Europäischer Pfeiler soll gestärkt werden
Struck weist Rumsfeld-Kritik zurück

Die Kritik von US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld an der EU-Verteidigungspolitik hat Bundesverteidigungsminister Peter Struck zurückgewiesen. Die EU-Politik sei keine Konkurrenz zur Nato.

HB BRÜSSEL. Die jüngsten Vereinbarungen der Europäer zum verteidigungspolitischen Teil der EU-Verfassung seien keine Konkurrenz zur Nato, betonte Struck am Montag vor einem Treffen der Nato-Verteidigungsminister in Brüssel. Es gehe darum, den europäischen Pfeiler der Allianz zu stärken.

Rumsfeld hatte sich am Vortag kritisch zu den EU-Plänen für eine stärkere militärische Zusammenarbeit einschließlich eines gemeinsamen Hauptquartiers geäußert. Struck sagte dagegen, eine Stärkung der Europäer liege auch im Interesse der USA.

Der Minister äußerte sich zuversichtlich, dass die bei der internationalen Truppe in Afghanistan noch fehlenden Soldaten und Geräte bereitgestellt werden. Es gehe vor allem um Hubschrauber und um geheimdienstliche Möglichkeiten. Deutschland habe in Afghanistan bereits viel geleistet. „Jetzt sind andere gefragt“, sagte Struck.

Auch Nato-Generalsekretär George Robertson rief die Mitgliedstaaten dazu auf, den Versprechen einer Verbesserung der militärischen Fähigkeiten auch Taten folgen zu lassen.

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