Euro-Rettungsschirm
Barroso und Merkel drücken aufs Tempo

Mit eindringlichen Worten hat EU-Kommissionspräsident Barroso um den deutschen Beitrag zum Euro-Rettungsschirm geworben. Gemeinsam mit Bundeskanzlerin Merkel warnte er vor Verzögerungen.
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Berlin/BrüsselBundeskanzlerin Angela Merkel und EU-Kommissionspräsident Jose Manuel Barroso dringen angesichts der Verzögerungen in einigen Euro-Staaten darauf, dass der Euro-Rettungsschirm EFSF Anfang Oktober einsatzbereit sein soll. Beide seien sich einig, „dass das Zustimmungsverfahren für den erweiterten EFSF bis Ende September abgeschlossen sein soll“, erklärte der stellvertretende Sprecher der Bundesregierung, Georg Streiter, nach einem Treffen am Montag im Kanzleramt in Berlin.

Barroso warb für weitere Beiträge Deutschlands zur Euro-Rettung. „Der Euro ist und bleibt eine wirkliche Bereicherung sowohl für Deutschland als auch für die gesamte EU“, sagte Barroso am Montag nach einem Treffen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) vor Journalisten in Berlin. „Die Deutschen haben von ihrem Beitrag zum Euro-Rettungsschirm mehr zu gewinnen als zu verlieren“, fügte er hinzu. Zugleich betonte er, dass die EU nur solchen Staaten weiterhin helfen könne, die „alle Anstrengungen unternehmen, ihr Haus in Ordnung zu bringen“.

Barroso sagte weiter, dass mehr und nicht weniger Europa der Schlüssel zum Erfolg sei. „Eie vertiefte Integration ist Teil der Lösung, damit Schuldenkrisen in Zukunft verhindert werden. Dies werde aber nicht über Nacht erreicht werden können.

Angesichts der Debatte um Griechenland pochte der EU-Kommissionspräsident bei den verschuldeten Euro-Staaten zugleich darauf, dass sie ihre Hausaufgaben machen müssten. „Hilfe kann nur für diejenigen fortgesetzt werden, die alle Anstrengungen unternehmen um ihr Haus in Ordnung zu bringen“, sagte Barroso, der auch eine vertiefte Zusammenarbeit in der EU fordert: „Tiefere Integration ist Teil der Lösung für die Schuldenkrise. Die
Bürger und die Märkte erwarten politische Entschlossenheit und wirtschaftliche Disziplin.“

Der Kommissionspräsident und Merkel hatten am Morgen über das weitere Vorgehen in der Euro-Schuldenkrise beraten. Beide hätten darin übereingestimmt, dass “Stabilität und Wachstum in den Euro-Ländern die entscheidende Voraussetzung für einen stabilen Euro„ seien, teilte ein Sprecher der Bundesregierung mit. Merkel und Barroso seien sich einig über die “überragende Bedeutung des Euro für Europa und Deutschland„. Die
Bundeskanzlerin und der Kommissionspräsident hätten zudem ihre Entschlossenheit bekräftigt, das parlamentarische Zustimmungsverfahren für den erweiterten Euro-Rettungsfonds EFSF bis Ende September abzuschließen.

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Kommentare zu " Euro-Rettungsschirm: Barroso und Merkel drücken aufs Tempo"

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  • Vielleicht kann uns vor dem Merkel-Barroso-Irrsinn ja doch noch die vielgeschmähte FDP bewahren. Frank Schäffler startet gerade eine Mitgliederbefragung.
    Wenn er sich durchsetzt, ist die FDP -trotz aller bisherigen Enttäuschungen- für mich wieder wählbar.

  • Das Bild ist symbolisch: Agit-Prop-Sekretärin der Kampfreserver der Sozialistischen Einheitspartei knutscht den Maoististen und Linksradiklane Barroso. Der Sozialismus marschiert, EUdSSR heißt das Ziel. Aber die nächste Revolution wir vielleicht nicht friedlich - kein Bruder mit D-Mark in Sicht.

  • Stimmt
    wir zahlen
    zahlen

    - 2500 mrd € für den Euro
    - 5000 mrd. € für die DDR

    mei
    oh mei

    Dt. hat echt ne Mega-Leistungsfähigkeit.
    Was wären wir nur ohne die o.g. Bremsklötze

    Beherrscher vom Mond??

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