Euro-Krise Weiterer Gipfel soll Haushaltspakt festzurren

Der EU-Gipfelchef Van Rompuy hat einen neuen Krisengipfel zur Euro-Rettung angekündigt. Ende Januar oder Anfang Februar soll es dabei vor allem um den Pakt für mehr Haushaltsdisziplin gehen.
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EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy lädt zum Krisengipfel. Quelle: AFP

EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy lädt zum Krisengipfel.

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BrüsselDie EU-Staats- und Regierungschefs werden Ende Januar oder Anfang Februar zu einem neuen Krisengipfel zur Euro-Rettung zusammenkommen. Dabei wird es unter anderem um den neuen Pakt für mehr Haushaltsdisziplin gehen, der von bis zu 26 Mitgliedstaaten abgeschlossen werden soll. Das sagte EU-Gipfelchef Herman Van Rompuy am Donnerstag in Brüssel.

Es sollen auch Entscheidungen vom Gipfel der Euroländer vom vergangenen Oktober umgesetzt werden, sagte der Belgier. Die Staats- und Regierungschefs der Eurozone hatte damals unter anderem beschlossen, dem krisengeschüttelten Griechenland mit einem zweiten Hilfspaket von 100 Milliarden Euro unter die Arme zu greifen. Dieses Paket ist immer noch nicht in trockenen Tüchern.

„Die wichtigste Entscheidung ist die des Haushaltspakts und des zwischenstaatlichen Vertrags“, sagte der EU-Ratspräsident. Großbritannien hatte beim Gipfeltreffen am Freitag vergangener Woche in Brüssel als einziges EU-Land definitiv ausgeschlossen, bei dem neuen Vertrag mitzuziehen. Mit diesem Pakt sollen Haushaltsregeln für Euroländer rechtsverbindlich festgeschrieben werden, um neue Schuldendebakel à la Griechenland für die Zukunft auszuschließen.

  • dpa
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2 Kommentare zu "Euro-Krise: Weiterer Gipfel soll Haushaltspakt festzurren"

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  • Man sollte die Schlinge, um den Hals des Bilderbergers Rompuy festzurren! Die EUdSSR und das Brüssel-Moloch gehören auf der Müllhalde der Geschichte.

  • Warum nur die halbe Wahrheit?
    Ei,guckt mal da:
    EU kuscht vor den Briten,der geplante Vertrag zur Europäischen Fiskalunion wird aufgeweicht. Der Grund: Niemand will eine Klage Großbritanniens riskieren.

    http://www.ftd.de/politik/europa/:fiskalunion-eu-kuscht-vor-den-briten/60143299.html

    Frau Merkel,Herr Brüderle und Herr Sarcozy dürften jetzt stiller geworden sein...

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