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Euro-Krise: IWF will klammen Euro-Ländern Kredite geben

Der IWF will klammen Euro-Ländern mit Krediten unter die Arme greifen. Hinter den Kulissen werde an einer Lösung der Schuldenkrise gearbeitet, sagte IWF-Chefin Christine Lagarde.

IWF-Chefin Christine Lagarde fordert eine schnelle Lösung im Umgang mit der Schuldenkrise. Quelle: dpa
IWF-Chefin Christine Lagarde fordert eine schnelle Lösung im Umgang mit der Schuldenkrise. Quelle: dpa

Sao PauloDer Internationale Währungsfonds (IWF) hat Bereitschaft zur Vergabe von Krediten an angeschlagene Euro-Länder signalisiert. Der Fonds arbeite bisher hinter den Kulissen auf eine Lösung der Staatsschuldenkrise hin, sagte IWF-Chefin Christine Lagarde.

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Auf die Frage, warum sich der IWF nicht mit Krediten an Länder wie Spanien und Italien stärker engagiere, zeigte sich Lagarde dazu bereit. „Nach meinem Wissen ist dies aber noch nicht beantragt worden“, erklärte sie. Frankreichs ehemalige Finanzministerin forderte von den Euro-Ländern, schnell zu einer gemeinsamen und umfassenden Lösung der Krise zu finden. „Was wir brauchen, ist eine Konsolidierung der Finanzen, die fest verankert ist, entschlossen und unumkehrbar.“

Lagarde warnte vor den Folgen der Euro-Krise, deren Schwere niemand habe vorhersehen können. Sollte ein entschlossenes Vorgehen ausbleiben, drohe Europa ein „verlorenes Jahrzehnt“ wie in den 1980er Jahren in Lateinamerika. Damals hatten Staatsbankrotte in verschiedenen Ländern das Wirtschaftswachstum langfristig ausgebremst.

  • 03.12.2011, 11:27 UhrAnonymer Benutzer: Logos21

    oder sagen wir doch gleich : die FED's werden sie kaufen !

  • 03.12.2011, 10:58 UhrAnonymer Benutzer: atinak

    Richtig, man kann Feuer nicht mit Benzin löschen. Aber die Sache ist viel simpler. Nix Verschwörung von wegen Weltherrschaft. Vielmehr haben sich ein paar Politkasper, die keine Ahnung von systemischer Marktwirtschaft haben, da in eine nicht umsetzbare Ideologie verrannt und sind jetzt weder fähig noch bereit, ihre Irrtümer einzugestehen und umzusteuern. Allerdings gehen die jüngsten Lippenbekenntnisse zur Beschwichtigung von Bürgern und Märkten in die richtige Richtung, nur die Taten sprechen eine ganz andere Sprache. Aber über kurz oder lang werden die Märkte und die RAtingagenturen der Politik wieder Zunder geben und den Druck verstärken, spätestens wenn neben Fr auch D sein Triple A verliert.

  • 03.12.2011, 10:50 UhrAnonymer Benutzer: atinak

    Nein, Lagarde vertritt massiv die Interessen der franz. Banken und hat das auch nie verschleiert.

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