Euro-Krise
Griechenland warnt vor Bankenkollaps

Griechische und deutsche Banken könnten bei einer Umschuldung zusammenbrechen, warnt Griechenlands Ministerpräsident Papandreou. Sein Land nähert sich rapide dem Schuldenkollaps - die Steuereinnahmen brechen weg.
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AthenMit 110 Milliarden Euro haben IWF und Euro-Länder Griechenland im April vor dem Schuldenkollaps bewahrt. Noch ist das erste Jahr der Euro-Rettung nicht voll, da läuft der griechische Staatshaushalt weiter aus dem Ruder. Auch mit seinem knüppelharten Sparprogramm scheint das Land sein Schuldenproblem nicht in den Griff zu bekommen.

In den ersten beiden Monaten 2011 lagen die Haushaltseinnahmen um 858 Millionen Euro unter dem Etatansatz. Gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum ging das Steueraufkommen damit um 9,1 Prozent zurück. Das Etatdefizit stieg dadurch auf 1,02 Milliarden Euro, gegenüber 944 Millionen in den beiden ersten Monaten 2010.

Im März beschleunigte sich die Talfahrt: Nach inoffiziellen Angaben brachen die Einnahmen in den ersten zehn Tagen des laufenden Monats um weitere 18 Prozent ein. Finanz-Staatssekretär Philippos Sachinidis sagte gestern im Fernsehsender „Skai“, die Mindereinnahmen seien vor allem darauf zurückzuführen, dass die griechische Wirtschaft im 4. Quartal 2010 stärker schrumpfte als erwartet. Die Staatsverschuldung Griechenlands beträgt zurzeit 148 Prozent der Wirtschaftsleistung. Sie wird in den kommenden beiden Jahren auf 160 Prozent steigen.

Wegen der Horrorzahlen wirbt der griechische Ministerpräsident Papandreou bei seinen Gläubigern um neues Vertrauen. Kurz vor dem am Donnerstag beginnenden EU-Gipfel zur Schuldenkrise versuchte er Ängste zu besänftigen, sein Land werde die Milliardenhilfen nicht zurückzahlen: „Wir werden jeden Cent zurückzahlen. Deutschland bekommt sein Geld zurück - und zwar mit hohen Zinsen“, sagte Papandreou im "Stern". Der deutsche Steuerzahler werde mehr zurückerhalten, als er verliehen habe.

Im Dialog mit seinen Geldgebern setzt Papandreou aber nicht nur auf Zuckerbrot, sondern auch auf Peitsche. Denn Papandreou warnte drastisch vor den Folgen einer Umschuldung seines Landes für die Finanzbranche: „Eine Umschuldung würde wahrscheinlich den Zusammenbruch griechischer Banken nach sich ziehen“, sagte Papandreou. „Aber auch deutsche Banken könnten zusammenbrechen.“ Außerdem käme es zu einer „Lawine spekulativer Angriffe“ auf andere europäische Länder. „Diesen Preis könnten wir in Europa nicht zahlen.“   

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  • An Stena3456

    Wie sehen sie die Gesellschaftliche Lage unseres Landes?

    Die Perspektive für die nächsten 10 Jahre?

    Wie haben sie sich organisiert?


  • An Stena3456,

    dein Einwand ist berechtigt, wobei es schon ein großer Fortschritt ist das sich Menschen für Politik interessieren und es realisieren das es um die Zukunft vieler geht. Das wir heute mit unseren Steuern und Abgaben, Ideologische Träumereien bezahlen die wir uns gar nicht mehr leisten können und wollen. (z. b. 7,4 Millionen Gastarbeiter, Kosten 50 Mrd. Euro oder diese Form der „Mitgliedschaft in der EU)

    Wir sind seit 1945 ein Apolitische Gesellschaft.

    Für mich ist das „Handelsblatt“ eine Informative Seite und eine kleine Plattform. Ich unterstütze zwar Parteien die mir „nahe“ stehen. Diese Möglichkeiten sind aber begrenzt, eine zusätzliche Möglichkeit ist der Eintritt in einer Partei.

    Die Frage lautet welche Partei?

    Die Parteien im Bundestag sind sehr Auswechselbar geworden und es gibt eine große Übereinstimmung zum Nachteil unseres Volkes zu handeln. Mitglied dieser Parteien zu werden bedeutet für lange Zeit eine Minderheitenmeinung zu vertreten oder sogar der unfreiwillige Parteiaustritt.

    Die anderen Parteien sind in der Regel zu klein und spiegeln keine größere Gesellschaftliche Gruppe wieder, außer der einen. (Wachsende Mitgliederzahl)

    Dessen Mitglied ich nicht werden möchte!

    Haben sie vielleicht eine Idee wie man sich Organisieren könnte und Wo?

  • Sie hat recht ! Die Macht dem Bürger (bzw. Verbraucher) !

    Fangen wir doch mit den Spritpreisen an:
    Am kommenden Montag geht einfach mal keiner zum Tanken!
    Wenn das klappt, können wir uns ja über den nächsten Schritt unterhalten.

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