Diskussion: Kommentare zu: IWF warnt: Europas Banken fehlen 200 Milliarden Euro

Oliver Stock, Chefredakteur Online

Liebe Leserinnen und Leser,

Wir freuen uns auf Ihren Kommentar. Gerne kritisch. Gerne auf den Punkt - von mir aus kurz und schmerzhaft. Auch Lob würden wir annehmen. Am meisten freuen wir uns, wenn Sie zu Ihrer Meinung mit Ihrem wirklichen Namen stehen. Wir möchten wissen, mit wem wir diskutieren, und Sie möchten wahrscheinlich auch wissen, mit wem Sie sich auseinandersetzen. Wir glauben, dass es zu einem fairen Umgang miteinander im Netz gehört, sich offen gegenüberzutreten. Dafür steht die Handelsblatt-Online-Redaktion. Dafür stehe ich.

Ihr
Oliver Stock
Chefredakteur Handelsblatt Online

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  • 01.09.2011, 10:22 UhrRon777

    Und wieder bricht ein europäisches Lügenkonstrukt zusammen. Eben noch bescheinigte man den Banken in ganz Europa in einem gefacten Stresstest gute Eigenkapitalquoten, nun zeigt sich die verheerende Wirklichkeit. Wer sich schon mal die Target2-Abflüsse in unsere südlichen Krisenländer angeschaut hat, weiß, dass hier absolute Ebbe in der Kasse ist. Die Bürger und Investoren ziehen ihr Geld in Massen ab. Deshalb sind Rettungsschirme & Co. auch völlig sinnlos. Das System kollabiert gerade von innen. Die Frage ist nur noch, ob wir schnell vor dem Exidus noch in die Vollmithaftung gehen, oder unser Restvermögen in Sicherheit bringen. Ich weiß leider schon, was unsere verstrahlten Politprofis machen werden...

    • 01.09.2011, 11:53 UhrPeterScholz1

      Genau! Die Wirtschaft liegt tot am Boden, die Merkel obendrauf, noch ruckel sie, noch zuckelt sie, wahrscheinlich stirbt sie auch.

    • 01.09.2011, 15:47 UhrAnonymer Benutzer: Thomas

      Nachdem DSK mittels (pseudo) Sex-Affäre entledigt wurde, hat nun Lagarde (eine ganz gefährliche Zeitgenossin) das Ruder beim IWF übernommen. Was sie feststellt ist ein alter Hut. Sie und der EBA-Fuzzi fordern implizit (und explizit), dass der ESM/EFSF direkt die europäischen Banken stützen soll. D.h. nicht einmal mehr der Umweg über die Finanzspritzen für betroffene Länder soll gegangen werden. Diese Forderung ist höchst gefährlich und würde den Banken einen quasi unreglementierten und unkontrollierten "Lender of last Resort" in Form des ESM/EFSF zur Verfügung stellen. Dieser könnte bei Bedarf unlimitiert die Mitgliedsstaaten (primär natürlich Deutschland) zur Kasse bitten. Dadurch entstünde ein gewaltiges Moral-Hazard-Potential bei den Banken(-vorständen). Diese würde unkalkulierbare Risiken eingehen, um Höchstrenditen zu verdienen, die wiederum die Höhe der Vorstandsboni bestimmen. Alles mit der Sicherheit des EFSF Bail-Outs im Rücken.
      Einzig sinnvolle Forderung wäre: runter/weg mit den Risiken und höhere Eigenkapitaldeckung aus Bank eigenen Profiten.

  • 01.09.2011, 10:54 Uhrglobalvoter.org

    Was die FED macht,(http://goldsilver.com/news/a-must-watch-lew-rockwell-we-stand-to-face-hyperinflation/) macht die EZB, siehe EFSF. Die Banken und Politiker dominieren die Zinssklaven, gegen Aller langfristigen Interessen. Willkommen in der Demokratur. Wehrt Euch mittels der Direkten Demokratie. Die Uhr tickt, nicht umsonst lesen wir diesen Bericht des IWF!

