Euro-Krise
EZB-Mitglied warnt vor Griechenland-Austritt

Wenn Griechenland den Euro verlässt, würde das „massive Erschütterungen“ verursachen, prophezeit EZB-Ratsmitglied Ewald Nowotny. Er dämpft außerdem die Erwartungen an die Europäische Zentralbank.
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WienEZB-Ratsmitglied Ewald Nowotny hat vor den Folgen eines Austritts Griechenlands aus der Eurozone gewarnt. „Das wären schon große, massive Erschütterungen“, sagte er am Donnerstag am Rand der Jahrespressekonferenz der Österreichischen Nationalbank. Mit der Diskussion über dieses Thema dürfe daher nicht leichtfertig umgegangen werden. „Ich glaube, es ist wichtig, hier seriös zu arbeiten, zu vermeiden, dass es zu spekulativen Entwicklungen kommt“, sagte Nowotny.

Erwartungen, die EZB könnte bald weitere Maßnahmen zur Bekämpfung der Schuldenkrise setzen, zerstreute er. Die Zentralbank habe bereits massive Maßnahmen ergriffen. Diese müssten zunächst ihre Wirkung entfalten. Dies brauche Zeit.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Euro-Krise: EZB-Mitglied warnt vor Griechenland-Austritt"

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  • Das wird so sein, aber er muss es mit dem Szenario vergleichen, wenn Griechenland im Euro bleibt.

    Das Chaos, was wir jetzt haben, ist zwar ursächlich mit dem Lügengebäude der "Südstaaten" verbunden, aber wir müssen auch sehen, dass unsere Politiker vieles selbst verschuldet haben.

    Wenn Bankvorständen wegen Fehlleistungen die Gehälter auf 10 % oder noch weniger gekürzt werden, dann sollte man das bei unseren Politikern aus dem Gleichheitsgrundsatz heraus ebenso vornehmen. Das sollte auch für die Pensionen der "Alt-Schuldigen" gelten.

  • Ach, der BBler Ewald Nowotny weiß auch nicht weiter und redet wie der Zirkusgaul im Kreis, der ebenfalls nicht zu einem Anfang oder Ende kommt.
    Das Endspiel hat begonnen und uns stehen spannende Wochen bis zur Griechenlandwahl bevor und in Abfolge spannende Zeiten danach.

  • diese GR debatten sind der schiere irrsinn: zB GEURO, völliger schwachsinn oder der schröder ist schuld? so what? so viele idioten äussern sich, GR macht den euro kaputt? das kleine GR? schon eher die unfähigkeit der politiker bzw katastrophales krisenmanagement. das ist: self-fulfilling prophecy. man muss das problem bei der wurzel packen, der EURO bleibt, wird verteidigt, es muss investiert werden, kein wunder dass alles den bach runtergeht bei diesem ewigen krisenherbeigerede, wirtschaft ist wenigstens zu 50% psychologie, das wusste schon der alte erhard, also, entschiedenes und entschlossenes handeln, wäre doch gelacht

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