Euro-Krise

EZB-Mitglied warnt vor Griechenland-Austritt

Wenn Griechenland den Euro verlässt, würde das „massive Erschütterungen“ verursachen, prophezeit EZB-Ratsmitglied Ewald Nowotny. Er dämpft außerdem die Erwartungen an die Europäische Zentralbank.
8 Kommentare
Ewald Nowotny warnt vor einem Euro-Austritt Griechenlands. Quelle: Reuters

Ewald Nowotny warnt vor einem Euro-Austritt Griechenlands.

(Foto: Reuters)

WienEZB-Ratsmitglied Ewald Nowotny hat vor den Folgen eines Austritts Griechenlands aus der Eurozone gewarnt. „Das wären schon große, massive Erschütterungen“, sagte er am Donnerstag am Rand der Jahrespressekonferenz der Österreichischen Nationalbank. Mit der Diskussion über dieses Thema dürfe daher nicht leichtfertig umgegangen werden. „Ich glaube, es ist wichtig, hier seriös zu arbeiten, zu vermeiden, dass es zu spekulativen Entwicklungen kommt“, sagte Nowotny.

Erwartungen, die EZB könnte bald weitere Maßnahmen zur Bekämpfung der Schuldenkrise setzen, zerstreute er. Die Zentralbank habe bereits massive Maßnahmen ergriffen. Diese müssten zunächst ihre Wirkung entfalten. Dies brauche Zeit.

  • rtr
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8 Kommentare zu "Euro-Krise: EZB-Mitglied warnt vor Griechenland-Austritt"

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  • Das wird so sein, aber er muss es mit dem Szenario vergleichen, wenn Griechenland im Euro bleibt.

    Das Chaos, was wir jetzt haben, ist zwar ursächlich mit dem Lügengebäude der "Südstaaten" verbunden, aber wir müssen auch sehen, dass unsere Politiker vieles selbst verschuldet haben.

    Wenn Bankvorständen wegen Fehlleistungen die Gehälter auf 10 % oder noch weniger gekürzt werden, dann sollte man das bei unseren Politikern aus dem Gleichheitsgrundsatz heraus ebenso vornehmen. Das sollte auch für die Pensionen der "Alt-Schuldigen" gelten.

  • Ach, der BBler Ewald Nowotny weiß auch nicht weiter und redet wie der Zirkusgaul im Kreis, der ebenfalls nicht zu einem Anfang oder Ende kommt.
    Das Endspiel hat begonnen und uns stehen spannende Wochen bis zur Griechenlandwahl bevor und in Abfolge spannende Zeiten danach.

  • diese GR debatten sind der schiere irrsinn: zB GEURO, völliger schwachsinn oder der schröder ist schuld? so what? so viele idioten äussern sich, GR macht den euro kaputt? das kleine GR? schon eher die unfähigkeit der politiker bzw katastrophales krisenmanagement. das ist: self-fulfilling prophecy. man muss das problem bei der wurzel packen, der EURO bleibt, wird verteidigt, es muss investiert werden, kein wunder dass alles den bach runtergeht bei diesem ewigen krisenherbeigerede, wirtschaft ist wenigstens zu 50% psychologie, das wusste schon der alte erhard, also, entschiedenes und entschlossenes handeln, wäre doch gelacht

  • Der Siegestaumel wirkt inszeniert

    Vor einem "schleichenden Kaufkraftverlust" der Euro-Währung, der schneller sein wird als bei der D-Mark, hat Hamburgs Ex-Bürgermeister Henning Voscherau gewarnt. In der Bevölkerung werde es "eine Menge Frust geben", sagte der SPD-Politiker Anfang dieser Woche in einem Interview mit dem Münchner Nachrichtenmagazin Focus. Voscherau kritisierte zudem den von der Bundesregierung eingeschlagenen Kurs. Die Reihenfolge der Schritte auf dem Weg zur Europäischen Union sei "kleinkariert, kurzsichtig und mutlos". Sie gehe davon aus, daß es mit der politschen Union "jetzt nichts wird. Daher muß eine währungspolitische Ersatzhandlung her", erklärte Henning Voscherau.

    In die gleiche Kerbe schlug auch der CDU-Bundestagsabgeordnete Heinrich Lummer. "Die Währung darf nicht instrumentalisiert werden, um die politische Einheit Europas voranzutreiben", sagte er auf Anfrage der jungen freiheit. Europa müsse "von unten wachsen". Als Anhänger der "Krönungstheorie" plädierte Lummer dafür, erst eine politische Harmonisierung zu schaffen. "Die Währung kommt dann zum Schluß", bekräftigte der konservative Unionspolitiker seine Auffassung.

    (Quelle/Text 1998 von H. Benzler / T. Thaler)

    Kompletter Text hier:
    http://www.jf-archiv.de/archiv98/118aa20.htm

  • Zrück zur harten Deutschen Mark > SOFORT!

  • Der interessenvertreter des kleinen Mannes und Erfinder von "Hartz IV" heißt Gerhard Schröder. Ihm ist es nicht peinlich, daß er mit Hilfe des früheren KGB-Majors Putin aus Dresden Aufsichtsrar-Boß eines russischen Gas- und Ölkonzern geworden ist.
    Schröder und Eichel haben die Griechen in den EURO-Verbund geholt. Was viele vergessen haben und linke Journalisten ganz bewußt verschweigen: Es waren in erster Linie Schröder und Eichel, die das trojanische Pferd Griechenland in die Euro-Zone genommen haben. Die deutschen Steuerzahler müssen jetzt für die Griechen bluten. Das geht nach dem Motto: Ich fahre bei Rot über die Ampel - aber Du zahlst meine Strafe bei der Polizei.
    Die Griechen machen ganz Europa kaputt - deswegen müssen sie raus aus dem Euro.

  • Das Schreckens-Szenario haben wir jetzt schon seit Mai 2010. Ewald Nowotny (EZB) will wohl lieber Schrecken ohne Ende, ja ??

    Ende mit Schrecken un dann die Heilung. So ist die richtige Therapie.

  • Was sind die Folgen, wenn GR nicht austritt?
    Portugal, Italien, Spanien und viele mehr (Frankreich?) fordern zu Recht (!) die gleichen Rechte wie Griechenland:
    SCHULDENSCHNITT & NOCH MEHR GELD!
    Wozu führt das letztendlich?
    Ist es nicht besser, GR austreten zu lassen?

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