Diskussion: Kommentare zu: Wie der Bundestag ausgehebelt werden könnte

Oliver Stock, Chefredakteur Online

Liebe Leserinnen und Leser,

Wir freuen uns auf Ihren Kommentar. Gerne kritisch. Gerne auf den Punkt - von mir aus kurz und schmerzhaft. Auch Lob würden wir annehmen. Am meisten freuen wir uns, wenn Sie zu Ihrer Meinung mit Ihrem wirklichen Namen stehen. Wir möchten wissen, mit wem wir diskutieren, und Sie möchten wahrscheinlich auch wissen, mit wem Sie sich auseinandersetzen. Wir glauben, dass es zu einem fairen Umgang miteinander im Netz gehört, sich offen gegenüberzutreten. Dafür steht die Handelsblatt-Online-Redaktion. Dafür stehe ich.

Ihr
Oliver Stock
Chefredakteur Handelsblatt Online

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  • 27.09.2011, 17:44 Uhrjneugebauer

    Hört dieser Wahnsinn denn niemals auf? Wenn diese Rettungswette mit Hebel 8 nicht aufgeht, dann kann Deutschland einpacken und selbst Bankrott anmelden.

    • 27.09.2011, 18:33 UhrKlapperklaus

      Warum noch mehr Geld ins morsche System pumpen hat doch bis jetzt auch geholfen und wir sind doch..... hm Moment mal...

  • 27.09.2011, 17:47 UhrAnonymer Benutzer: Schweizergarde

    Da wird wie immer an den Symptomen herumgedoktert, das diletantisch und mit Mitteln die man den Bankstern vorwirft. Warum hält man immer noch an Systemen fest, die unweigerlich irgendwann im Fiasko enden. Dumm, dümmer am dümmsten. Der Rollifahrer und der ferngesteuerte Hosenanzug kapieren nichts. Wo ist die R A F wenn man sie mal braucht...

  • 27.09.2011, 17:48 Uhrjneugebauer

    Ich seh schon die Schlagzeile vom Rücktritt Weidmanns. Die EFSF Banklizenz wird kommen, da hilft kein Jammern. Das ist für die Politik der schmerzloseste Weg.

  • 27.09.2011, 17:59 UhrBuerge-r

    "Noch vor der Bundestagsentscheidung über die Ausweitung europäischen Rettungsfonds EFSF sind sich viele Experten einig, dass die finanzielle Feuerkraft des Fonds zu gering ist."

    Falsch, nicht der ESFS ist zu klein sondern das aufgestaute Volumen an wertlosem Finanzgeiftmüll im weltweiten Finanzbetrugssystem ist zu groß für jede endliche ESFS-Größe.

    Und drei mal darf man raten, aus welchem Zauberkasten die ganzen Instrumente zur Bankeninsolvenzverschleppung wie Zweckgesellschften (ESFS, ESM), risikoverschleiernde Finanzinnovationen (Eurobonds) oder die jetzt angedachten Zockereien mit Kredithebel kommen. Lasst diese lernresistenten Drecksbetrügerbanken, die ganze Volkswirtschaften mit ihren Betrügereien und Schneeballsystemen ins Unglück stürzen, endlich pleite gehen. Ohne diese Lehre sind die eh unbelehrbar und dieser Saustall nicht mehr reformierbar. Domino-Day (http://www.faz.net/artikel/C30638/standpunkt-eu-superstaatsgruendung-aus-angst-vor-crash-30686321.html) jetzt!

  • 27.09.2011, 18:00 UhrAnonymer Benutzer: nik

    Der Titel müsste richtigerweise lauten " Wie der Bundestag sein eigenes Volk ausgehebelt hat"

  • 27.09.2011, 18:10 Uhrk.h.a.

    Hebel oder nicht - EFSF und dann auch ESM sind das Tor zur Pleite auch der noch halbwegs solventen Staaten wie z.B. Deutschland.

    S&P Rating Agentur hat soeben angekündigt, die Bonität Deutschlands herabzustufen. Die CDS-Anleiheversicherungen für deutsche Staatsanleihen haben sich in des vergangenen Wochen in den Kosten verdreifacht (!). Damit ist belegt, das Deutschland sein gutes Rating bereits nicht mehr hat, seine eigenen Finanzierungen für die eigenen Bürger deutlich teurer wurden.

    Versucht Merkel weiter, den Euro einheitlich für ungleiche Sachverhalte anzuwenden (PIIGS/Deutschland,etc.) und mit aller Gewalt, also unserem Geld und Ansehen, diesen Weg weiter zu gehen, ist es endgültig um den Euro geschehen.

    Sie scheint nicht begreifen zu können, daß nur die Auflösung des Euro Europa noch retten kann.
    Die Märkte wissen das - und haben ein Interesse daran, die aufrechterhaltenen Ungleichgewichte weiter nutzen zu können, möglichst mit vielem Geld aus Deutschland. Daher kommen die ständigen Aufforderungen, noch größere und noch teurere Rettungsschirme zu spannen, denn so läßt sich für sie noch mehr verdienen. Marktlogik ist noch nie die Stärke der Deutschen gewesen und dieses kostet uns ein gigantisches Vermögen und das unserer Kinder.
    Deutschland ist soeben dabei, einen weiteren "Weltkrieg" zu verlieren - den bislang teuersten, was das Geld angeht.

    • 27.09.2011, 18:57 UhrAnonymer Benutzer: ninuka

      "Die CDS-Anleiheversicherungen für deutsche Staatsanleihen haben sich in des vergangenen Wochen in den Kosten verdreifacht (!)."... Was ist die Quelle für dieses Statement??

    • 27.09.2011, 19:27 Uhrk.h.a.

      @ ninuka:

      Schauen Sie sich die CDS-Preise an.
      Haben Sie keine Bankverbindung?

    • 27.09.2011, 21:32 UhrAnonymer Benutzer: Blinse

      @ninuka
      www.deutscher-derivate-verband.de, dort auf "Transparenz" gehen und dann auf "credit spreads".
      Da haste die "Vers.-Prämien" für einzelne Banken und auch für Deutschland. Die BRD hatte vor etlichen Jahren schon mal 20er Basispunkte, ich glaube, im Frühjahr waren wir noch bei ca. 48, aktuell 106 Basispunkte. Fragen?

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