IWF warnt: Europas Banken fehlen 200 Milliarden Euro

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Bankenverband wirft Lagarde Panikmache vor

Der Bundesverband deutscher Banken (BdB) warf Lagarde indirekt Panikmache und Verunsicherung der Märkte vor. Die Institute bräuchten im Moment keine frischen Mittel, sagte der Hauptgeschäftsführer des Verbandes, Michael Kemmer, der Tageszeitung „Die Welt“. „Die Banken sind gut kapitalisiert“, betonte er. „Man tut nicht gut daran, Aufgeregtheiten zu provozieren“, sagte er an die Adresse Lagardes gerichtet.

Ausfallversicherungen Welche Banken zittern müssen

  • Ausfallversicherungen: Welche Banken zittern müssen
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„Ich kann nicht erkennen, dass in den Banken neue Risiken schlummern“, sagte Kemmer. Er räumte aber ein, dass sich aus der Staatsschuldenkrise weitere Abschreibungen für die Banken ergeben könnten.
Der Verbandsgeschäftsführer sprach sich gegen den Vorstoß der europäischen Bankenaufsicht EBA aus, dass sich der EU-Rettungsfonds EFSF ohne Umweg über die Nationalstaaten und nationale Aufseher an Banken beteiligen können soll. Das sei weder sinnvoll noch notwendig.

„Wenn der EFSF direkt Geld in Banken einschießt, wird er zum Miteigentümer. Das halte ich schon allein organisatorisch für schwierig“, sagte Kemmer.

  • 01.09.2011, 15:47 UhrAnonymer Benutzer: Thomas

    Nachdem DSK mittels (pseudo) Sex-Affäre entledigt wurde, hat nun Lagarde (eine ganz gefährliche Zeitgenossin) das Ruder beim IWF übernommen. Was sie feststellt ist ein alter Hut. Sie und der EBA-Fuzzi fordern implizit (und explizit), dass der ESM/EFSF direkt die europäischen Banken stützen soll. D.h. nicht einmal mehr der Umweg über die Finanzspritzen für betroffene Länder soll gegangen werden. Diese Forderung ist höchst gefährlich und würde den Banken einen quasi unreglementierten und unkontrollierten "Lender of last Resort" in Form des ESM/EFSF zur Verfügung stellen. Dieser könnte bei Bedarf unlimitiert die Mitgliedsstaaten (primär natürlich Deutschland) zur Kasse bitten. Dadurch entstünde ein gewaltiges Moral-Hazard-Potential bei den Banken(-vorständen). Diese würde unkalkulierbare Risiken eingehen, um Höchstrenditen zu verdienen, die wiederum die Höhe der Vorstandsboni bestimmen. Alles mit der Sicherheit des EFSF Bail-Outs im Rücken.
    Einzig sinnvolle Forderung wäre: runter/weg mit den Risiken und höhere Eigenkapitaldeckung aus Bank eigenen Profiten.

  • 01.09.2011, 13:48 UhrAnonymer Benutzer: Kalle

    Dem Ziel der Auflösung der Nationalstaaten ist die Elite ein Stück näher gekommen. Die demnächst wertlosen Staatsanleihen führen zum kollektiven Zusammenbruch der nur zentralistisch und diktatorisch zu lösen ist. Alternativlos. Der IWF hat uns nur ein wenig darauf vorbereitet.

  • 01.09.2011, 13:33 UhrAnonymer Benutzer: Andsy

    der IWF fehlen 200 Millarden €? Wie bitteschön wollen die dann noch Million an Serbien als Kredit zahlen,das seit kurzem erst EU Mitglied wurde? Wo haben die Politiker den hier hingeschaut? Es gilt keine weitern aufnahmen von irgend welchen Länder. Unser Steuergelder werden so zum Fenster hinaus geworfen, und für die Rentner ist ab 2025 bei der Rente mit kürzungen zu rechnen. Wie vereinbart sich das alles?Fr. Merkel wäre gut beraten,wenn sie sich als erstes für die belangen von DE.kümmern würde, und die Menschen nicht für dumm verkaufen soll, sie wurde von uns gewählt und nicht vonden Franzosen, Engländer etc.

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