Europarat entsetzt Trump fordert Todesstrafe für Drogenhändler

US-Präsident Trump will Drogenhandel mit der Höchststrafe ahnden. Der Europarat reagiert entsetzt.
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Donald Trump fordert Todesstrafe für Drogenhändler Quelle: dpa
Todesstrafe in den USA

US-Präsident Trump will die Höchststrafe auch bei Drogenhändlern anwenden.

(Foto: dpa)

ParisDer Europarat hat Pläne von US-Präsident Donald Trump zur Einführung der Todesstrafe gegen Drogenhändler mit Besorgnis aufgenommen. Er sei gegen die „Todesstrafe unter allen Umständen“, ließ der Europarat am Mittwoch in einer Stellungnahme wissen. Die Praxis sei „unmenschlich und erniedrigend“. Es sei auch nicht erwiesen, dass sie ein „wirkungsvolles Abschreckungsmittel“ sei.

Trump hatte am Montag bei einer Rede sein Vorhaben zur Bekämpfung von weit verbreitetem Schmerzmittel-Missbrauch in den USA vorgestellt. Er kündigte an, sich für „eine Generation drogenfreier Kinder“ einzusetzen. Das Land müsse hart mit Drogenhändlern umgehen. Opioide töteten 2016 mehr als 42.000 Menschen in den USA.

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  • Auf den Philippinen funktioniert das.

    Die Menschen haben den ehemaligen Bürgermeister Duterte zum Präsidenten gewählt, weil sie auch in ihrer Stadt nach Einbruch der Nacht wieder auf die Straße gehen wollten, ohne Angst, von beschaffungskriminellen Drogensüchtigen überfallen zu werden.

    Die Junkies und ihre Dealer stehen jetzt vor den Entziehungslagern schlange.

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