Euro-Rettungsfonds
CSU blockt bei Aufstockung ab

Bei der geplanten Aufstockung des Euro-Rettungsfonds stellt sich die CSU quer. Den Rettungsschirm und den Stabilitätsmechanismus auf ein Volumen von 750 Milliarden Euro zu addieren, hält Horst Seehofer für kaum machbar.
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MünchenDie CSU stellt sich bei der geplanten Aufstockung des europäischen Euro-Rettungsfonds quer. Den Rettungsschirm EFSF und den angestrebten dauerhaften Stabilitätsmechanismus ESM auf ein Volumen von 750 Milliarden Euro zu addieren, halte er für kaum machbar, sagte der CSU-Vorsitzende Horst Seehofer dem „Münchner Merkur“ (Mittwochausgabe).

Nach der Zustimmung zum neuen Hilfspaket für Griechenland sieht er die Schmerzgrenze erreicht: „Die Befürworter des zweiten Pakets haben nur unter großen Bauchschmerzen zugestimmt“, sagte Seehofer der Zeitung.

Agentur
dapd 
DAPD Deutscher Auslands-Depeschendienst GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Euro-Rettungsfonds: CSU blockt bei Aufstockung ab"

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  • www.leap2020.eu spricht schon davon, dass die Bürger Anleihen aufnehmen sollen. Wie weit sind wir eigentlich noch von Zwangsanleihen entfernt?

    Die machtarroganten Politiker haben uns diesen Euro-Mist aufgezwungen und wir sollen die Rechnung bezahlen.

  • Was nutzt das Abblocken der Aufstockung, wenn der ESM, nachdem er unterschrieben ist, innerhalb von 7 Tagen unser Geld einfach anfordern kann und wir liefern müssen?

    Der ESM dient dazu, den Euro noch ein bißchen länger am leben zu lassen. Inzwischen wird D ausgeblutet.

    Der Euro ist schon tot. Nur unsere Politiker sehen das nicht.

    Auch hier mal lesen:

    http://www.deutsche-mittelstands-nachrichten.de/2012/02/38939/

    Ein erster Schritt in die Richtung der Verstaatlichung der Staatsanliehen war die Maßnahme der EZB, ihre Griechen-Bonds aus dem Schuldenschnitt herauszulösen.

    Mit diesen beiden Maßnahmen – Subordination der privaten Gläubiger und Zerstörung des Kreditversicherungs-Wesens – würde die Finanzierung von Staaten endgültig und exklusiv in die Kompetenz der nationalen Banken fallen, was ja vorübergehend auch dem Konzept von Mario Draghi entspricht. In der Praxis hieße das, dass es für Staatsanleihen keinen Markt mehr gibt. Denn wenn sie nicht versichert werden können, kann kein Pensionsfonds oder keine Versicherung mehr Staatsanleihen kaufen. Die Draghi-Idee: Es wird für die Finanzierung der Staaten Geld gedruckt. Wie schon Ben Bernanke und die Bank of England hätte auch die EZB einen Weg gefunden, das Quantitative Easing durchzusetzen. Die Konsequenzen werden eine Deflation bei den Assets und Inflation bei den Preisen sein. Kombiniert ergeben diese beiden Entwicklungen ein Phänomen, das im Volksmund „Crash“ genannt wird.
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    Kein Mensch wird mehr Staatsanleihen anfassen! Denn wenn man sie nicht versichern kann, ist das zu gefährlich.
    Hat die Politik den ESM in trockenen Tüchern, kann man das Geld einfach anfordern und es muss geliefert werden.


  • CSU : mit ihrer politischen Inkompetenz und Fehl jeglicher Visionen beschaeftigte Umfallerpartei a la FDP.

    Die nächste Wahl kommt, 40 plus X ?.
    Abwarten, der konservative Bauer zückt Freie Wählerkarte.

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