Europa-Studie

Griechen zahlen offene Rechnungen zu spät

Die griechischen Verbraucher sind im europäischen Vergleich am zögerlichsten bei der Begleichung offener Rechnungen. Doch auch die Deutschen sind längst nicht Spitze - vor ihnen liegen zwei osteuropäische Staaten.
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Gemüsemarkt in Athen. Quelle: Reuters

Gemüsemarkt in Athen.

(Foto: Reuters)

HamburgDie Verbraucher in Griechenland zahlen einer Studie zufolge ihre Rechnungen oft nicht pünktlich. Im europäischen Vergleich seien die Griechen die unzuverlässigsten Zahler, heißt es in der Studie „Europäische Zahlungsgewohnheiten“ des Marktforschungsinstituts Ipsos im Auftrag des internationalen Finanzdienstleisters Eos.

Sie bezahlen nur 69,5 Prozent ihrer Rechnungen innerhalb der vereinbarten Zahlungsfrist. Bei den griechischen Unternehmen sieht es nicht besser aus: Mit 64,8 Prozent pünktlichen Zahlungen liegen sie ebenfalls auf dem letzten Platz unter zehn untersuchten europäischen Ländern.

Pünktliche Zahler seien vor allem die rumänischen Verbraucher, die 92,2 Prozent aller Forderungen fristgerecht begleichen. Damit liegen sie auf Platz eins vor den russischen (90,0 Prozent) und den deutschen (82,4 Prozent) Konsumenten. Generell sei die Zahlungsmoral in Osteuropa etwas besser als in Westeuropa. Private Verbraucher zahlen schneller als Unternehmen, sowohl im Osten wie auch im Westen. Einen wesentlichen Einfluss auf die Zahlungsmoral habe die allgemeine Wirtschaftslage. Gründe für ausbleibende Zahlungen seien oft Überschuldung und fehlende Liquidität.

  • dpa
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11 Kommentare zu "Europa-Studie: Griechen zahlen offene Rechnungen zu spät"

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  • Nein, der griechische Fachmann sagte, dass wenn 50% (sic!) der in GR hinterzogenen Steuern eingetrieben würden, Griechenland seine Verbindlichkeiten selber zahlen könnte.
    Nicht auszudenken, was Griechenland "drohen" würde, wenn 100% der hinterzogenen Steuern eingetrieben würden!

  • +++ Beitrag von der Redaktion gelöscht +++

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  • Unfug!

    Das Target-System dient dem internationalen Überweisungsverkehr: ohne Target - bzw. die Vorläufersysteme - keine Überweisungen!

    Dass es negative Target-Salden geben kann, die sich über Jahre aufaddieren liegt daran, dass die Verantwortlichen - auf deutscher Seite: Ernst Welteke, Jürgen Stark, Axel Weber, Franz-Christoph Zeitler, Peer Steinbrück, Angela Merkel und Gerhard Schröder - (in dieser Verantwortungsreihenfolge) bei der Systemkonstruktion Scheiße gebaut haben und nicht daran, dass man Griechenland unauffällig Gelder zukommen lassen wollte.

  • "Stimmt, und damit das nicht so auffällt gibt es Target2 Salden"
    Den gedanklichen Zusammenhang verstehe ich jetzt nicht.
    In den Targets der EZB tauchen die unbezahlten Rechnungen nicht auf, sondern die bezahlten, also die getätigten Überweisungen.

  • nun, wenn Sie wüssten was nicht nur wir seit vielen Jahren von den Deutsch/Österreichern, Kelten, Goten, Vandalen, Deutsch-Kaiserlichen, wissen, ja daaaann..

  • Wie sagte ein griechicher Fachmann vor einigen Wochen: Wenn alle offenen Steuerforderungen in Griechenland beglichen würden, wäre der Schuldenberg um die Hälfte kleiner...

  • Im europäischen Vergleich seien die Griechen die unzuverlässigsten Zahler
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    Erstens wussten wir das schon vor vielen, vielen Jahren.[...]! +++ Beitrag von der Redaktion editiert +++

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  • Stimmt, und damit das nicht so auffällt gibt es Target2 Salden. Da muss niemand mehr zustimmen, das funzt automatisch.

  • In einigen der osteuropäischen Staaten agieren starke und furchteinflößende Mafias,die einen beachtlichen Teil des dortigen Wirtschaftslebens direkt und indirekt kontrollieren.Welcher Schuldner dort möchte sich schon mit diesen anlegen ?

  • eben. die Mehrwertsteuer könnte man sich sparen

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