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Euro-Krise: Koalitionspolitiker fordern Zahlungsstopp für Griechenland

Politiker von CDU und FDP verlieren die Geduld mit Griechenland. Sie fordern einen Stopp der Milliardenhilfen. Weitere Mittel sollten erst fließen, wenn die Troika-Expertengruppe von EU und IWF grünes Licht gibt.

Eine Touristin mit Schirm besucht den Parthenon-Tempel auf der Akropolis in Athen. Quelle: dpa
Eine Touristin mit Schirm besucht den Parthenon-Tempel auf der Akropolis in Athen. Quelle: dpa

BerlinAngesichts der desolaten Finanzsituation Griechenlands drohen Politiker von Union und FDP mit einem Stopp der Milliardenhilfen. Der stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Michael Fuchs, sagte der „Bild“ (Dienstagausgabe), Voraussetzung für weitere Hilfen sei ein positives Prüfergebnis der sogenannten Troika-Expertengruppe von EU, EZB und Internationalem Währungsfonds.

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„Erst wenn die Troika grünes Licht gibt, darf es weitere Hilfen für Griechenland geben“, sagte Fuchs der Zeitung. Ähnlich äußerte sich der FDP-Bundestagsabgeordnete und Obmann im Finanzausschuss, Daniel Volk, sowie der stellvertretende FDP-Vorsitzende Holger Zastrow.

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Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und EU-Ratspräsident Herman van Rompuy haben bei ihrem Treffen am Montag in Berlin Forderungen nach einem Ausschluss Griechenlands aus der Euro-Zone hingegen klar zurückgewiesen. „Ich glaube, dass wir damit einen Domino-Effekt einleiten könnten, der außerordentlich gefährlich für unser Währungssystem ist“, sagte Merkel.

Merkel betonte, es sei wichtig, dass Griechenland seine Zusagen umsetze und einhalte. Vor der Unionsfraktion sagte die CDU-Vorsitzende am Abend laut Teilnehmern, wenn Griechenland nicht das tue, was die Prüfer der „Troika“ aus EU, EZB und IWF wollen, werde es keine neuen Mittel geben - weder aus dem laufenden noch aus einem neuen Hilfspaket.

Wachsenden Unmut im schwarz-gelben Regierungslager gibt es aber nicht nur über die schleppenden Reformfortschritte in Athen, sondern auch über die jüngsten Abstriche am Sparprogramm der italienischen Regierung.

  • 06.09.2011, 11:10 UhrAnonymer Benutzer: sk1

    Sicher werden wieder alle frisches Geld bekommen. Solange bis die Geber zu schwach sind um sich selbst zu helfen. Absichtserklärungen reichen. Länder wie Griechenland. Italien, etc. haben schon immer wenn es eng wurde einfach abgewertet, kurz gejammert - dann passte es wieder. Da hilft nichts anderes als Herrn Kohls und Konsorten Europa mal neu aufzugleisen. Den Finanzeliten wirds erstmal nicht passen, dass Ihr Zockeinsatz nicht mehr im Ernstfall sozialisiert wird. Aber da muss das Volk dran bleiben - warum haben die sonst so eine Angst vor Volksabstimmungen in Deutschland?

  • 06.09.2011, 10:25 UhrAnonymer Benutzer: Curley

    Griechenland bekommt die Hlfen bzw. das Geld. Glaubt denn wirklich jemand etwas anderes. Man wird sagen, dass die Griechen das Sparziel zwar nicht erreicht haben aber auf gutem Wege sind. Die ersten erfolgreichen Ansätze sind schon zu erkennen, jedoch benötigen diese etwas mehr Zeit, bis sich die Auswikungen positiv in den Statistiken auswirken. Deswegen hat man sich entschlossen das Geld bereitzustellen. So , oder so ähnlich wird man die Zahlungen erklären. Die einfältigen, von Banken und Großindustrie gekauften Politiker werden ihre ideologisch geprägte Politik weiterführen, um ein Kosntrukt (Euro) am Leben zu halten, an das ein Mensch mit gesundem Menschenverstand schon längst nicht mehr glaubt. Die Politiker wollen ihre Pfründe, ihre Macht, ihre hohen Diäten nicht verlieren und sie schützen auch damit ihre Banksterfreunde, Großindustrieellen und Superreichen, die diese Politik mit großen Spenden regelmässig unterstützen. Politiker, Banker, Großindustrieelle und Superreiche haben ein Bündni geschmiedet, um den Euro bis zuletzt zu retten.
    Das sind nämlich "Die DEUTSCHEN" die vom Euro profitieren. Nicht wir Normalbürger !

  • 06.09.2011, 10:02 UhrEgal

    Natürlich ist es nicht so realisierbar. Es ist nicht verwunderlich, dass die Unwissenden ihre Schuldigen an der falschen Stelle suchen. Der Fehler war den IWF in die Troika aufzunehmen. Das heißt, alle Maßnahmen für Europa kommen aus den USA. Welches Interesse verfolgt die USA? Es sei darauf hingewiesen, dass vor der "Liquiditätskrise" eine fragwürdiges Gesetz in Europa verabschiedet wurde unter dem Deckmantel von angeblichen Terrorgesetzen: das SWIFT Abkommen, dass den USA jegliche Transaktionen von Wirtschaftsunternehmen bei "Verdacht" verfolgbar macht. Die USA streben eine neue Weltordnung an, vergesst nicht wer während der ND Regierung in Griechenland den letzten 9 Jahren mit Goldman Sachs die tatsächliche Schuldenlast Griechenlands vertuscht hat.

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