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Eurokrise: IWF-Chef warnt vor Spaltung Europas

In der EU wird der Ruf nach Euro-Bonds immer lauter. Um die Schuldenkrise zu bewältigen, verlangt nach Luxemburg und Italien nun auch Portugal europäische Staatsanleihen aufzulegen. Die Bundesregierung ist gegen diese Forderung und bastelt an einer Verteidigungslinie. Doch mehrere EU-Regierungschefs setzen Kanzlerin Merkel unter Druck. Und IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn warnte vor einer Spaltung Europas.

Dominique Strauss-Kahn: Der IWF-Chef fordert ein Ende der Salamitaktik. Quelle: dpa
Dominique Strauss-Kahn: Der IWF-Chef fordert ein Ende der Salamitaktik. Quelle: dpa

rut/dri/HB BRÜSSEL. Es gebe zu wenig Solidarität unter den Euro-Ländern, klagte der portugiesische Finanzstaatssekretär Carlos Pina nach einem Treffen der EU-Finanzminister (Ecofin) in Brüssel. Der Chef des Internationalen Währungsfonds (IWF), Dominique Strauss-Kahn, signalisierte, dass er in der Einführung von Euro-Bonds einen überfälligen Befreiungsschlag sieht. Es müsse Schluss sein "mit der Salamitaktik" im Kampf gegen die Schuldenkrise, sagte Strauss-Kahn. Er hatte Montagnacht an der Sitzung der Euro-Finanzminister teilgenommen.

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Bei einem Besuch in Athen am Dienstag warnte er vor der Gefahr, dass Europa in zwei Teile zerfalle. Zur Begründung sagte er, dass sich die Wirtschaft in verschiedenen Teilen Europas sehr unterschiedlich entwickele. Er fürchte aber nicht, dass Deutschland aus der Währungsunion austreten könnte. Das Land fühle sich dem Euro sehr verpflichtet. Der IWF-Chef forderte die Europäische Union zu einer umfassenden Lösung der Schuldenkrise auf. Die EU solle ihre von der Finanzkrise betroffenen Mitgliedsstaaten nicht als Einzelfälle behandeln.

Der luxemburgische Premierminister Jean-Claude Juncker will das Thema Euro-Bonds Ende kommender Woche beim EU-Gipfel zur Sprache bringen. Offenbar plant der Luxemburger, gemeinsam mit anderen EU-Regierungschefs Bundeskanzlerin Angela Merkel unter Druck zu setzen, damit sie in dieser Frage einlenkt.

Integrationsschritte gefordert

Doch die Bundesregierung baut bereits eine Verteidigungslinie auf. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble schloss europäische Staatsanleihen am Dienstag in Brüssel zwar nicht mehr kategorisch aus. Er knüpfte sie jedoch an eine sehr harte Bedingung: Die Regierungen müssten weitere wichtige nationale Befugnisse insbesondere in der Haushaltspolitik an die EU abgeben. Eine "Vergemeinschaftung der Zinsrisiken" sei nur machbar, wenn die EU zugleich auch mit der politischen Integration vorankomme, so Schäuble. "Ich bin bereit, darüber nachzudenken, und das sind alle Mitglieder der Bundesregierung", sagte der Minister. Nicht Deutschland, sondern Frankreich und Großbritannien hätten sich in der Vergangenheit gegen weitere politische Integrationsschritte in der EU gesträubt.

  • 11.12.2010, 06:15 UhrAnonymer Benutzer: Der Alptraum des Euro und der EU

    wird bald ein Ende finden. Ob in 2 Wochen oder erst in 2 Jahren. Dann mache ich den besten Jahrgangschampagner auf und werde feiern.

    Wer so gegen gültige Verträge verstößt, wie unsere Politbonzen, der sollte angeklagt und verurteilt werden!!!

  • 09.12.2010, 15:26 UhrAnonymer Benutzer: hans

    Kontrollieredas Geld regiere die Welt!

    USA werden nie erlauben, das ihr Dollar als Weltreservewährung verschwindet,die EU-Krise begann, als die Welt in den Euro floh(1.61€).

