte den Finanzmärkten keinen Grund zum Optimismus geben: Der Schuldenstaat steckt tiefer in den roten Zahlen als angenommen. Das Haushaltsdefizit lag 2010 bei 10,5 Prozent der Wirtschaftsleistung, wie die europäische Statistikbehörde Eurostat am Dienstag mitteilte. Damit verfehlte das südosteuropäische Land sein Sparziel von acht Prozent. Zuletzt hatten die EU und der Internationale Währungsfonds (IWF) mit einem Fehlbetrag von 9,6 Prozent gerechnet. 2009 lag das griechische Defizit allerdings noch bei 15,4 Prozent.

Die Regierung in Athen kündigte an, an dem Sparplan festzuhalten, der mit EU und IWF vereinbart wurde. Die nötigen Maßnahmen würden ergriffen, teilte das Finanzministerium mit. Grund für die Revision der Defizitzahlen sei, dass das Land tiefer in der Rezession stecke als erwartet. In Irland, das wie Griechenland EU-Finanzhilfen bekommt, schnellte das Haushaltsdefizit auf 32,4 Prozent der Wirtschaftsleistung in die Höhe, nach 14,3 Prozent 2009. Die hohen Kosten der Bankenrettung machen der Regierung in Dublin schwer zu schaffen und haben das Land unter den Euro-Rettungsschirm gezwungen.

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  • Die europäische Währungsunion ist gescheitert, nur will es keiner der verantwortlichen EUromantikern zugeben.
    Viele Fachleute haben schon vor der Euro Einführung gewarnt.
    Der Fehler ist die Einheitswährung Euro selber!
    Eine einheitliche Währung für Volkswirtschaften mit so unterschiedlicher Produktivität, Ausrichtung, Leistungs- fähigkeit und bereitschaft ist ökonomisch gröbster Unsinn.
    Eine Währung hat die wichtige Funktion, Ungleichgewichte in den Außenbilanzen zwischen einzelnen Volkswirtschaften auszugleichen. Der Euro vernichtet dieses Basiselement. Deshalb muß die Anpassung über die Realwirtschaft, sprich Löhne und Preise, erfolgen. Die Folge sind Rezession, wegbrechen der Staatseinahmen, abhängigkeit der schwächeren Ländern von permanenten! Transferleistungen.
    Die EU Diktaturwährung TEuro, versklavt die freien Völker Europas, indem sie die einen zu Almosenempfängern degradiert und die anderen ausplündert.
    Der Euro ist ein frankensteinsches Monstrum, welches nur durch die Politik und unvorstellbare Mengen an Subventionen, siehe ESM, künstlich am Leben erhalten wird.
    Und dies alles zu Lasten des Steuerzahlers!
    Ein freies und gesundes Europa und auch Deutschland braucht keine Währungsunion!!
    Die Verletzung geltenden Rechts mit dem Bruch des Lissabon Vertrages gegen das "No Bail Out" Gesetz Art. 125 AEUV (früher Art. 103 EG) zeigt das wahre Gesicht der EU, die Recht beugt und Gesetze bricht und ändert wie es für sie gerade zweckmäßig ist.
    Über die mafiösen Strukturen innerhalb der EU die Korruption möglich machen (z. B. Ex-Ösi Bundeskanzler Wolfgang Schüssel ! und andere bereits überführte und zurückgetretene ** Verbrecher) wollen wir hier erst gar nicht reden.
    Die EU ist eine despotische, undemokratische, ja diktatorische Organisationen; ohne jegliche demokratische Legitimierung der Bürger welche von dieser zur Erreichung eigenster Interessen ausgebeutet werden. Der Rettungsschirm ist Augenwischerei, er hilft den Ländern leider nicht wie man sieht!

  • Habe mir gerade auf dem Zensierten Dumm Fernsehn M. Illner angesehen.

    Herrn Kampeter cdu, stand seine Ratlosigkeit wenn es um die Kernprobleme des Euros ging, gerade zu ins Gesicht geschrieben. Es fiel ihm sichtlich schwer, die Leute weiterhin mit Phrasen wie der Euro ist alternativlos, der Euro ist gut für die "BRD", etc. - sie wissen schon, zu belügen. Deshalb ließ er sich wohl zu der einzig wahren Aüßerung verleiten: Der Euro ist ein POLITISCHES Projekt, herbeigeführt von den charakter- und heimatlosen EUrophilen der EinheitsbreiPartei, welche anstatt für ein starkes Deutschland einzutreten, ihr Heil in der EU Diktatur suchen.

    Als dem grünen Giegold nichts mehr einfiel womit er hätte argumentieren können, wurde schnell die "Rechtspopulistenkeule" bemüht um alle Kritiker der Diktatwährung mundtot zu schlagen. Im Anschluß direkt die WelkriegII Keule aus der Ökobaumwolltragetasche herausgezogen und losgebrabelt: Die bösen Deutschen sollten mal wieder erinnern welche Schandtaten sie begangen hätten, wie gut die restliche Welt doch zu ihnen war, und daß die Deutschen doch dankbar sein sollen jetzt alles zurückzahlen zu dürfen.
    Anstatt die realen Probleme zu sehen die vom Euro ausgehen wird populistisch der deutsche Schuldkomplex bemüht!
    Ich dachte, wie krank muß so ein Hirn sein, oder wie oft wurde er im Kindergarten wohl verprügelt, daß so eine die Realitäten leugnende Persönlichkeit daraus werden kann?
    Dieser arme Ignorant kannte beim Reden weder Punkt noch Komma und ließ sich auch von der Moderatorin nicht bremsen!
    Typischer überheblicher, arroganter, realitätsfremder grüner Oberlehrer.
    Leute, wer sowas wählt, ist wirklich verantwortungslos.
    Das muß man jedem mit dem man ins Gespräch kommt klar machen, was die "Grünen" und ihr Gedankengut wirklich sind. Es gibt viele Leute welche die Grünen nur als Naturschutz und Anti Atomkraft Partei begreifen und diese deshalb wählen!

  • Es ist wie in der Kneipe (und da gibts keinen Zins)wenn ich mein Leben lang anschreiben lasse (vielleicht finde ich noch so einen Wirt), dann werde ich nicht in der letzten Woche meines Lebens die Rechnung begleichen können (wenn ich nichts gespart habe) sondern die die nach mir Kommen (meine Kinder mit der "Erbschuld" oder die anderen Gäste über den höheren Preis, den wer Wirt dann zweifelsfrei bnerechnen wird)

    Eins ist klar am Ende ist Zahltag und der steht jetzt auch in Europa an.

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