Euro-Rettungsschirm Zypern hofft notfalls auf Bankenhilfen

Noch immer hat Zypern die Geldprobleme nicht im Griff – notfalls sollen die Banken dann eben mit Hilfen aus dem Euro-Rettungsfonds gestützt werden. Vor einem Jahr nahm das Land bereits zehn Milliarden Euro in Anspruch.
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Zypern hatte vor einem Jahr ein internationales Hilfspaket von zehn Milliarden Euro in Anspruch genommen, um eine Staatspleite zu vermeiden. Quelle: dpa

Zypern hatte vor einem Jahr ein internationales Hilfspaket von zehn Milliarden Euro in Anspruch genommen, um eine Staatspleite zu vermeiden.

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BerlinZypern setzt angesichts andauernder Probleme seiner Banken für den Notfall auf Hilfen aus dem Euro-Rettungsfonds. „Ich hoffe, dass die europäische Entscheidung für eine Bankenunion eine Lösung für alle Schwierigkeiten bereithält und der Europäische Stabilitätsmechanismus ESM jenen Banken, die Probleme haben, zur Verfügung steht“, sagte Präsident Nikos Anastasiadis der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Montagausgabe). Derzeit gehe er aber davon aus, dass das Euro-Krisenland ohne weitere Hilfen von außen auskommen wird und die zyprischen Banken sich „ohne weitere Hilfen“ wieder erholen.

„Es stimmt, dass 45 bis 50 Prozent der vergebenen Kredite derzeit nicht ordnungsgemäß zurückgezahlt werden“, räumte Anastasiadis allerdings ein. Er hoffe aber, dass bei dem größten Geldhaus des Landes, der Bank of Cyprus, trotz Risiken in Milliardenhöhe eine weitere Zwangsabgabe auf Guthaben vermieden werden könne.

Die höchsten Schulden bei den Banken hätten nicht einfache Kreditnehmer, sondern große Immobilienunternehmer. „Bauunternehmen, Immobilieninvestoren oder Landentwicklungsfirmen schulden den zyprischen Banken riesige Summen, viele Milliarden Euro“, sagte er. Bei denen würden die Geldinstitute ansetzen.

Zypern hatte vor einem Jahr ein internationales Hilfspaket von zehn Milliarden Euro in Anspruch genommen, um eine Staatspleite zu vermeiden. Im Zuge dieser Rettungsaktion waren neben Gläubigern und Eigentümern auch erstmals große Einlagenkunden der in Schieflage geratenen Banken mit hohen Sanierungsbeiträgen zur Kasse gebeten worden.

  • rtr
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6 Kommentare zu "Euro-Rettungsschirm : Zypern hofft notfalls auf Bankenhilfen"

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  • Danke für den Link. Und danke für den Hinweis auf Venedig und Venetien. Klar, das ist kann der "Elite" in Brüssel nicht gefallen. Und uznsere Schlafkanzlette hat auch nix zu melden. Mal abwarten, wie sie heute über ihr Date mit Renzi schwafeln lässt.

  • Bundesverfassungsgericht: Morgen steht die Zukunft der EU vor Gericht

    Während die Medien sich an einem verlorenen Flugzeug und der Krim abrackern wie das Eichhorn an der Kokusnuss, steht ab morgen die Zukunft ganz Europas in Karlsruhe zur Verhandlung. Das Bundesverfassungsgericht verkündet Grundsatzentscheidungen die den Fortbestand der EU, der EZB und des Euros betreffen.

    http://www.iknews.de/2014/03/17/bundesverfassungsgericht-morgen-steht-europas-zukunft-vor-gericht/

  • Die Pleitegeier kreisen weiter! Wer soll das alles bezahlen? Die Deutschen sind auch hoch verschuldet, die Bürger ausgenommen. Wann verschwinden endlich die ersten Pleiteländer aus der EU? Es wird höchste Zeit!

  • Welches Euro-Schulden-Banken-Land hofft nicht weiterhin auf die uneingeschränkte Bürgschafts- und Zahlungsverpflichtung der deutschen Merkel-Diktat-Regierung!?
    Auch Irland wird bald wieder anklopfen....

  • Da werden dann unsere Volksverräter, die derzeit ach so sehr gegen Steuerhinterzieher wetten wieder dafür abstimmen, mit dem Geld ehrlicher Steuerzahler eine Steueroase zu retten. Mich kotzt das inzwischen nur noch an. Irgendwie bin ich einer der letzten Deppen, der seine Steuern auf internat. Projekten im Ausland erwirtschaftet und die ganze Knete dann in Deutschland abdrückt, während meiner Konkurrenten ihr Salär nach Zypern überwiesen bekommen. Wenn unsere Politiker was für den ehrlichen Steuerzahler tun wollen und es mit Steuergerechtigkeit wirklich ernst nähmen, ließen sie Zypern pleite gehen. Aber auch denen geht es nur darum, das Maximum aus den Deutschen raus zu holen.

  • Und außerdem hat Zypern irgendwie den Krieg gewonnen und wir diesmal nicht.

    Die halten also diese Tributzahlungen für völlig normal.

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