Diskussion: Kommentare zu: S&P nimmt Euro-Zone in die Zange – Politik schäumt

Oliver Stock, Chefredakteur Online

Liebe Leserinnen und Leser,

Wir freuen uns auf Ihren Kommentar. Gerne kritisch. Gerne auf den Punkt - von mir aus kurz und schmerzhaft. Auch Lob würden wir annehmen. Am meisten freuen wir uns, wenn Sie zu Ihrer Meinung mit Ihrem wirklichen Namen stehen. Wir möchten wissen, mit wem wir diskutieren, und Sie möchten wahrscheinlich auch wissen, mit wem Sie sich auseinandersetzen. Wir glauben, dass es zu einem fairen Umgang miteinander im Netz gehört, sich offen gegenüberzutreten. Dafür steht die Handelsblatt-Online-Redaktion. Dafür stehe ich.

Ihr
Oliver Stock
Chefredakteur Handelsblatt Online

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  • 06.12.2011, 10:32 Uhrarminharald

    Warum legt man nicht diese Rating Agenturen trocken?
    Das sind Instrumente von Hedge Fonds und Spekulanten, also gibt es keine Notwendigkeit, sich weiter mit deren Stimmungsmache zu beschäftigen!

    • 06.12.2011, 10:43 UhrAnonymer Benutzer: Personalberater

      Ratings sind Instrumente für Investoren! Sie müssen ja nicht daran glauben! Kaufen Sie einfach griechische, portugisische oder italienische Staatsanleihen. Zinsen gibt es ja satt und Sie sorgen für Stabilität. Nur rechnen Sie nicht damit, dass Sie wie unsere Banken von der EZB oder irgendeinem Schirm gerettet werden!

    • 06.12.2011, 11:00 UhrAnonymer Benutzer: Profit

      Getroffener Hund bellt. Eine Herabstufung gerade Deutschlands ist schon lange überfällig. Jetzt geht es zunächst "nur" um einen negativen Ausblick. Aber was soll denn eine Rating-Agentur auch machen, wenn die politische Klasse (insbes. die Sozis) ganz versessen darauf ist, Europa und den Euro "zu retten". Wer in die Haftung der Schuldenposition der anderen Euro-Länder freiwillig und grob fahrlässig eintritt und damit gegen den Maastricht-Vertrag verstößt ("Kein Land haftet für die Schulden der anderen Länder"), darf sich doch nicht wundern, daß er selbst bald so bewertet wird wie die PIIGS-Länder. Die Abstufuung ist noch viel zu gering. Ich kaufe bereits seit zwei Jahren keine Bundesanleihen. Das machen nur die doofen Lebensversicherer und die Europäische Bad Bank (EZB)!

  • 06.12.2011, 10:34 UhrAnonymer Benutzer: globalecho


    EUROPA muss sich vom Diktat der USA und FED-Gründer-Clans befreien !

    Eigene Rating-Agenturen aufstellen.

    Deutschland endlich den Friedensvertrag bestimmen " Ami go home "


    Zockerei/Spielcasino an den Börsen Europas verbieten.

    Abgrenzen dass wir nicht mit wertlosen Dollars überschwemmt werden.

    Nicht jeden Billigschrott aus China importieren/konsumieren

    Schulden und Zinsen sofort einfrieren - ob das den "Investoren" passt oder nicht.

    Wirtschaftlich-soziale machbare Konzepte erarbeiten und umsetzen - ohne korrupte Vermittler

    • 06.12.2011, 11:13 UhrAnonymer Benutzer: BaburDerBiber

      Jaja, eige europaeische Agenturen. Und die veroeffentlichen WAHRE Urteile, und weil die wahr sind ,werden sie in der Prawda gedruckt. Griechendlannd AAA, Zypern AAA, Portugal AAA, Zimbabwe AAA...
      Viel Spass mit Ihren europaeischen Ratingagenturen. Mal ehrlich, auf Basis von wessen Einschaetzung wuerden Sie Ihr hart erarbeitetes Geld eher anlegen:
      a. S&P
      b. Euro-Politiker und deren "unabhaengige" Ratingagenturen

      VielSpass mit Ihrer Altersvorsorge im Falle b!

    • 06.12.2011, 12:00 UhrAnonymer Benutzer: mx1

      Glauben Sie etwa, die amerikanischen Ratingagenturen sind unabhängig. Ein Einfluss durch die amerkanische Plitik ist unverkennbar.
      Oder weshalb hat Amerika noch ein so gutes Rating, obwohl klar ist, dass
      1. Amerika seine Schulden nie zurückzahlen kann
      2. Die Politiker dort sich auf gar nichts bezüglich Schuldeneindämmung einigen können
      3. Die Schulden nur über demnächst weiter stark steigende Inflation relativ beseitigt werden können.

      Mit welcher Begründung hat also die USA ein gutes Rating? IM Grunde würde Spanien/Ialien genauso gut/schlecht dastehen, wenn die beiden wieder eine eigene Währung hätten. Sogar besser.

  • 06.12.2011, 10:36 UhrAdamSchmitz

    Immer das selbe Spiel seit der Antike: Der Bote, der die unangenehme Nachricht bringt, soll geköpft werden.

    Sophokles war da schlauer als unsere Politiker: "Tötet nicht den Boten!" soll er seine Landleute gewarnt haben...

    • 06.12.2011, 10:57 UhrAnonymer Benutzer: Logos21

      wieso ? dem Handelsblatt ist doch nichts geschehen !

  • 06.12.2011, 10:37 Uhrizh000


    Und wen interessiert das? Was ist S&P? S&P ist ein Unternehmen, das der Propagandamaschinerie der USA zuzuordnen ist. Sollen sie alle abwerten und die USA auf dem bisherigen Rating belassen. Die Märkte werden es schon richten. Es wird Zeit, daß sich Europa dem Krieg der Amerikaner und derer Unternehmen erwehrt; wir sollten wenigstens als Verbraucher langsam aber sicher zur Besinnung kommen und unser Verhalten entsprechend ausrichten; von den Politiker und Konzernvorständen haben wir, abgesehen von deren ausgeprägten Nehmer-Mentalität, ohnehin nichts zu erwarten.

    Laßt die Amerikaner da wo sie sind und ignoriert den Vorgang - er ist nicht mehr wert.

  • 06.12.2011, 10:38 UhrAnonymer Benutzer: Pequod

    So zeigt sich doch die ganze Fragwürdigkeit des euro-
    päischen Gedankens in wirtschaftlich und finanzieller
    Hinsicht wenn sich eine amerikanische Ratingagentur
    einzelne Länder der EU vornimmt und sie berechtigt
    oder unberechtigt in die Pfanne hauen kann.
    Wann wacht Merkozy endlich auf und beginnt die EU nach
    wirtschaftlichen und finanziellen und nicht nach poli-
    tischen Maßstäben mit der überfälligen Insolvenzrege-
    lung für Griechenland, mit der Beendigung des Schnee-
    ballsystems Schulden mit Schulden zu bekämpfen, zu
    betrachten?
    Wie es jedoch aussieht sind die EU-Bankrotteure dazu
    nicht in der Lage, so daß der überfällig Prozeß, wie
    es sich jetzt abzeichnet, von außerhalb eingeleitet
    wird.

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