
Washington/BerlinAn der Spitze des Internationalen Währungsfonds (IWF) steht mit Christine Lagarde seit wenigen Tagen eine Frau, die zuvor als Frankreichs Finanzministerin für das Krisenmanagement der Eurozone mit verantwortlich war. Das hindert die Experten des IWF aber nicht daran, eben dieses Krisenmanagement hart zu kritisieren.
In mit großer Aufmerksamkeit erwarteten Griechenland-Bericht warnt der Fonds ausdrücklich vor einer "schlecht umgesetzten Schulden-Operation" sowie vor einem "ungeordneten Zahlungsausfall". Diese Szenarien würden dann eintreten, wenn die Märkte eine Änderung der Spielregeln befürchten müssten - etwa eine Umschuldung vor Mitte 2013.
Die Märkte könnten außerdem das Vertrauen in das Europäische Sicherheitsnetz für Griechenland verlieren. "Dies könnte einen Ansturm auf die Banken zur Folge haben und im europäischen Bankensystem zu Liquditätsproblemen führen", schreibt der IWF. Derartige "Schocks könnten sich schnell rund um den Globus ausweiten", heißt es weiter. Angesichts der Nervosität an den Märkten beobachtet der IWF in dem Bericht bereits eine "dramatischen Verschlechterung" des Marktumfeldes für Griechenland.
Wenn es dagegen gelänge, eine Umschuldung gut zu managen und dies effektiv an den Märkten zu kommunizieren, dann seien direkten Auswirkungen einer Umschuldung beherrschbar, so der IWF: Liquiditätsprobleme würden dann bei den Tochtergesellschaften griechischer Banken in Südosteuropa entstehen, und auch französische und deutsche Banken sowie die EZB müssten Verluste tragen, die aber in diesem Bestcase-Szenario beherrschbar wären.
In Griechenland erwartet der IWF eine noch schlimmere Rezession als bislang erwartet. Trotz des Sparprogrammes würden auch die Schulden stärker steigen. Für dieses Jahr geht der IWF davon aus, dass das Bruttoinlandsprodukt um 3,8 Prozent schrumpft. Bislang wurden 3,0 Prozent erwartet. Die Schuldenquote werde wohl im Jahr 2012 mit 172 Prozent des Bruttoinlandsproduktes ihren Höhepunkt erreichen.
In Banken- und zunehmend auch Politiker-Kreisen wird seit einigen Tagen immer lauter über einen begrenzten Schuldenschnitt Griechenlands nachgedacht. Die Eurogruppe hatte sich zu Wochenbeginn noch nicht auf ein zweites Rettungspaket für das unter enormer Schuldenlast ächzende Griechenland einigen können. Allerdings wollen die Euro-Länder den Euro-Rettungsfonds EFSF künftig noch flexibler zur Stützung einsetzen. Nach Worten von Eurogruppen-Chef Jean-Claude Juncker schließt das theoretisch auch einen Schuldenrückkauf mit Hilfe des EFSF ein.
Eben wie bei einem richtigen Ponzi-Scheme, wie es auch Madoff praktiziert hat.
Warum machen Sie hier so eine Strategie konform .
EU u. EURO sind in Kürze Schnee von gestern .
Die deutschen Bürger haben den Euro nicht gewollt !
Der Diktator Kohl hat diese Mißgeburt durchgedrückt .
Übrigens : Der Euro hat doch nur den Multis einen
Profit gebracht .
Für den AN nur Minierhöhungen bei den Löhnen ,die von
der Inflation gleich wieder einkassiert werden .
Die Politiker sollten sich lieber gleich in Brüssel zusammensetzen und eine Umschuldung "aller" Euroländer verhandeln und zwar bis unter die 60% Maastricht Grenze. Das ganze verbunden mit einem funktionierenden Regelwerk damit im Anschluss auch die Neuverschuldung im Rahmen bleibt. Ja eigentlich sollte man gleich die Neuverschuldung für mindestens 10 Jahre verbieten. Die Politiker müssen sich damit jetzt beschäftigen, denn sobald der Pleitevirus andere Länder infiziert hat wird die Zeit nicht mehr reichen diese Verhandlungen zu führen. Es würde sehr schnell zur Zahlungsunfähigkeit aller Euroländer kommen.
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