    Es ist eine koordinierte US-Attacke,Gemeinschafft hin oder her, auch wenn wir ein Vereinigte Staaten von EU wären und der Euro wieder gegenüber dem Dollar aufwerten würde, würde es wieder zu angriffen auf die EU (euro) kommen.

    Die Kreditgeber die unsere Anleihen kaufen sind doch zu 75% US-Dollarhalter mit sitz in den USA!Sowie die deren Ratingagenturhelfer, das spiel ist so offensichtlich und wird auch in diversen ausländischen blättern ausführlich erklärt, wenn man schon als Weltmacht kleine kriege wie im nahen Osten verliert, womit will man dann die Welt ein bisschen lenken????Mit GEld, Geld ist das blut in den Adern der Wirtschaft, drum werden sie niemals den Euro erstarken lassen, er wird vielleicht überleben, aber wird nie wieder seine stärke von 1,61 erreichen, dafür werden letzten endes auch die Eurobonds sorgen, die von der (USA) gefordert werden, dann ist aus die maus euro wird 1:1 zum Dollar korellieren.Das war im Mai gewollt, ging schief durch den Rettungsschirm, nun ja dann kommt halt jetzt der Eurobond!

    Es ist wie es ist! USA kontrolliert mehr als 100 Länder der Welt, nicht zu sprechen von den Millitärbasen die in fast 150 Länder unterhalten.

    Der Euro ist nicht durch, aber seine glanzvolle Zeit hat es hinter sich gelassen.

    Wenn USA niest, bekommen wir einen Schnupfen gilt immernoch! bei konflikten auf der Welt siegt immer POWER vor Demokratie!Der US Dollar ist durch Kraft gedeckt, bums aus ende und wenn der dollar rutsch, dann rutschen auch andere mit, die eine evtl Weltresevewährung plazieren könnten, drum steigen auch nur die Währungen unbedeutender Länder, die nix von Weltresevewährung wissen wollen.

    Es werden an einem Tag mehrere tausend Milliarden Dollar hin und her geschoben, beim Euro ist das nur ein laues lüftchen und das in unbedeutenden bereichen.

    Die Masse macht die Kraft!

    Diese Krise wird Gold steigen lassen und wieder den Dollar als Reservewährung ettablieren,warum,da nach den Eurobonds ein Währungskorb folgen wird mit Goldanbindung und wer hat das meiste Gold der Welt, bzw das Gold von allen..... USA, der Yuan wird auf Augenhöhe sein, mehr aber auch nicht, alles ist eine Wiederholung und 2050 schaffen sie wieder die Goldbindung ab usw usw usw.

    Auch wenn Deutschland aussteigt und die DM bekommt ist deutschland defacto kapputt, aufgrund der bürgen und der immensen schulden, denn ein asutritt kommt nur in Frage, wenn bRD ablöse zahlt, quasi schulden übernimmt, ist deutschland kapput, ist der Weg weiterhin frei für die USA, china ist keine demokratie und kredite gibts nur auf vetrauen.Auch als china nach ermahnen die yuan nicht aufwerten wollte, hat USA gedruckt, das Geld nach china geschickt und den Yuan aufgewertet.Das spiel ist einfach, nur nicht lösbar.

  • 08.12.2010, 19:43 UhrAnonymer Benutzer: Nase

    @ben, das Wissen jedes Einzelnen ist wohl von niemanden hier anzuzweifeln oder zu bewerten. ich mute mir auch nicht an ihrer Qualifikation in Frage zu stellen um ein Kommentar auf den Rest der Welt los zu lassen...
    Europäische Lander sind sehr unterschiedlich, na und? Haben Sie sich mal die einzelnen bundesländer angeschaut? Ach ja, das sind ja alles Deutsche....Was ist mit belgien, der Norden hat es auch satt für den Süden zu zahlen wenn mann den Nationalisten zuhört und sich manipulieren lässt. italien? Das gleiche. Spanien idem etc etc.
    Genau das muss sich über die nächsten Generationen ändern. Sie und ich werden Reliquien dieser Entwicklung sein.
    Ach ja, 14 Gehälter? Es ist doch ein Jahreseinkommen welches in so viele Monate wie Sie mögen geteilt wird.

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