  • 01.09.2011, 10:58 UhrAnonymer Benutzer: Michel

    Schäuble zu Angie komm wir ZAHLEN schnell und Retten die WELT und sgen dem VOLK das wir nur 200Mrd. gezahlt haben und dadurch 11 Mrd eingespart haben.

    • 01.09.2011, 11:40 Uhrjneugebauer

      Haha, oder Deutschland gibt einfach wieder mal "Bürgschaften" aus. 2 Billionen Euro müsste doch reichen, und es fließt ja kein Geld ;)

  • 01.09.2011, 10:59 UhrAnonymer Benutzer: Moika

    Zitat: "Der Bundesverband deutscher Banken (BdB) warf Lagarde indirekt Panikmache und Verunsicherung der Märkte vor. Die Institute bräuchten im Moment keine frischen Mittel"

    Klar, daß die Herren Kemmer und Ackermann dementieren: Die dringend notwendigen Aufstockungen weiterer Risiko Rückstellungen zur Vorsorge würde die Ergebnisse der Häuser empfindlich schmälern. So wartet man eben wieder bis auf den letzten Drücker - und der Staat darf dann als Feuerwehr mit weiteren Steuergeldern aushelfen.

    Jedes andere Unternehmen würde bei einer solchen Geschäftspolitik voll in die Insolvenz rauschen - nur unsere Banken eben nicht. Denn die sind ja systememminent....

    Ein schönes Wort für den Begriff Erpressung.

  • 01.09.2011, 11:04 UhrAnonymer Benutzer: Heinrich

    So, so und der Schäble schmeißt das Muschelgeld zum Fenster raus. Wohl in der Hoffnung, es kommen Glasperlen zurück.

  • 01.09.2011, 11:23 UhrG.N.

    Ein Geheimpapier des Bundesfinanzministers berichtet , Schäuble wolle den Bundestag bei den Euro-Rettungspaketen "austricksen". In einem 41 Seiten umfassenden Papier, das nur an fünf Top-Politiker unter der Auflage strengsten Stillschweigens versandt wurde, schrieb Schäuble, wie die erweiterten Befugnisse der EFSF laut den Entscheidungen vom 21. Juli ausgestaltet werden sollen. Das Direktorium des Fonds solle drei zusätzliche finanzpolitische Handlungsinstrumente erhalten. Die Abgeordneten sollen lediglich einen EFSF-Rahmenvertrag "abnicken". Im Klartext, so daß es jeder auch versteht - was gerettet wird, sind nur die Banken, und sonst nichts! Denn die Bevölkerung Europas wird mit den Entscheidungen vom 21. Juli einer brutalen Sparpolitik unterzogen und die Nationen ihrer Souveränität und Demokratie beraubt. Gleichzeitig wird Deutschland mit 211 Mrd. € haften, mehr als der Bund jährlich an Gewerbe-, Lohn-, und Energiesteuern einnimmt.

  • 01.09.2011, 11:28 UhrG.N.

    ein Geheimpapier des Bundesfinanzministers berichtet , Schäuble wolle den Bundestag bei den Euro-Rettungspaketen "austricksen". In einem 41 Seiten umfassenden Papier, das nur an fünf Top-Politiker unter der Auflage strengsten Stillschweigens versandt wurde, schrieb Schäuble, wie die erweiterten Befugnisse der EFSF laut den Entscheidungen vom 21. Juli ausgestaltet werden sollen. Das Direktorium des Fonds solle drei zusätzliche finanzpolitische Handlungsinstrumente erhalten. Die Abgeordneten sollen lediglich einen EFSF-Rahmenvertrag "abnicken". Im Klartext, so daß es jeder auch versteht - was gerettet wird, sind nur die Banken, und sonst nichts! Denn die Bevölkerung Europas wird mit den Entscheidungen vom 21. Juli einer brutalen Sparpolitik unterzogen und die Nationen ihrer Souveränität und Demokratie beraubt. Gleichzeitig wird Deutschland mit 211 Mrd. € haften, mehr als der Bund jährlich an Gewerbe-, Lohn-, und Energiesteuern einnimmt.

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