Euro-Krise
Spanien will Schulden langsamer abbauen

Statt 4,4 Prozent will die spanische Regierung nun fünf Prozent des Bruttoinlandsprodukts an Schulden machen. So soll die Arbeitslosigkeit verringert werden.
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Die spanische Regierung will einem Medienbericht zufolge ihre Schulden langsamer abbauen. Ministerpräsident Mariano Rajoy werde die Europäische Union darum bitten, im laufenden Jahr mehr als fünf Prozent Schulden gemessen am Bruttoinlandsprodukt (BIP) machen zu dürfen, berichtete die Zeitung „El Pais“ am Mittwoch. Bisher werden 4,4 Prozent angepeilt - ein Wert, den viele Experten als kaum erreichbar bezeichnen.

Ziel sei es, die Belastungen für die Wirtschaft und die Arbeitslosigkeit zu verringern, hieß es in dem Bericht. Ein entsprechender Antrag werde der Europäischen Union innerhalb von zehn Tagen präsentiert. 2011 lagen die Schulden Spaniens bei mehr als acht Prozent des BIP. Eine Sprecherin des Wirtschaftsministeriums wollte keine Stellungnahme abgeben und betonte, die Daten würden noch geprüft.

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