Die Troika hat ihren Besuch in Griechenland beendet. Fazit der Experten: Die Anstrengungen sind nicht genug. Die CSU schaltet auf Großangriff: An Athen solle ein Exempel statuiert werden, fordert Finanzminister Söder.

Kommentare

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  • Blöd, blöder, Söder ... Der Mann ist doch noch nie in den Bergen gewesen. Eine Berggruppe, die einem Mitglied die Rettungsleine kappt und es dem sicheren Tod übergibt, zeigt weder Härte, noch Stärke und statuiert erst recht doch kein Exempel, sondern gesteht ein entsetzlich bitteres Scheitern ein. Wenn sich die Europäer so selbst aufgeben und die Deutschen allen vorneweg als erste Ratten von Bord gehen, was werden die Investoren daraus als 'Signal der Stärke' schliessen ? Auch die deutschen Schulden sind nicht besser als der andere Ramsch ! Dann werden auch unsere Anleihen herabgestuft, mit der Folge einer Verkaufswelle, weil dann institutionelle Investoren - also die, die wirklich Geld haben - diesen Schrott nicht mehr halten dürfen ... und da geht dann auch bei diesem Politikaffen in München das Licht aus !

  • Endlich spricht mal jemand aus, was notwendig ist!
    Ich hätte den Vergleich sogar noch weiter gefasst
    (und vorher rechtlich prüfen lassen) und dann so ähnlich veröffentlicht wie:
    "Betrügern kriegen auch immer eine Chance zur Besserung,
    wenn sie diese nicht nutzen, gehts ins Gefängnis!
    Es gibt viele Länder, welche die Chance genutzt haben und sich stark verbessert haben (Irland, Island, Portugal, ...)"

  • [+++ Beitrag von der Redaktion gelöscht +++]

  • "Für Spanien besteht nach den Worten von Wirtschaftsminister Luis de Guindos kein unmittelbarer Handlungsbedarf, um über einen Antrag auf umfassende EU-Hilfen zu entscheiden." Da kann man nur lachen .
    Spanien gibt für jeden eingenommenen Euro gegenwärtig 2 Euro aus . Das Defizit wird weder die von der EU gewünschten 4% einhalten , weder die nachträglich ausgehandelten 5% schaffen , sondern wie schon letztes Jahr wieder bei ca. 8% liegen , was bedeutet , dass alle bisherigen Sparmassnahmen absolut nicht den gewünschten Effekt bringen , da der zu grosse und teure Verwaltungsapparat nicht konsequent reduziert wird . Spanien wird so nicht ohne "bail out" auskommen . Rajoy schloss dies schon am letzten Freitag nicht mehr aus . Er ist sich nur noch nicht gewiss was die EU von den Spaniern verlangen wird .
    Ich geben dem CSU Mann recht , denn es mit nur Rederei kommt man nicht weiter . Erwartet alle Welt , dass ein Wunder passiert ? Im Süden galuben viele , dass sich Probleme von alleine erledigen .
    Übrigens sollte man das Elend der Griechen nicht Europa oder den Euro in die Schuhe schieben , da sind sie schon alleine für verantwortlich . Es ist eben ein Staat der permanent an der Insolvenzschwelle steht ...schon seit hunderten von Jahren .

  • 'Einstein' sagt
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    "Für Spanien besteht nach den Worten von Wirtschaftsminister Luis de Guindos kein unmittelbarer Handlungsbedarf, um über einen Antrag auf umfassende EU-Hilfen zu entscheiden." Da kann man nur lachen .
    Spanien gibt für jeden eingenommenen Euro gegenwärtig 2 Euro aus.
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    Was für ein Unsinn!

    2011 hatte der Spanien Staatseinnagmen von 377,085 Milliarden. Wenn ihre Begauptung wahr wäre, dann hätte es 754,170 Milliarden ausgeben müssen. Tatsächliche Ausgaben waren aber 468,505 Milliarden.

    Derart goteske Übertreibungen haben bei einer Diskussion von Haushaltsedfiziten nun wirklich nicht verloren.

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    'Einstein' sagt
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    Das Defizit wird weder die von der EU gewünschten 4% einhalten , weder die nachträglich ausgehandelten 5% schaffen , sondern wie schon letztes Jahr wieder bei ca. 8% liegen
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    Bei 8% WÜRDE es liegen, wenn es keinen Nachtragshaushalt mit weiteren Einsparungen gegeben HÄTTE.

    Letztes Jahr waren es 8,5%.

    Und für dieses Jahr sind nachträglich 6,9% vereinbart, nicht wie Sie behaupten 5%.

    Für nächstes Jahr sind 4% vorgesehen - auch das ist mit dem derzeitigen Haushaltsplan vereinbar.

    ++++++++++

    'Einstein' sagt
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    was bedeutet , dass alle bisherigen Sparmassnahmen absolut nicht den gewünschten Effekt bringen , da der zu grosse und teure Verwaltungsapparat nicht konsequent reduziert wird . Spanien wird so nicht ohne "bail out" auskommen .
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    Wenn man derart schlampig mit Fakten umgeht kann man natürlich auch nur zu verkehrten Schußfolgerungen kommen.

  • es geht doch längst nicht mehr um spananien:imao geht es um ein zivilisiertere Welt.Wer will die schon?
    Golfspoieler.-

    Sehen Sie: ich bin doch nur ein kleiner dummer mann.

  • [+++ Beitrag von der Redaktion gelöscht +++]

  • @ Einstein - ich denke, Sie haben bedingt recht, im Falle Spaniens geht es eigentlich um die fast letzte Möglichkeit der Euro-Rettung - der Vermeidung einer unvermeidlichen anschließenden Ansteckung Italiens/Frankreichs sollte Spanien kippen - Allerdings - was ist mit Portugal, Irland, erholen sich diese Staaten unter dem Rettungsschirm, greifen die Reformen, wird dort nicht vielleicht tatsächlich wertvolle Zeit zur Rückgewinnung des Vertrauens der Märkte gewonnen? Je schneller Griechenland vom Euro abgeschlossen wird - unter CARE-Hilfen! - desto eher kann die Euro-Rettung noch gelingen....glaube ich.

  • @kit_fisto
    Irland scheint der amerikanischen Großfinanz als "Einfallstor" nach Europa zu wichtig, um es fallen zu lassen. Portugal ist das einzige Land Südeuropas das Reformen bisher konsequent umgesetzt hat. Das Preisgefüge in Portugal ist mit dem EU-Durchschnitt vergleichbar, die Einkommen bewegen sich hingegen auf sehr tiefem Niveau. Der Verwaltungsapparat wurde kräftig abgespeckt, die Immobilienpreise haben sich gesund zurückentwickelt. Ja, Portugal schafft es.

  • und ich bin eben ein kleines intellektuellenschwein.
    wie das so ist mit pisstrinkern.
    sowas mag ich ja.
    also echt.

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