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Eurokrise: Merkels Gegner und wie sie die Welt sehen

Die Deutschen verstehen die Krise nicht, behaupten angelsächsische Politiker und Ökonomen. Wie kommen sie darauf?

Ein kritischer Blick auf die Kanzlerin. Gerade in Großbritannien gefällt Politikern ihr Vorgehen nicht. Quelle: Reuters
Ein kritischer Blick auf die Kanzlerin. Gerade in Großbritannien gefällt Politikern ihr Vorgehen nicht. Quelle: Reuters

Am Montag dieser Woche ist Europa ein Stück deutscher geworden – zumindest auf dem Papier. Mit Ausnahme von Tschechien und Großbritannien wollen alle Mitgliedstaaten der Europäischen Union den im Wesentlichen von der Bundesregierung ersonnenen Fiskalpakt unterschreiben. Per Staatsvertrag verpflichten sie sich damit zur Einführung von Schuldenbremsen nach Berliner Vorbild.

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Ein Sieg für die deutsche Kanzlerin und ein weiterer Schritt im Kampf gegen die Staatsschuldenkrise – so sieht man das in Berlin, wo die Brüsseler Einigung als »Meisterleistung« (Angela Merkel) gilt. Europa bleibe »eine Sorge«, ließ das Weiße Haus in Washington dagegen nur wenige Stunden nach Ende des Gipfels mitteilen. Und der britische Premierminister David Cameron forderte die Kanzlerin auf, endlich »kühn und mutig« zu sein.

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Der Grund für den Dissens: Aus Sicht der Merkel-Kritiker – sie sitzen nicht nur in den angelsächsischen Regierungszentralen, sondern auch in diversen Universitäten – ist die Staatsschuldenkrise im Kern überhaupt keine Staatsschuldenkrise.

Bloß, was ist sie dann?

Paul de Grauwe meint es zu wissen. Er ist bekannt. Seine Regierung hat den belgischen Währungsexperten vor ein paar Jahren für einen Posten im Direktorium der Europäischen Zentralbank nominiert. Durchsetzen konnte sie ihn allerdings nicht. Die Deutschen waren dagegen.

  • 04.02.2012, 00:53 UhrAnonymer Benutzer: Markus.Ehrler

    "Für die Deutschen würde das Exportieren dann schwerer und an den Finanzmärkten bräche wohl ein Chaos aus."
    und "dass die Deutschen weniger exportieren, sei von den anderen gewünscht"

    Hier ist festzuhalten, dass der Deutsche Export vorallem auf ungesunder Nachfrage beruht - Interventionismus China - Interventionismus EURO-Zone. Folge-Verzerrungen in d-nachfragende Commodity-Länder. All das ist nicht nachhaltig, weil auf Blasen beruhend, die den Ursprung in machtmissbrauchenden Marktinterventionen haben. Sie haben zwar vorübergehend zu einer künstlichen Schönwetterperiode geführt. Das ganze ist jetzt an Grenzen gekommen und wird eine Gegenreaktion auslösen. Die anderen werden nicht auf Kosten von Deutschland profitieren. Die Exporteure werden überall leiden. Das grosse Problem Deutschland ist vorallem, dass es sich besonders auf diese Blasenwirtschaft gestützt hat, deshalb wird D auch besonders von der Korrektur der Weltwirtschaft betroffen. Alles bis auf den Kern nachgewiesen in w.sabereconomia.com.br

  • 04.02.2012, 00:31 UhrAnonymer Benutzer: Markus.Ehrler

    So ist es, die angelsächsichen Oekonomen Prophezeien das Europa, und sie werden recht bekommen.
    Ueberlegen Sie einfach mal, wo es überall Luft im System hat. Die Blasen sind am Platzen. Die Ursachen, die zu Blasenbildungen geführt haben werden bis auf den Kern nachgewiesen auf w.sabereconomia.com.br

  • 04.02.2012, 00:22 UhrAnonymer Benutzer: Markus.Ehrler

    Mit weiterem Interventionismus werden die Probleme nur noch verschlimmert. Denken sie an die marktfremden Währungen Yuan und innereuropäisch den unflexiblen EURO.
    Warum darf nicht etwas den Preis haben, den es verdient?Machtmissbrauch durch Interventionen verhindern das und haben uns auf die schiefe Bahn geführt. w.sabereconomia.com.br deckt das alles auf.

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