Europareise
Obama beginnt Deutschland-Stippvisite

US-Präsident Barack Obama ist am Donnerstagabend in Dresden eingetroffen. Sein Besuch findet unter enormen Sicherheitsvorkehrungen statt. Das sorgte auch bei Reisenden für Ärger.

HB DRESDEN. Obamas Besuch löste erhebliche Sicherheitsvorkehrungen aus. So informierte die Bahn ihre Fahrgäste am Abend, wegen der Ankunft Obamas sei der gesamte Zugverkehr rings um Dresden gesperrt worden. Reisende berichteten, ihr ICE wurde für mehr als eine Stunde angehalten.

Obama sollte am Freitag mit Bundeskanzlerin Angela Merkel zusammentreffen und gemeinsam mit ihr unter anderem die Dresdner Frauenkirche besuchen. Das Dresdner Wahrzeichen wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört und erst vor einigen Jahren wiederaufgebaut. Im Anschluss ist ein Besuch von Merkel und Obama in der Gedenkstätte des KZ Buchenwald bei Weimar geplant.

Bei den Gesprächen der Politiker soll es unter anderem um die Bekämpfung der Wirtschaftskrise, die Lage in Afghanistan, das nordkoreanische Atomprogramm und den Nahost-Konflikt gehen. Obama hatte vor seiner Reise nach Deutschland in Kairo in einer Rede der muslimischen Welt einen Neuanfang in den Beziehungen zu den USA angeboten.

Am Samstag nimmt der US-Präsident an den Feierlichkeiten zum 65. Jahrestag der Landung der alliierten Truppen im Zweiten Weltkrieg in der Normandie teil. Obamas Reise in den Nahen Osten und nach Europa ist insgesamt auf vier Tage angesetzt.

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