Euro-Rettungsfonds
Finnlands Parlament stimmt EFSF-Ausweitung zu

Als zehntes Land hat nun auch Finnland der Ausweitung des Euro-Rettungsfonds EFSF zugestimmt. 103 Abgeordnete des finnischen Parlaments stimmten am Mittwoch für den Plan, 66 dagegen.
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HelsinkiEinen Tag vor der Abstimmung im Bundestag hat das finnische Parlament der Ausweitung des Euro-Rettungsfonds EFSF zugestimmt. 103 Abgeordnete stimmten am Mittwoch für den Plan, 66 dagegen. 30 Parlamentarier nahmen nicht an der Abstimmung teil. Finnland ist das zehnte Land, das der Ausweitung des Euro-Rettungsfonds zustimmte. Belgien, Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, Luxemburg, Portugal, Slowenien und Spanien haben den erweiterten Schutzschirm bereits gebilligt.

 

afp 
AFP news agency (Agence France-Presse) / Nachrichtenagentur

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  • So verlockend die Grundidee eines Rettungsschirms auch sein mag (wobei die Höhe nebensächlich ist), es bleibt eine Mißgeburt.

    Wir haben keine Euroregierung, die einheitlich und mit entsprechender Kompetenzausstattung für die Durchsetzung von Haushaltsdisziplin im gesamten Euroraum sorgt. Sie ist auch nicht in Sicht.

    Jede einzelne Regierung der Eurostaaten hat selbst für einen ausgeglichenen Haushalt zu sorgen. Wenn sie das tut, muß man auch keinen Staatshaushalt retten.

    Sofern starke Finanzkräfte gegen den Euro spekulieren - was ja ein Ausdruck dafür ist, daß die Staaten durch ihr Verhalten Anlaß gegeben haben, eine Schwäche des Euro anzunehmen - so sind die Ursachen dafür mit geeigneten Maßnahmen zu bekämpfen. Dann erledigt sich eine eventuelle Spekulation von selbst.

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